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Danjel Newerla
Danjel Newerla, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 9380
Erfahrung:  Rechtsanwalt und Diplom Jurist
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Danjel Newerla ist jetzt online.

Mein Lebensgefährte hat viele Jahre einen Kampf mit seiner

Kundenfrage

Mein Lebensgefährte hat viele Jahre einen Kampf mit seiner Exfrau. Die Kinder 13 und 16 Jahren wohnen bei Ihrer Mutter, da Sie 2 Jahre bei uns gelebt haben und uns mit ihrer Mutter und Bruder und Exschwiegereltern das Leben schwer machen. Wir müssen seit 5 Jahren mit Rufmord, Verleumdungen u.s.w. leben. Die kleine mit 9 Jahren lebt bei uns seit über 2 Jahren (Ihr Vater hat auch das alleinige Sorgerecht ), jetzt will die Mutter die kleine laut Gericht und das Jugendamt spielt mit wieder haben. Unsere kleine will nicht zu ihrer Familie, da es dort so schmutzig und da Ihre Mutter samt der Familie am Tisch rülpst und noch andere lauten Geräusche von sich gibt, dies nur ein kleiner teil von dem was Sie dort erleben muß. Wir schicken Sie jetzt auch nicht mehr hin, da Sie nicht will. Kann die kleine sich dagegen währen obwohl die Richterin trotz Gutachten für den Vater, immer zu der Mutter hält. Wir sind so Machtlos. Gruß Ute
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage .
Diese möchte ich sehr gerne wie folgt beantworten:


Beleidigen oder verleumden brauchen Sie sich hier schonmal nicht lassen.

 

Hier haben sie zivilrechtliche Unterlassungsansprüche aus § 1004 BGB.

 

Auch könnten Sie Strafanzeige wegen Verleumdung oder übler Nachrede/Beleidigung erstatten.

 

Hierüber sollten sie ernsthaft nachdenken.

 

Wenn ich Sie weiterhin richtig verstanden habe, hat der Vater hier das alleinige Sorgerecht.

 

Dementsprechend hat der Vater auch grundsätzlich das alleinige Aufenthaltsbestimmungsrecht und kann grundsätzlich selber entscheiden, bei wem das Kind lebt.

 

Dieses könnte grundsätzlich nur auf Antrag durch das zuständige Familiengericht abgeändert werden und auch nur dann, wenn dieses aus wichtigen Gründen des Kindeswohls geboten wäre. Dieses kann ich nach ihrer Schilderung nicht erkennen, im Gegenteil.

 

Sie beziehungsweise der Vater sollten hier gelassen bleiben und sich nicht einschüchtern lassen.

 

Ich sehe hier keinen Handlungsbedarf zur Zeit, ausser gegebenenfalls Strafanzeige zu erstatten (s.o.)

 

Erst wenn die Mutter hier einen Anwalt einschalten sollte oder gerichtliche Schritte einleiten sollte, sollte der Vater hier schnellstmöglich einen Fachanwalt für Familienrecht vor Ort mit der Wahrnehmung seiner rechtlichen Interessen beauftragen.




Ich hoffe Ihnen eine erste rechtliche Orientierung ermöglicht zu haben und wünsche Ihnen viel Erfolg und alles Gute!

Ich möchte Sie gerne noch abschließend auf Folgendes hinweisen:

Die von mir erteilte rechtliche Auskunft basiert ausschließlich auf den von Ihnen zur Verfügung gestellten Sachverhaltsangaben. Bei meiner Antwort handelt es sich lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes, die eine vollumfängliche Begutachtung des Sachverhalts nicht ersetzen kann. So kann nämlich durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen eine völlig andere rechtliche Beurteilung die Folge sein.

Sofern Sie mit meiner Antwort zufrieden sind möchte ich Sie höflich bitten meine Antwort gemäß den allgemeinen Geschäftsbedingungen dieser Plattform zu akzeptieren.

Sie akzeptieren meine Antwort, indem Sie unter meiner Antwort einmal auf das grüne Feld „akzeptieren“ klicken.

Ich hoffe, dass Ihnen meine Ausführungen geholfen haben. Sie können natürlich gerne über die Nachfrageoption mit mir Verbindung aufnehmen.

Ich wünsche Ihnen noch einen angenehmen Sonntagabend!


Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt









Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

haben Sie noch Verständnisfragen?

Ansonsten möchte ich Sie höflich bitten mir mitzuteilen, was einer Akzeptierung meiner Antwort im Wege steht.


Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt
Danjel Newerla und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Die Mutter hat das alleinige Sorgerecht für meine Tochter Maxima beantragt, ihrerseits wurde meiner Tochter eine Verfahrensbevöllmächtigte Anwältin zugewiesen die meine Tochter Maxi in meinem Haushalt am 16.03.2012 befragen soll. Am 22.03.2012 wird die kleine von der Richterin mit beisein von der Anwältin befragt. Am Tag darauf findet die Verhandlung statt. Meine Tochter will dort nicht hin, da Sie hier glücklich ist. Meine Frage, muß Sie dort hin, da Sie ihre Mutter und die anderen nicht sehen will? Gibt es einen anderen Weg?

Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 5 Jahren.
Vielen Dank für den Nachtrag.

In einer solchen Situation kommt es wie bereits ausgeführt für die Entscheidung des Gerichts insbesondere auf das Wohl des Kindes an.

Um sich hier einen Überblick zu verschaffen, ist es nichts Ungewöhnliches, dass das Kind von der Richterin befragt wird.

So ohne Weiteres kanönnen sich Ihre Tochter bzw. Sie sich leider nicht hiergegen wehren.

Dass sie die Mutter nicht sehen will, reicht leider grundsätzlich nicht aus.

Eine Alternative kann ich leider nichts sehen. Einer Anhörung des Kindes kann nur dann unterbunden werden, wenn es dringende Gründe hierfür gibt. Dass das Kind die Mutter nicht sehen will, ist aber leider kein dringender Grund in diesem Sinne.

Nachfolgend habe ich Ihnen einen interessanten Link zu diesem Thema beigefügt:

http://mainz-kwasniok.de/kindeswohl-kindeswille/anh%C3%B6rung-des-kindes/

Da die Angelegenheit bereits vor Gericht ist, sollten Sie schnellstmöglich einen Fachanwalt für Familienrechtvor Ort beauftragen.



Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

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