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Olaf Götz
Olaf Götz, Rechtsanwalt, LL.M.
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 2909
Erfahrung:  Fachanwalt für Sozialrecht
48877684
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Olaf Götz ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren, mein kurzer Sachverhalt: Ich

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen und Herren,
mein kurzer Sachverhalt:
Ich habe meine Wohnung fristgemäß ( 3 Monate im vorraus ) gekündigt. Das Mietverhältnis endete jedoch 15 Tage früher, wegen bezug der Wohnung eines Nachmieters. Ich hatte genügend Zeit Reperaturen durchzuführen. Aufgrund meiner Montagetätigkeit, wollte ich diese am letzten Wochenende, vor der Wohnungsübergabe, durchführen. Diverse Materialien hatte ich mir besorgt.
Als ich dann, in der noch von mir gemietete Wohnung kam, stellte ich fest, das der Vermieter ohne meines wissens und meines Einverständnis, eine Firma beauftragt hatte und die reperaturen ausführen lies. Ich bekam dann eine Rechnung über ca 170 Euro.
Ich habe den Vermieter geschrieben und gefragt mit welchen Recht er ohne meines wissens eine Firma beauftragt und unbefugt meine Wohnung betreten läßt. Bis heute kam keine Stellungsnahme zu dieser Sache. Jedoch behält er sich vor, die Reperaturkosten in der o.g. höhe von meiner Kaution einzubehalten. Meine Frage, hat der Vermieter das Recht dazu?
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Olaf Götz hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrte/r Ratsuchende/r,

 

Sie sind dazu verpflichtet, zur vereinbarten Übergabe, im Zweifel bei Vertragsende die Wohnung in vertragsgemäßem Zustand zu übergeben.

 

Wenn Sie um die 170 Euro + Ihre Anschafftungen streiten, kann es Ihnen mit etwas Pech passieren, dass der Richter Ihnen einen Teil der Rechnung als ersparte Aufwendungen anrechnet, da Sie ja nun tatsächlich keine Schönheitsreparaturen mehr durchführen mussten. Die Tatsache, dass das ganze aufgedrängt war, wird dann ev. durch Ansatz eines sehr geringen Stundenlohnes für Ihre sonst privat errbachte Leistung berücksichtig werden. Auch haben Sie das gekaufte Material ja noch zur Verfügung. Bei diesen Fällen aus dem Bereicherungsrecht kommt es in der Praxis immer wieder zu nicht ganz vorhersehbaren Ergebnissen.

 

Insofern würde ich dem Vermieter vorschlagen, dass er die Anschaffungen (das Material) übernimmt bzw. auf die Handwerkerrechnung anrechnet und Sie dann nur die verbleibende Differenz zahlen und das gekaufte Material behalten können (sofern Sie darauf Wert legen).

 

Wenn Sie das Angebot richtig verkaufen, dürfte der Vermieter zufrieden sein und Sie ersparen sich einen Bagatellrechtsstreit, dessen Kosten den Nutzen bei weitem auffressen.

 

Machen Sie das Angebot am besten schriftlich, wenn Sie sonst immer nur mit Angestellten des Vermieters sprechen können.

 

Ich hoffe, ich konnte Ihnen helfen.


Bitte vergessen Sie nicht, die Antwort zu akzeptieren. Kostenlose Rechtsberatung ist in Deutschland verboten.


Mit freundlichen Grüßen

Olaf Götz und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Ja danke erstmal

 

Ich habe den Vermieter den Vorschlag gemacht, das ich die Materialkosten übernehme,

jedoch ohne Erfolg....

 

Ich werde den Vermieter einen passenden Brief zukommen lassen

Experte:  Olaf Götz hat geantwortet vor 5 Jahren.

Setzen Sie nach Beendigung des Mietverhältnisses und Abrechnung der Nebenkosten eine konkrete Fríst (Datum) zur Auszahlung der vollen Kaution.

 

Der nächste Schritt wäre dann die Klage oder ein Mahnbescheid.

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