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Danjel Newerla
Danjel Newerla, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 9380
Erfahrung:  Rechtsanwalt und Diplom Jurist
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Danjel Newerla ist jetzt online.

Ich habe ein Pferd per Schenkungsvertrag übernommen. In dem

Kundenfrage

Ich habe ein Pferd per Schenkungsvertrag übernommen. In dem Vertrag, der 2 wochen später gemacht wurde (anfangs war die Rede von einer Schenkung ohne jegliches Geld), war vereinbart, dass ich das Pferd für 2 Jahre im Stall des Besitzers lasse und ich in dieser Zeit pro Monat 200€ (Stallmiete) bezahle, falls ich früher den Stall wechsle, sollte ich die insgesamt 4800€ bezahlen. Nun habe ich nach 3 monaten Vertragslaufzeit den Stall gewechselt, und habe das Pferd zurückgeben wollen, weil mir u.a. verschwiegen wurde, dass das Pferd durch eine Verletzung (schlecht verheilter Bruch) nur bedingt reitbar ist. Zudem habe ich die Papiere für das Pferd nicht erhalten, der vertrag läuft seit dem 1.12.2011. Wie ist die Rechtslage? Kann ich das Pferd einfach zurückbringen?
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage .
Diese möchte ich sehr gerne wie folgt beantworten:


Leider sehe ich keine hinreichenden Erfolgsaussichten, um das Pferd einfach so wieder zurückzugeben.

 

Nach ihrer Schilderung haben Sie hier zwei Verträge abgeschlossen bzw. es liegen Vertragsverhältnisse vor.

 

Zunächst ist ihnen das Pferd nach ihrer Schilderung geschenkt worden. Dieses wäre also ein Schenkungsvertrag.

 

Zwei Wochen später haben sie einen Einstellungsvertrag/Mietvertrag mit dem ursprünglichen Eigentümer des Pferdes gemacht. Hierzu hätte man sie auch grundsätzlich nicht zwingen können, da es grundsätzlich Vertragsfreiheit gibt.

 

Sie könnten rein theoretisch einen Schenkungsvertrag anfechten, sofern hier eine arglistige Täuschung vorliegt, vgl. § 123 BGB.

 

Im Streitfall müssten sie aber beweisen können, dass man sie arglistig getäuscht hat.

 

Sie hätten meiner Einschätzung nach nur dann Erfolgsaussichten, wenn der ursprüngliche Eigentümer ihnen zugesichert hat, dass das Pferd zum uneingeschränkten Reiten geeignet ist und sie dieses auch (zum Beispiel durch Zeugen) nachweisen können.

 

Sollte dieses nicht der Fall sein, könnten Sie das Pferd nicht ohne Weiteres einfach so zurückbringen.



Ich hoffe Ihnen eine erste rechtliche Orientierung ermöglicht zu haben und wünsche Ihnen viel Erfolg und alles Gute!

Ich möchte Sie gerne noch abschließend auf Folgendes hinweisen:

Die von mir erteilte rechtliche Auskunft basiert ausschließlich auf den von Ihnen zur Verfügung gestellten Sachverhaltsangaben. Bei meiner Antwort handelt es sich lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes, die eine vollumfängliche Begutachtung des Sachverhalts nicht ersetzen kann. So kann nämlich durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen eine völlig andere rechtliche Beurteilung die Folge sein.

Sofern Sie mit meiner Antwort zufrieden sind möchte ich Sie höflich bitten meine Antwort gemäß den allgemeinen Geschäftsbedingungen dieser Plattform zu akzeptieren.

Sie akzeptieren meine Antwort, indem Sie unter meiner Antwort einmal auf das grüne Feld „akzeptieren“ klicken.

Ich hoffe, dass Ihnen meine Ausführungen geholfen haben. Sie können natürlich gerne über die Nachfrageoption mit mir Verbindung aufnehmen.

Ich wünsche Ihnen noch einen angenehmen Sonntagabend!


Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt









Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

haben Sie noch Verständnisfragen?

Ansonsten möchte ich Sie höflich bitten mir mitzuteilen, was einer Akzeptierung meiner Antwort im Wege steht.


Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt
Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,

Sie haben meine Antwort bislang noch nicht akzeptiert. Ich bitte Sie dies noch nachzuholen und mich somit für meine Rechtsberatung zu bezahlen. Dieses gebietet nicht schon nur Gebot der Fairness, sondern ist auch Gegenstand der AGB (Punkt Nr. 9 der Nutzungsbedingungen), die Sie schliesslich auch akzeptiert haben.



Eine kostenlose Rechtsberatung ist nämlich zum einen von dieser Plattform nicht beabsichtigt und zum anderen nach deutschem Berufsrecht grundsätzlich nicht zulässig. Sollten Sie noch Verständnisfragen haben, so melden Sie sich bitte. Ansonsten akzeptieren Sie bitte.



Mit freundlichem Gruß

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt
Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,

Sie haben meine Antwort bislang noch nicht akzeptiert. Ich bitte Sie dies noch nachzuholen und mich somit für meine Rechtsberatung zu bezahlen. Dieses gebietet nicht schon nur Gebot der Fairness, sondern ist auch Gegenstand der AGB (Punkt Nr. 9 der Nutzungsbedingungen), die Sie schliesslich auch akzeptiert haben.



Eine kostenlose Rechtsberatung ist nämlich zum einen von dieser Plattform nicht beabsichtigt und zum anderen nach deutschem Berufsrecht grundsätzlich nicht zulässig. Sollten Sie noch Verständnisfragen haben, so melden Sie sich bitte. Ansonsten akzeptieren Sie bitte.



Mit freundlichem Gruß

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt
Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,

Sie haben meine Antwort bislang noch nicht akzeptiert. Ich bitte Sie dies noch nachzuholen und mich somit für meine Rechtsberatung zu bezahlen. Dieses gebietet nicht schon nur Gebot der Fairness, sondern ist auch Gegenstand der AGB (Punkt Nr. 9 der Nutzungsbedingungen), die Sie schliesslich auch akzeptiert haben.



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Mit freundlichem Gruß

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt
Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 5 Jahren.

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Mit freundlichem Gruß

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

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