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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 22313
Erfahrung:  Staatsexamen Zulassung als Rechtsanwalt
42903605
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ra-huettemann ist jetzt online.

Hallo, vorerst - Ich wurde angeklagt wegen Bandenkriminalität

Kundenfrage

Hallo,
vorerst - Ich wurde angeklagt wegen Bandenkriminalität als Kopf der Bande & Betrug.Und bräuchte eure Ratschläge zur Hilfe.

Kurzgefasst:
Ich hatte 7 Personen , diese teilen sich auf in Dropper [ HD ] und Läufer.
Jeder von ihnen wurde geschnappt inerhalb weniger Jahre.

Nun hat jeder von denen eine Aussage bei der Polizei gemacht, gegen mich!
Sie haben Saturn / Media Märkte mit gefälschten Personalien ausgeräumt und haben immer ein Anteil bekommen.

Jeder von ihnen hat mir versichert das er nix gesagt hätte , was ich zuerst geglaubt habe bis die Polizei zu mir kam , sie haben nix gefunden und namen mich dann zur Wache mit.Sie hatten mich auf 1ner Kamera also nur 1 Beweiß , sie haben keine Cyber Beweise . Somit wollten sie mich knacken in dem sie mir die Akten zeigten die sich auf über 60 Akten aufteilten.Nirgends habe ich jemals ein Packet abgeholt oder sonstiges. Dann lasen sie mir die Aussagen aus der 7 Personen. Jeder war gegen mich und hat ausgepackt !

Der Polizist hatte dann die Staatsanwalt angerufen und hatte ein Deal mit denen abgeschlossen bzw vorgeschlagen.
Wenn ich alles zugeben würde und alles gut erkläre bekomme ich 2 Jahre Bewährung.
Wenn nicht dann klagt sie auf Freiheitsstrafe.
Er würde es mir auch schriftlich geben , nun ist meine Frage : Ist das alles auch Rechtlich vor Gericht mit der Bewährung?

Oder soll ich nix sagen?

Hoffe ihr könnt mir helfen.
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Sie sind nicht verpflichtet, zu den gegen Sie erhobenen Vorwürfen Stellung zu nehmen und in der Sache selbst Aussagen gegenüber der Polizei zu treffen.

Ihnen kommt vielmehr als Beschuldigtem in dem Ermittlungsverfahren ein umfassendes Schweigerecht zu, von dem Sie auch unbedingt Gebrauch machen sollten. Dies allein schon deshalb, um sich nicht durch unbedachte Äußerungen gegebenenfalls unnötig selbst zu belasten. Sagen Sie daher gegenüber der Polizei zur Sache nicht aus.

Haben Sie bereits gegenüber der Polizei Aussagen getroffen, so können Sie diese Aussagen widerrufen.

Ich empfehle Ihnen dringend, einen Rechtsanwalt mit der Wahrnehmung Ihrer rechtlichen Interessen zu beauftragen. Dieser wird Einsicht in die Akten nehmen, um sich ein umfassendes Bild von der Stichhaltigkeit der gegen Sie bestehende Beweislage zu machen - insbesondere also, was die Zeugenaussagen anbetrifft.

Erst auf dieser Grundlage sollten Sie mit dem Anwalt das weitere Vorgehen abstimmen und sodann gegebenenfalls Einlassungen in der Sache selbst abgeben, die sämtliche für Sie sprechenden Gesichtspunkte und Umstände optimal berücksichtigen kann.

Zudem gilt: Es können nur Freiheitsstrafen mit einer Dauer von bis zu zwei Jahren zur Bewährung ausgesetzt werden. Dies ist die oberste Grenze. Diese Auskunft der StA ist zutreffend. Zutreffend ist auch, dass ein so genannter "Deal" mit der StA grundsätzlich möglich ist, wenn Sie sich im Gegenzug voll geständig zeigen sollten. Sie sollten hierzu aber unbedingt einen Rechtsanwalt hinzuziehen, der für Sie den Abschluss einer solchen Vereinbarung übernehmen sollte.


Ich hoffe, Ihnen behilflich gewesen zu sein. Machen Sie bei Unklarheiten gerne von Ihrem Nachfragerecht Gebrauch. Haben Sie keine Nachfrage, darf ich höflichst um Akzeptierung bitten. Beachten Sie bitte, dass kostenlose Rechtsberatung nach zwingendem Recht nicht gestattet ist. Sie akzeptieren, indem Sie das grüne Feld „Akzeptieren“ anklicken.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt



Ich hoffe, Ihnen behilflich gewesen zu sein. Machen Sie bei Unklarheiten gerne von Ihrem Nachfragerecht Gebrauch. Haben Sie keine Nachfrage, darf ich höflichst um Akzeptierung bitten. Beachten Sie bitte, dass kostenlose Rechtsberatung nach zwingendem Recht nicht gestattet ist. Sie akzeptieren, indem Sie das grüne Feld „Akzeptieren“ anklicken.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 5 Jahren.
Haben Sie hierzu noch eine Nachfrage? Ist das nicht der Fall, darf ich höflichst um Akzeptierung bitten.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 5 Jahren.
Besteht hierzu noch Klärungsbedarf? Soweit das nicht der Fall ist, darf ich um Akzeptierung bitten. Der Sachverhalt ist mit einem für Sie positiven Resultat rechtlich maximal ausgeschöpft. Kostenlose Rechtsberatung ist zudem nach zwingendem Recht nicht zulässig.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 5 Jahren.
Ich hoffe, Ihnen behilflich gewesen zu sein. Machen Sie bei Unklarheiten gerne von Ihrem Nachfragerecht Gebrauch. Haben Sie keine Nachfrage, darf ich höflichst um Akzeptierung bitten. Beachten Sie bitte, dass kostenlose Rechtsberatung nach zwingendem Recht nicht gestattet ist. Sie akzeptieren, indem Sie das grüne Feld „Akzeptieren“ anklicken.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt