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Stellen Sie Ihre Frage an K. Severin.
K. Severin
K. Severin, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 890
Erfahrung:  Steuerrecht, Zivilrecht
25551084
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Recht & Justiz hier ein
K. Severin ist jetzt online.

ein kunde (bauunternehmer) von mir ( selbständiger Parkettleger,

Kundenfrage

ein kunde (bauunternehmer) von mir ( selbständiger Parkettleger, war für ihn als Subunternehmer im Jahr 2010 tätig) hat auf mahnbescheid widerspuch eingelegt um zeit zugewinnen, dann hat er ihn wieder zurückgezogen und hat sich zur monatl. Ratenzahlung in Höhe 500 Eur verpflichtet. Die Raten wurden nicht regelmässig gezahlt, aus geschudeten Summe ca. 9500, hat er mit Raten genau 2267 Eur bezahlt. Seit Oktober 2011 zahlt überhaupt nichts mehr. Mahnungen Inkassofirma haben keine Wirkung gezeigt. Meine Frage: welche Kosten kommen auf mich noch zu und wie hoch, wenn ich jetzt klage und wie hoch sind meine Chancen uberhaupt dadurch mein Geld noch zu bekommen?
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  K. Severin hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für ihre Frage.

Diese beantworte ich aufgrund ihrer Sachverhaltsangaben gerne wie folgt:

 

1. Kosten der Klage auf die geschuldete Restsumme (Streitwert ca. € 9500,-)

 

a) Gerichtskosten: € 588,-

 

b) Rechtsanwaltskosten:

 

aa) Verfahrensgebühr: € 631,80

 

bb) Terminsgebühr: € 583,20

 

cc) Auslagenpauschale für Postgebühren, Telefon: € 20,-

 

dd) Mehrwertsteuer: € 234,65

 

Gesamtkosten: € 2057,65

 

2. Wenn Sie die Klage vollumfänglich gewinnen, dann muss der Klagegegner sämtliche Kosten des Rechtsstreits tragen (Gerichtskosten und Rechtsanwaltsgebühren der Leistungsklage vor dem Zivilgericht).

 

Allerdings besteht dann, wenn der Klagegegner insolvent sein sollte die Gefahr, dass eine Zwangsvollstreckung in dessen Vermögen fruchtlos verläuft und Sie dann nicht die von Ihnen vorab zu leistenden Gerichtskosten von diesem ersetzt bekommen und auch die Kosten für den von Ihnen beauftrageten Rechtsanwalt selbst leisten müssen. Außerdem kommen noch die Kosten für die Beauftragung des Gerichtsvollziehers hinzu, für die Sie ebenfalls in Vorleistung treten müssen.

 

Sind Sie vorsteuerabzugsberechtigt, so wird Ihnen (wenigstens) die Mehrwertsteuer für die Beauftragung des Rechtsanwalts als Vorsteuer vom Finanzamt zurückersattet.

 

Sollte der Klagegegner allerdings über Vermögen oder laufendes Einkommen verfügen, dann sollten Sie sofort ihre Forderung auf dem Klageweg geltendmachen.

 

Ich hoffe damit ihre Frage beantwortet zu haben und stehe Ihnen für Anschlussfragen gegebenenfalls gerne zur Verfügung.

 

Weiter darf ich Sie höflich bitten meine Rechtsberatung zu vergüten indem Sie das grüne Feld Akzeptieren anklicken.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

K. Severin

Rechtsanwalt

Experte:  K. Severin hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für ihre Frage.

Diese beantworte ich aufgrund ihrer Sachverhaltsangaben gerne wie folgt:

 

1. Kosten der Klage auf die geschuldete Restsumme (Streitwert ca. € 9500,-)

 

a) Gerichtskosten: € 588,-

 

b) Rechtsanwaltskosten:

 

aa) Verfahrensgebühr: € 631,80

 

bb) Terminsgebühr: € 583,20

 

cc) Auslagenpauschale für Postgebühren, Telefon: € 20,-

 

dd) Mehrwertsteuer: € 234,65

 

Gesamtkosten: € 2057,65

 

2. Wenn Sie die Klage vollumfänglich gewinnen, dann muss der Klagegegner sämtliche Kosten des Rechtsstreits tragen (Gerichtskosten und Rechtsanwaltsgebühren der Leistungsklage vor dem Zivilgericht).

 

Allerdings besteht dann, wenn der Klagegegner insolvent sein sollte die Gefahr, dass eine Zwangsvollstreckung in dessen Vermögen fruchtlos verläuft und Sie dann nicht die von Ihnen vorab zu leistenden Gerichtskosten von diesem ersetzt bekommen und auch die Kosten für den von Ihnen beauftrageten Rechtsanwalt selbst leisten müssen. Außerdem kommen noch die Kosten für die Beauftragung des Gerichtsvollziehers hinzu, für die Sie ebenfalls in Vorleistung treten müssen.

 

Sind Sie vorsteuerabzugsberechtigt, so wird Ihnen (wenigstens) die Mehrwertsteuer für die Beauftragung des Rechtsanwalts als Vorsteuer vom Finanzamt zurückersattet.

 

Sollte der Klagegegner allerdings über Vermögen oder laufendes Einkommen verfügen, dann sollten Sie sofort ihre Forderung auf dem Klageweg geltendmachen.

 

Ich hoffe damit ihre Frage beantwortet zu haben und stehe Ihnen für Anschlussfragen gegebenenfalls gerne zur Verfügung.

 

Weiter darf ich Sie höflich bitten meine Rechtsberatung zu vergüten indem Sie das grüne Feld Akzeptieren anklicken.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

K. Severin

Rechtsanwalt

Experte:  K. Severin hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrter Fragesteller,

 

wenn Sie keine Anschlussfrage mehr haben, dann darf ich Sie nochmals höflich bitten, meine Rechtsberatung entsprechend der AGB zu vergüten, indem Sie das grüne Feld Akzeptieren anklicken. Eine kostenfreie Rechtsberatung ist Rechtsanwälten in der BRD gesetzlich nicht gestattet.

 

Mit freunlichen Grüßen

 

K. Severin

Rechtsanwalt

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