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RA_UJSCHWERIN
RA_UJSCHWERIN, Rechtsanwältin
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 2625
Erfahrung:  Rechtsanwältin
61158677
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RA_UJSCHWERIN ist jetzt online.

Guten Tag, meine Problem stellt sich wie folgt dar. Ich bin

Kundenfrage

Guten Tag,
meine Problem stellt sich wie folgt dar. Ich bin seit dem 19.12.2011 mit 6 monatiger Probezeit anstellt. Ende Februar war ich krank geschrieben worden, was ich bis heute auch noch bin. Als ich meinen Arbeitgeber über die 2. Verlängerung informieren wollte, bekam ich mündlich am Telefon die Auskunft, dass ich gekündigt sei ohne Angabe von Gründen.
Eine schriftliche Kündigung habe ich bis heute nicht erhalten. Wie verhalte ich mich jetzt richtig?
Vielen Dank XXXXX XXXXX
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  RA_UJSCHWERIN hat geantwortet vor 4 Jahren.
Werter Fragesteller,

zu Ihrem Anliegen möchte ich gern wie folgt ausführen:

Eine Kündigung des Arbeitsverhältnisses ist schriftlich auszustellen. Solange Ihnen eine schriftliche Kündigung nicht vorliegt, besteht das Arbeitsverhältnis weiter. Eine mündliche Kündigung ist nicht wirksam.

Solange das Arbeitsverhältnis besteht, haben Sie Anspruch auf Entgeltfortzahlung gegenüber dem Arbeitgeber.
RA_UJSCHWERIN, Rechtsanwältin
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 2625
Erfahrung: Rechtsanwältin
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Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.
Erneut posten: Andere.
Ist es ratsam weiter krankgeschrieben zu bleiben bis ich etwas schriftliches in den Händen habe?
Experte:  RA_UJSCHWERIN hat geantwortet vor 4 Jahren.
Werter Fragesteller,

Sie sollten sich solange weiter krank schreiben lassen, solange eine Arbeitsunfähigkeit vorliegt. Nach 6 Wochen Krankheit erhalten Sie dann automatisch Krankengeld von der Krankenkasse.
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.
Vielen Dank für die bisherigen Antworten.
Eine Frage habe ich noch.
Ich bin von meinem Wohnort weggezogen und habe für meine Post eine Nachsendeauftrag erteilt.
Der Arbeitgeber kennt meine neue Anschrift nur vom Krankenschein, den ich fristgerecht abgegeben habe.
Wenn die Kündigung aus diesem grund nicht zugestellt werden konnte, müsste mich der Arbeitgeber dann telefonisch nach meiner neuen Adresse fragen falls die Kündigung zu ihm zurückgegangen ist?

Vielen Dank
Experte:  RA_UJSCHWERIN hat geantwortet vor 4 Jahren.
Ja so ist es. Außerdem würde Ihnen durch den Nachsendeauftrag auch das Einschreiben an Ihrem aktuellen Wohnort zugestellt werden.
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.
Man sagte mir am Telefon, dass ein Kurier das Kündigungsschreiben gebracht hätte.
An meinem alten Wohnort gibt es aber keinen Postkasten oder ähnliches mehr.
So habe ich allgemein bei Kurierdiensten telefonisch nachgefragt, was in so einem Fall geschieht und bekam die Auskunft, dass die Post dann zum Empfänger zurückgeht.
Seit dem Ausspruch dieser mündlichen Kündigung ist nun wieder eine Woche vergangen und bisher nichts geschehen, ich weiss nicht was das soll.oder ob das eine Art Mobbing sein soll
Experte:  RA_UJSCHWERIN hat geantwortet vor 4 Jahren.
Solange Sie keine Kündigung zugestellt erhalten haben, besteht das Arbeitsverhältnis. Sie lassen sich jetzt erst einmal weiterhin krank schreiben und warten ab, ob noch eine Kündigung eingeht.

Der Arbeitgeber wird seine Kündigung vom Kurier zurück erhalten und hat dann die Möglichkeit, eine neue Kündigung auszusprechen.
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.
Ich danke Ihnen für die bisherigen Antworten und werde gerne auf Sie zurückkommen.
Mit freundlichen Grüßen
Experte:  RA_UJSCHWERIN hat geantwortet vor 4 Jahren.
Das freut mich, ich wünsche Ihnen erst einmal alles Gute und lassen Sie sich bitte nicht beunruhigen.
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.
Hallo, es gibt nun Neuigkeiten bezüglich meiner Kündigung. Inzwischen ist mir diese nun mit Einschreiben , datiert auf den 24.02., zugestellt am 07.03.12 worden.
Die Kündigung soll aber zum 08.03.12 wirksam sein.
Ist das rechtens? Oder gelten die 14 Tage Kündigungsfrist ab Zustellungsdatum?
Wie verhalte ich mich jetzt richtig?

Vielen Dank
Experte:  RA_UJSCHWERIN hat geantwortet vor 4 Jahren.
Nein, hier ist die 14tägige Kündigungsfrist nicht eingehalten worden. Die Frist beginnt mit der Zustellung der Kündigung. Eine Kündigung ist daher erst zum 21.03.2012 wirksam. Widersprechen Sie schriftlich der Kündigung und teilen Ihrem Arbeitgeber mit, dass Sie Feststellungsklage beim Arbeitsgericht erheben werden. Sie gehen dann mit der Kündigung zum Arbeitsgericht und erheben dort Klage. Die Rechtsantragstelle wird Ihnen behilflich sein. Sie müssen in der Klage beantragen, dass das Gericht feststellt, dass die Kündigung nicht wirksam ist, weil die Kündigungsfrist nicht eingehalten wurde.
Lassen Sie sich weiter krank schreiben.
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.
Hallo und schönen guten Tag,
es geht hier noch einmal um meine Kündigung.
Wie lange ist die Frist, die mir für den Widerspruch bleibt?
Muss der Arbeitgeber im Falle des Widerspruchs eine neue Kündigung mit aktuellem Datum schreiben oder gilt das alte Datum der Kündigung mit der entsprechenden Kündigungsfrist?

Muss in jedem Falle eine gerichtliche Feststellungsklage gemacht werden oder kann das auch gütlich zwischen den Parteien entschieden werden?
Wie verhalte ich mich richtig?

Vielen Dank
Experte:  RA_UJSCHWERIN hat geantwortet vor 4 Jahren.
Werter Fragesteller,

Sie müssen unbedingt Feststellungsklage beim Arbeitsgericht erheben, nur so kann die Kündigung wirksam angefochten werden. Die Klage sollte binnen 3 Wochen ab Zugang der Kündigung erhoben werden.
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrte Frau Rechtsanwältin,
mein Fall stellt sich nun wie folgt dar.
Ich habe Feststellungsklage beim Arbeitsgericht erhoben, Termin zur Güteverhandlung ist morgen am Donnerstag.
Auf welche Sachen ist jetzt speziell zu achten bei meinen Aussagen?

Mit freundlichen Grüßen und bestem Dank
Experte:  RA_UJSCHWERIN hat geantwortet vor 4 Jahren.
Werter Fragesteller,

das ging ja mal in Ihrem Fall recht zügig mit dem Kündigungstermin. Sie schildern morgen in dem Termin einfach, wann genau Sie die Kündigung erhalten haben und dass die Kündigungsfrist nicht eingehalten worden ist. Weitere Angaben müssen Sie dort nicht machen. Das Gericht wird dem Arbeitgeber schon erklären, wann eine Kündigung wirksam wird.
Ich wünsche Ihnen viel Erfolg.
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.
Ja, da war ich auch erstaunt, weil man mir zuerst sagte, dass es in 3-4 Wochen einen Termin geben sollte.

Eine Frage wäre da noch... Kann mein Arbeitgeber sich jetzt daran aufhängen, dass mir die Kündigung wegen Umzug nicht zugestellt werden konnte?
Ich hatte aber einen Nachsendeauftrag für die Post. mein Arbeitgeber meinte aber die Kündigung mit einem Boten zu befördern, der mich natürlich nicht antraf und somit, allerdings erst 11 Tage später, die Kündigung zum Absender zurückgebracht hat.
Experte:  RA_UJSCHWERIN hat geantwortet vor 4 Jahren.
Nein, das kann Ihnen Ihr Arbeitgeber nicht zur Last legen. Sie haben Vorsorge dafür getroffen, dass Ihre Post nachgesendet wird. Nehmen Sie den Nachsendeauftrag mit zur Verhandlung. Der Bote hat die Kündigung ja auch zurück zum Arbeitgeber gebracht. Sie haben nicht zu vertreten, dass dies so lange Zeit in Anspruch genommen hat. Eine Kündigung wird immer erst dann wirksam, wenn Sie Ihnen zugestellt wurde.
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.
dann erst einmal vielen Dank für Ihre Beratung. Ich werde Sie morgen über den Ausgang informieren.


Experte:  RA_UJSCHWERIN hat geantwortet vor 4 Jahren.
Ja, sehr gerne, ich drücke Ihnen die Daumen :)
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.
Hallo, hatte ja versprochen,mich noch einmal zu melden.
Das ganze war eine Güteverhandlung. Der Arbeitgeber hat sich nun doch ereifert, dass ich meine Adresse nicht bekannt gegeben habe, die Richterin war mehr auf Arbeitgeberseite. Leider.
Wir haben uns nun letztendlich geeinigt, dass die Kündigung mir nicht zugestellt werden konnte, da ein Bote mit der Überbringung beauftragt war und nicht die Post. Auf Grund dessen wurde die Wirksamkeit der Kündigung ( sprich der Austritt aus der Firma) etwas nach hinten verschoben.
Na gut... ein Teilerfolg.
Das Kammergericht damit zu beauftragen wäre möglich gewesen, aber auf Grund der etrwas zweideutigen Lage habe ich dann beschlossen , einen Kompromiss einzugehen und die Sache wie geschildert zu beenden.
Noch mal Danke für Ihre Beratung.
Experte:  RA_UJSCHWERIN hat geantwortet vor 4 Jahren.
Werter Fragesteller,

im Gütetermin soll immer eine einvernehmliche Lösung gefunden werden, da sonst ja ein Kammertermin stattzufinden hat. Der Kammertermin lässt ansonsten auch Monate auf sich warten.
Zumindest hatten Sie einen Teilerfolg und die Kündigung konnte ein Stückchen nach hinten hinaus gezogen werden.
Ich wünsche Ihnen alles Gute!
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.
Danke nochmal und viele Grüße.

Gerne wíeder
Experte:  RA_UJSCHWERIN hat geantwortet vor 4 Jahren.
sehr gerne, ich wünsche Ihnen alles Gute.

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