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RARobertWeber
RARobertWeber, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 3284
Erfahrung:  Rechtsanwalt in Berlin
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RARobertWeber ist jetzt online.

Ich habe eine Frage bzgl. des Schriftverkehrs mit der Anwältin,

Kundenfrage

Ich habe eine Frage bzgl. des Schriftverkehrs mit der Anwältin, die ich für den Entwurf des Scheidungsantrages beauftragte.
Ich wollte eine reine Scheidung beantragen. Schließlich legte die Anwältin mir ein Formblatt vor und meinte, das müsste ich dazu unterschreiben.

Nun wollte ich aber nur die Einleitung des gerichtlichen Scheidungsverfahrens und nicht unbedingt ihre Vertretung bei diesem Verfahren beantragen -

das wollte ich noch offen lassen. Als ich von dieser Formulierung in der schriftlichen Bestätigung erhielt, legte ich fristgemäß mit Beleg Widerspruch ein.

Doch sie antwortet, es gäbe kein Widerspruchsrecht. Stimmt das?? M.E. war ich vor der Unterschrift nicht richtig informiert, dass ich beides beauftragt habe.

Jedenfalls würde ich die beiden Dinge trennen - das Verfassung eines Scheidungsantrages, und die Beauftragung zur gerichtlichen Vertretung. Meine Frage: Ist das möglich - oder musste ich tatsächlich beides zugleich beantragen.

Falls eine Trennung der Anliegen möglich ist, wie steht es mit dem Widerrufsrecht?

Die Antwort der Anwältin:

"Sie haben uns am 20.02.2012 mit der Einleitung des gerichtlichen Scheidungsverfahrens und Vertretung in diesem Verfahren beauftragt.


Ein Widerrufsrecht bezüglich Ihrer Auftragserteilung besteht nicht."

Stimmt das?
Hier benötige ich rechtliche Information.

Vielen Dank

Jürgen Senst
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  RARobertWeber hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich basierend auf Ihren Angaben und unter Beachtung Ihres Einsatzes wie folgt beantworten möchte:

Es besteht leider tatsächlich kein Widerrufsrecht. Ein Widerrufsrecht besteht nur bei online oder telefonisch abgeschlossenen Veträgen.

Sie haben allenfalls die Möglichkeit, den Auftrag wegen Irrtums oder arglistiger Täuschung anzufechten. Jedoch ist das dem Sachverhalt zufolge so fernliegend, dass Sie auch damit nicht durchkommen werden.

Ich hoffe, Ihre Frage damit beantwortet zu haben und bedanke mich im Voraus für die freundliche Akzeptierung. Sie akzeptieren die Antwort durch Anklicken des grünen Feldes.
Die eingestellte Antwort steht unter dem ausdrücklichen Vorbehalt der Akzeptierung. Die Erbringung unentgeltlicher Rechtsberatung ist in Deutschland nach zwingendem Recht nicht gestattet.

Ansonsten verbleibe ich
mit freundlichen Grüßen,

Robert Weber
Rechtsanwalt

Das Zurückhalten relevanter Informationen kann die rechtliche Beurteilung radikal verändern. Diese Beurteilung ist lediglich eine erste rechtliche Orientierung.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Gibt es die Möglichkeit, zwischen den beiden Anliegen zu trennen?
Muss ich überhaupt bei einer Scheidung - wenn wir es schaffen, uns notariell zu einigen - von einer Anwältin vertreten sein?
Das wäre mir noch wichtig zu wissen.
Vielen Dank im Voraus.

JSenst
Experte:  RARobertWeber hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich basierend auf Ihren Angaben und unter Beachtung Ihres Einsatzes wie folgt beantworten möchte:

Man kann durchaus zwischen den beiden Anliegen trennen, jedoch ist das sehr ungewönlich.

Eine Scheidung wird zwingend von einem Gericht durchgeführt, dort müssen Sie zwingend von einem Anwalt vertreten werden.

Ich hoffe, Ihre Frage damit beantwortet zu haben und bedanke mich im Voraus für die freundliche Akzeptierung. Sie akzeptieren die Antwort durch Anklicken des grünen Feldes.
Die eingestellte Antwort steht unter dem ausdrücklichen Vorbehalt der Akzeptierung. Die Erbringung unentgeltlicher Rechtsberatung ist in Deutschland nach zwingendem Recht nicht gestattet.

Ansonsten verbleibe ich
mit freundlichen Grüßen,

Robert Weber
Rechtsanwalt

Das Zurückhalten relevanter Informationen kann die rechtliche Beurteilung radikal verändern. Diese Beurteilung ist lediglich eine erste rechtliche Orientierung.

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