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Rechtsanwalt Christian Joachim
Rechtsanwalt Christian Joachim, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 3098
Erfahrung:  Staatsexamen, Zulassung als Rechtsanwalt, Mediator
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Rechtsanwalt Christian Joachim ist jetzt online.

Guten Tag. Mein Bruder wird im Mai 23 Jahre alt und verdient

Kundenfrage

Guten Tag.

Mein Bruder wird im Mai 23 Jahre alt und verdient sich mit einer Aushilfstelle 200,00 Euro im Monat. Meine Mutter bezieht seid einem Jahr Witwenrente von ca. 490,00 Euro und verdient sich den Nettoregelsatz von etwa 719,00 Euro dazu.

Nach dem tot meines Vaters habe ich mich dazu entschlossen, ein Haus zu kaufen, um sicherzustellen, dass meine Mutter sowie mein Bruder nicht irgendwann in eine Sozialwohnung ziehen müssen.

Die Wohnung meiner Mutter ist ca. 62 qm. Man gelangt vom Flur ins erste Zimmer, von diesem gelangt man ins 2. Zimmer und vom 2. Zimmer gelangt man ins Schlafzimmer. Das Schlafzimmer ist das einzigste Zimmer, was für sich abschließbar ist. Um in die Küche oder auch ins Bad zu kommen, muss man durch die anderen Zimmer durch.
Für meinen Bruder habe ich das Dachgeschoss ausgebaut, somit hätte er eine kleine Wohnung von ca. 40-45 qm mit Schlafraum, Wohnküche und Bad.

Meine Bruder wollte beim Amt Mietzuschuss beantragen, bis er eine andere Arbeit bzw. eine Lehrstelle gefunden hat. Die Dame vom Amt verweigerte die Annahme des Antrages mit der Aussage, da er noch keine 25 ist, müsse er erst einen Bewilligungsantrag stellen, damit er ausziehen darf und die räumliche Aufteilung der Wohnung der Mutter sei ersteinmal uninteressant, er müsse bei ihr wohnen. Wie sieht es da rechtlich aus, da einer von beiden zu keiner Tages- und Nachtzeit einen privaten Raum für sich hat.

Ich bedanke XXXXX XXXXX vorraus für Ihre Hilfe.
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Rechtsanwalt Christian Joachim hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

leben ihre Mutter und ihr Bruder bereits im Haus oder lebt ihr Bruder noch in der Wohnung ihrer Mutter mit ihrer Mutter zusammen?.

Dies geht aus ihrer Fragestellung nicht eindeutig hervor, dürfte jedoch grundsätzlich für die Beantwortung der Frage entscheidungserheblich sein.

Gerne antworte ich Ihnen sodann weiter.

Viele Grüße
Rechtsanwalt Christian Joachim und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Wir leben seit dem 28.12.2011 in dem Haus und mein Bruder auch in der oberen Wohnung, die er mit dem Geld welches für das erste Auto gesparrt wurde finanziert hat.
Experte:  Rechtsanwalt Christian Joachim hat geantwortet vor 5 Jahren.
Herzlichen Dank für Ihre Akzeptierung und den weiteren Nachtrag. Sofern der Bruder bereits in ihrem Haus lebt, so ist die Argumentation des Amtes zunächst falsch, dass der Bruder noch bei der Mutter lebt. Vielmehr hat er eine eigene Wohnung und ist bereits jetzt nicht mehr auf die Mutter angewiesen. Im übrigen dürfte es aufgrund der geschilderten Wohnungsumstände bei der Mutter überhaupt nicht möglich sein, dem Sohn dort unterzubringen. Insofern sollten Sie gegebenenfalls Mietverträge oder entsprechende Vereinbarungen dem Amt vorlegen, dass der Sohn nicht mehr bei der Mutter, sondern bei ihnen lebt. Sofern die Zuschüsse begehrt werden, müsste im übrigen auch ein Mietvertrag bestehen. Sofern dieser sodann mit ihnen und nicht mit der Mutter geschlossen worden ist, wird auch daraus ersichtlich, dass der Sohn nicht mehr bei der Mutter wohnt. Im übrigen ist es nicht zulässig, die Annahme des Antrags überhaupt zu verweigern. Der Antrag muss entsprechend beschieden werden. Entweder wird er abgelehnt oder es wird ihm stattgegeben. Die Annahme zu verweigern ist für das Amt unstatthaft. Sie können auch, wenn die Annahme verweigert worden ist, und sie nachweisen können, dass sie den Antrag überreicht haben oder den Antrag dort abgegeben haben, innerhalb von drei beziehungsweise sechs Monaten Untätigkeitsklage erheben, sodann wird das Amt gezwungen über den Antrag zu entscheiden. Gerne stehe ich Ihnen weiterhin zur Verfügung und hoffe, Ihnen zunächst hilfreich geantwortet zu haben.

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