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RA_UJSCHWERIN
RA_UJSCHWERIN, Rechtsanwältin
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 2625
Erfahrung:  Rechtsanwältin
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RA_UJSCHWERIN ist jetzt online.

Folgende Situation: Herr G. wollte 2 Handys und musste dafür

Kundenfrage

Folgende Situation:
Herr G. wollte 2 Handys und musste dafür 2 Verträge abschließen. Da er aus welchen Gründen auch immer nur einen Vertrag abschließen konnte, bat er meinen Mann den anderen Vertrag vorübergehend zu übernehmen, bis er den darauf folgenden Monat den Vertrag selber übernehmen konnte. (Herr G. gab seine Kontodaten an)

Wir vergaßen den Vertrag zu übergeben und nach einigen Monaten kamen Mahnungen über eine hohe Rechnung. Demnach hatte Herr G. seine Rechnungen nicht bezahlt.

Im Telefonladen holten wir uns Formulare, um den Vertrag zu übergeben.
Wir füllten alles aus und auch Herr G. gab seine Unterschrift.
Der Fall war daraufhin für uns erledigt.

2 Monate später kam ein Inkassobrief über eine noch höhere Rechnung.

Wir eilten natürlich direkt wieder zum Telefonladen (indem der Vertrag abgeschlossen wurde) ... dort hieß es, es hätten noch ein paar Dinge gefehlt wie die Kopie des Ausweises von Herrn G.

So jetzt wurde uns mitgeteilt, dass der Vertrag nicht mehr besteht und auf uns lastet die hohe Summe, da der Vertrag nicht mehr übertragen werden konnte.

Herr G. weigert sich die Summe zu bezahlen, obwohl er genügend Geld aufbringen könnte... und da wir keinen Schufaeintrag möchten, haben wir nun eine Ratenzahlung vereinbahrt.


Meine Frage:
Haben wir eine Chance uns das Geld beim Herrn G. wiederzuholen?

Vielen dank XXXXX XXXXX Antwort

Sandra Z.
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  RA_UJSCHWERIN hat geantwortet vor 5 Jahren.
Werter Fragesteller,

zu Ihrem Anliegen möchte ich gern wie folgt ausführen:

Als Vertragspartner haftet Ihr Ehemann zunächst gegenüber dem Telefonanbieter für die dort entstandenen Kosten. Es ist richtig, dass Sie hier eine Ratenzahlungsvereinbarung abgeschlossen haben.

Intern besteht aber ein Nutzungsvertrag zwischen Ihrem Ehemann und Herrn G. Nachweislich hat Herr G. auch sein Konto für den Einzug der Telefongebühren angegeben.

Ein Ausgleichsanspruch gegenüber Herrn G. besteht für die von Ihrem Ehemann geleisteten Zahlungen. Entweder Sie warten mit der Geltendmachung gegenüber Herrn G. solange ab, bis Sie die entstandenen Kosten im Wege der Ratenzahlung bedient haben oder Sie fordern Herrn G. monatlich zur Zahlung auf. Leistet er keine Zahlung können Sie dann einen Mahnbescheid gegen Herrn G. beantragen und das Geld im Wege der Zwangsvollstreckung wieder einholen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Wo genau beantrage ich den Mahnbescheid?
und kommen noch weitere Kosten dadurch zustande?

Und heißt das, dass wir uns das Geld von Herrn G. rechtlich zurückholen können, obwohl die Übergabe des Vertrages noch nicht rechtmäßig zustande gekommen ist?


Experte:  RA_UJSCHWERIN hat geantwortet vor 5 Jahren.
Werte Fragestellerin,

die Vertragsübergabe spielt für den internen Nutzungsvertrag zwischen Ihrem Ehemann und Herrn G. keine Rolle. Sie haben Anspruch auf Erstattung von Herrn G.

Den Mahnbescheid können Sie online beantragen. Die Internetseite finden Sie hier:

https://www.online-mahnantrag.de/omahn/Mahnantrag?_ts=2413402-1330428239616&Command=start

Hier kommen dann nur geringe Gerichtskosten auf Sie zu.
RA_UJSCHWERIN und 2 weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Vielen vielen Dank. Sie haben mir sehr weitergeholfen.
Experte:  RA_UJSCHWERIN hat geantwortet vor 5 Jahren.
Das freut mich sehr.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Noch eine Frage zur Situation:

Reicht es, wenn man persönlich (mündlich) die Ratenzahlung gefordert hat, bovor man eine Mahnung schreibt?
Experte:  RA_UJSCHWERIN hat geantwortet vor 5 Jahren.
Werte Fragestellerin,

die schriftliche Aufforderung dient dem Nachweis. Bei einer mündlichen Aufforderung ist es immer schwierig im Streitfall dies zu beweisen.

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