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RAKRoth
RAKRoth, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 3523
Erfahrung:  Schwerpunkte: Vertragsrecht, Erbrecht, Internetrecht, Mietrecht, Wettbewerbsrecht
35468264
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RAKRoth ist jetzt online.

Ende November musste ich an Finanzamt ca. 13.000,-- Euro bezahlen,

Kundenfrage

Ende November musste ich an Finanzamt ca. 13.000,-- Euro bezahlen, Anfang Dezember nach Einreichung der Umsatzsteuer Voranmeldung bekomme ich daraus ca. 22.000,-- Euro vom Finanzamt. Seit diesem Zeitpunkt warte ich auf die Erstattung der Differenz aus diesen Beträgen.
Am Freitag vor einer Woche habe ich bei der Online Durchsicht meiner Kontoumsätze festgestellt das das FA mein Konto über den Betrag von 13.000,-- Euro, ohne weitere Information durch das FA oder meiner Bank, gepfändet hat. Freitags erreicht man natürlich niemanden beim Finanzamt, Montags jemanden erreicht und seit Dienstag ist wohl ein Schreiben mit der Aussetzung der Pfändung an meine Bank unterwegs. Leider ist dieses nach der Auskunft meiner Bank bis letzten Freitag dort nicht angekommen. Ich bin jetzt seit einer Woche zahlungsunfähig durch einen Fehler des Finanzamtes, daher folgende Fragen.

1.) Bekommt man nicht unmittelbar vorher eine Pfändungsverfügung oder ähnliches dass man noch eine Chance hat zu reagieren?

2.) Was für Möglichkeiten habe ich noch?

3.) Vor ein paar Jahren hatte ich einen ähnlichen Fall, da hatte mich mein Bänker gleich angerufen und gab mir noch Zeit um zu reagieren, was ich damals auch erfolgreich hin gekriegt habe. Meinen jetzigen Bänker musste ich anrufen und fragen was überhaupt los ist.

4.) Kann man gegen den Gesichtsverlust und Verlust der Kreditwürdigkeit bei Zulieferern etwas tun oder jemanden haftbar machen? Es sind natürlich einige Lastschriften zurück gegangen

Danke XXXXX XXXXX Hilfe
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  RAKRoth hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

In der Regel erinnert das Finanzamt an die Zahlung. Erst danach kommt eine Vollstreckungsankündigung und am Ende steht die Pfändung.

Nach Ihrem Sachvortrag ist die Pfändung haltlos, so dass Sie am Montag umgehend einen Kollegen mit der Wahrnehmung Ihrer Interessen beauftragen sollten.
Es sollte umgehend von dem Finanzamt eine schriftliche Bestätigung erwirkt werden, dass die Pfändung nicht gerechtfertigt ist und Ihr Konto wieder freigegeben werden kann.
Für den Fall, dass Ihnen tatsächlich ein Schaden entstanden ist, können Sie einen Schadensersatzanspruch gegenüber dem FA geltend machen.

Ohne anwaltliche Hilfe werden Sie hier aber nicht weiterkommen.