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RA Schröter
RA Schröter, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 7713
Erfahrung:  12 Jahre Erfahrung als Rechtsanwalt
33364821
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RA Schröter ist jetzt online.

Ich hatte 2002 eine Zwangsversteigerung,d.h.eine Teilzwangsversteigerung. Die

Kundenfrage

Ich hatte 2002 eine Zwangsversteigerung,d.h.eine Teilzwangsversteigerung.
Die Versicherung und das Auto wurde alles gekündigt,die Ersteigerer bauten das Haustürschloß aus und ich stand mit zwei Kindern davor.Sämtliche Gerichtsverhandlungen
blieben erfolglos.Die Versicherung meines Hausrates brauchte nicht zu zahlen, da es sich um eine Pfändung handelte.Die Versicherung wandelte ich in eine monatliche Zahlweise um,
von der Monatlichen in eine halbjährliche und anschließend in eine jährliche.In dieser Umwandlungsphase erließ meine Versicherung einen Mahnbescheid,welcher vollkommen unnötig war,weil ich in der Zwischenzeit von einem anderen Konto die Beiträge zwar verspätet ,aber bezahlt hatte.Jetzt wurde ich wieder angeschrieben,mit einer immens hohen
Forderung,erfahre ganz nebenbei,dass meine Schufa seit 8,5Jahren negativ geschrieben
wird,aufgrund dieser Forderung.Die Versicherung hat mir ein Schreiben zugeschickt
mit der Aufklärung des Sachverhaltes.
Die Beträge sind bezahlt,seit 2004bzw.seit 2005.Der Gerichtsvollzieher will mich in
Beugehaft nehmen auf Anraten des Inkassobüros,die Richterin schickt mir einen
Beschluß zu,dass die Summen nicht übereinstimmen.Ich also der Forderung nachzukommen hätte,inkl.Zinsleistungen.
Die Rechtsanwältin ,welche ich gefragt hatte,sagte mir ich solle zahlen,das wäre die
gängige Praxis,es müßte heutzutage nicht mal mehr nachgerechnet werden.
Welche Vorgehensweise ,bzw.welche Paragraphen könnte ich anwenden?
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  RA Schröter hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrte/r Ratsuchende/r,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf Grundlage Ihrer Angaben wie folgt beantworte:

Einziges Rechtsmittel ist eine Vollstreckungsgegenklage, da die Versicherung offenbar einen Vollstreckungsbescheid in den Händen hält. Hierzu müssen Sie Ihre Zahlungen darstellen und belegen, dass die offene Forderung ausgeglichen ist. Entsprechende Inkasso- und Zwangsvollstreckungsmaßnahmen der Gegenseite wären dann unzulässig, wenn Sie den bestehenden Schuldsaldo ausgeglichen haben.

Im weiteren können Sie den vollstreckbaren Titel herausverlangen, wenn die Forderung beglichen ist. Hierzu können Sie eine Herausgabeklage erheben.

Zudem sind die Vollstreckungskosten, die nach der Titulierung der Hauptforderung angefallen sind, nicht vollstreckbar.Ich hoffe ich konnte Ihnen weiterhelfen und Ihnen einen ersten Überblick verschaffen. Ich darf Sie bitten meine Antwort durch das Anklicken des grünen Feldes zu akzeptieren.

Die Beantwortung erfolgte unter der Voraussetzung, dass Sie die Allgemeinen Geschäftsbedingungen des Plattformbetreibers gelesen haben und die Antwort akzeptieren.

Mit besten Grüßen

Marcus Schröter, MBA
Rechtsanwalt & Immobilienökonom

Zertifizierter Zwangsverwalter

Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Herr Rechtsanwalt Schröter,

kann ich ,wenn ich die Zahlungen mit Kontoauszügen nicht mehr belegen kann,die
Fortführung der Versicherung als Beweismittel vorbringen.Zwar unter einer neuen
Versicherungsscheinnummer,aber im Zusammenhang erkennbar.


Mit freundlichen Grüßen

Ragna Schön
Experte:  RA Schröter hat geantwortet vor 5 Jahren.
Bei einer Zwangsvollstreckung können Sie diese nur abwenden, wenn Sie die Zahlungen belegen können. Dieser Nachweis gelingt leider nicht durch das alleinige Fortführen der Versicherung. Sie können sich bei der Bank jedoch eine Kontoverdichtung anfordern, d.h. eine Aufstellung der vorgenommenen Aufträge auf Ihrem Konto zu der fraglichen Zeit.

Eine solche Kontoaufstellung kann und muss die Bank Ihnen zur Verfügung stellen, wobei hier Kosten anfallen können.

Viele Grüße
Experte:  RA Schröter hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,

gibt es noch Nachfragen? Wenn dies nicht der Fall ist, darf ich Sie höflich bitten, meine Antwort auf Ihre Frage zu akzeptieren.

 

Vielen Dank!

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