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Claudia Schiessl
Claudia Schiessl, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 15732
Erfahrung:  Zwei Fachanwaltstitel; Korrespondenz in deutsch, englisch,französisch;Anwältin seit 1994;1996 Mitarbeit am Lehrstuhl für Strafrecht Universität Regensburg;1996-2010 Ausbildung von Referendaren
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Claudia Schiessl ist jetzt online.

Wir müssen unbedingt eine Mitarbeiterin loswerden. Wir haben

Kundenfrage

Wir müssen unbedingt eine Mitarbeiterin loswerden. Wir haben das schonmal versucht - mit einer sehr schlechten Anwältin. Wir hätten 10.000,- € Abfindung zahlen sollen. Der Preis war zu hoch, also hat man die Mitarbeiterin nochmal kommen lassen. Seitdem kommt sie nur frech, ist oft krank - und ihr Anwalt wertet jede Aktion als Racheaktion und beruft sich auf das Maßregelungsverbot. Diese Mitarbeiterin muss unbedingt weg - doch wie?
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich wie folgt beantworten möchte:


Das ist ein sehr schwieriges Unterfangen.


Leider ist es seit der Entscheidung des Bundesarbeitsgerichts im Fall Emily sehr schwierig geworden, einen Mitarbeiter verhaltensbedingt fristlos zu kündigen.

Fast immer wird eine Abmahnung für erforderlich erachtet.

Sie können sie jedes Mal wenn sie Ihnen frech kommt abmahnen.

Sie können auch versuchen, ihren Krankheiten ein bisschen nachzugehen und die Mitarbeiter heimlich beobachten zu lassen, ob diese Krankheiten nicht nur vorgetäuscht sind.

Eine ärztliche Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung hat zwar die Vermutung für sich, dass sie auch richtig ist, diese Vermutung kann aber vom Arbeitgeber widerlegt werden

.Das wäre zum Beispiel dann möglich wenn die Mitarbeiter krankgeschrieben worden wenn sie aber nachts in der Disco gesichtet wird, beim Sport gesichtet wird et cetera

Dann können Sie sie verhaltensbedingte ordentlich kündigen und in der Klage die sie dagegen erheben wird einwenden, dass die ärztliche Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung unrichtig ist, weil die Mitarbeiterin gesehen wurde und daher die Krankheit nur vorgetäuscht wurde



.Ich hoffe, dass ich Ihnen einen kurzen Überblick verschaffen konnte.


Sehr gerne können Sie nachfragen.


Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwältin




Wenn ich Ihnen weiterhelfen konnte bitte ich Sie sehr höflich, meine Antwort zu akzeptieren vielen Dank






Mit freundlichen Grüßen

Claudia Marie S
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.
Die Mitarbeiterin ist fast 60. Disco etc. unmöglich. Wir haben bereits den medizinischen Dienst eingeschaltet, doch der kann nicht viel tun. Und da sie oft "psychisch" krank ist, können wir auch nichts tun, dass sie ihre kranke Mutter pflegen geht. Abmahnungen werden mit Gegenklage honoriert und stets abgewehrt. Wir sind durch viele Verfahren mit anderen Mitarbeitern sehr erfahren bzgl. der "Standards". Was wir brauchen, ist die (fiese) Trickkiste!!!!!! Denn diese Dame ist nicht nur wirklich dumm, sie schadet durch ihr Verhalten dem Betrieb und gefährdet somit Arbeitsplätze...
Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 4 Jahren.
sehr geehrter Ratsuchender,


Vielen Dank für Ihren Nachtrag.

Das ist sehr schwierig.

Die fiese Trickkiste ist im Arbeitsrecht, da Arbeitsrecht ein Arbeitnehmerschutzrecht ist äußerst begrenzt.

Auch müssen Sie beachten, dass wenn sie einen älteren Mitarbeiter kündigen sie eine gewisse Zeit lang dessen Beiträge für die Agentur für Arbeit übernehmen müssen.

Sie müssen also der Dame wenden Sie kündigen eine Zeit lang ihr Arbeitslosengeld zahlen.

Von daher dürfte es besser sein, sie auf subtile Art und Weise aus dem Betrieb zu ekeln.

Nehmen Sie sich einmal den Arbeitsvertrag her und sehen Sie nach, was das Direktionsrecht des Arbeitgebers im Falle dieser Dame hergibt.

Oft ist dieses sehr weit reichend ausgestaltet

Das sollten Sie ausnutzen

Welche anderen unangenehmen Tätigkeiten können Sie Ihr zuweisen, können Sie sie an anderen Orten einsetzen et cetera

Wenn sie hier Möglichkeiten haben sollten Sie entsprechend handeln.

weigern darf sie sich nicht da das einer Arbeitsverweigerung gleichkäme, die zur Kündigung berechtigt.

Wenn Sie Glück haben machte mit ihnen einen Aufhebungsvertrag oder kündigt selbst.



Ich hoffe, dass ich Ihnen wenigstens ein bisschen bei dieser schwierigen Thematik helfen konnte


mit freundlichen Grüßen



Rechtsanwältin



Wenn ich Ihnen helfen konnte bitte ich Sie sehr höflich um Akzeptierung meiner Antwort

vielen Dank








Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sorry, noch nicht zufriedenstellend. Wenn man sie auch nur ein bißchen schikaniert (unangenehme Tätigkeit meine ich nicht einmal, es RECIHT schon Kritik an der Arbeit), dann macht sie krank!!! Immer auf psychisch!
Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,


dann sollten Sie sie zum Betriebsarzt schicken, ob sie diese Arbeit überhaupt noch ausführen kann.

Zudem sollten Sie dann eine krankheitsbedingte Kündigung andenken, wenn sich die Krankheitstage häufen und dies Einfluss auf Ihren Betrieb hat.




Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.
Nicht korrekt! Nach Aussage mehrerer Anwälte muss jemand 2 Jahre am Stück krank sein und keine Aussicht auf Besserung haben.
Nochmal: Der Frau fehlt nichts, sie MACHT krank. Und kein Betriebsarzt dieser Welt wird sagen, dass sie den Job (der einfach ist) nicht ausführen kann. Schon versucht.
BITTE, wir brauchen die Trickkiste und korrekte Antworten (das mit der Krankheit hat nicht gepasst.). Nach Ihrer nächsten Antwort werde ich auf "akzeptieren" drücken - so oder so. Danke!
Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 4 Jahren.
sehr geehrter Ratsuchender,


was Ihnen Ihre Anwälte gesagt haben ist leider nicht richtig

.Es stimmt nicht, dass jemand zwei Jahre am Stück krank sein muss.

Es gibt auch den Fall der häufigen Kurzerkrankungen wie wie bei ihrer Mitarbeiterin

dieser ist dann gegeben, wenn jemand in 24 Monaten jeweils mehr als sechs Wochen. Jahr arbeitsunfähig krank ist.

Dann besteht die Prognose, dass der Arbeitnehmer auch weiterhin oft krank sein wird.

ein weiterer Fall ist der der dauernden Arbeitsunfähigkeit der dritte Fall der der Langzeiterkrankung.

Es kommt darauf an, dass eine entsprechende negative Prognose für die Zukunft besteht, dass keine Aussicht auf Besserung ist und dass das den Betrieb beeinträchtigt.


weiterhin müssen die Interessen von Arbeitgeber und Arbeitnehmer abgewogen werden.

bei der Interessenabwägung ist eine erhebliche Beeinträchtigung des Arbeitgebers anzunehmen, wenn er in zwei aufeinanderfolgenden Jahren jeweils mehr als sechs Wochen Lohnfortzahlung im Krankheitsfalle leisten muss.

Es müssen 45-60 Krankheitstage anfallen.

Wenn sie noch ein bisschen weiter ärgern schafft sie das und Sie haben einen Grund für eine Krankheit bedingte Kündigung

Leider müssen Sie vorher das Eingliederungsmanagement nach Paragraph 84 SGB IX vornehmen, bevor sie sie kündigen können.



Wenn die krankheitbedingte Kündigung nicht geht, ist wirklich das einzige was mir einfällt ihr nachzuspionieren, wenn sie auf krank macht und sie irgendwann einmal dabei zu erwischen.


Mit freundlichen Grüßen



Rechtsanwältin








Claudia Schiessl, Rechtsanwältin und Fachanwältin
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Claudia Schiessl und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,



Vielen Dank für Ihre freundliche Akzeptierung

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