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Ernesto Grueneberg
Ernesto Grueneberg, Abogado
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 1310
Erfahrung:  Master of Laws
47081509
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Ernesto Grueneberg ist jetzt online.

Ich bin Eigentümer eines Hauses (selbst bewohnt), welches ich

Kundenfrage

Ich bin Eigentümer eines Hauses (selbst bewohnt), welches ich bereits zu Lebzeiten meiner Mutter durch Schenkung erworben hatte. Meine Mutter (2007 verstorben) hat bereits im Jahre 1980, also vor über 30 Jahren, eine schriftliche (nie notariell beglaubigte) Vereinbarung abgeschlossen mit unserem Nachbarn (Durchfahrtsrecht). Selbiger kann auf Grund jener VB über mein Grundstück fahren, um in seine Garage zu gelangen - was mich maßlos nervt, da ich eigentlich auf dem Weg wenigstens zwei Privat-PKWs abstellen könnte, was durch diese Regelung nicht geht - oder aber vielleicht doch?
Daher meine Frage: Ist ein nie notariell beglaubigter Vertrag aus dem Jahre 1980 zwischen meiner 2007 verstorbenen Mutter und dem Nachbarn auch noch im Jahre 2012 gültig? Wenn JA, welcher Paragraph welches Gestzeswerkes greift hier?

Über einen kompetenten Tip würde ich mich riesig freuen.

Steffen F.
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Ernesto Grueneberg hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte(r) Fragesteller(in),

danke für Ihre Anfrage, die ich wie folgt beantworte:

wenn die Belastung (hier: Wegerecht) nicht im Grundbuch eingetragen ist, dann brauchen Sie diese nicht zu dulden. Nur wenn diese durch Private vereinbarte Belastung im Grundbuch eingetragen wäre (was ja eine notarielle Vereinbarung voraussetzt), dann wäre dieser zwischen dem Nachbar und der einstigen Eigentümerin des Hauses abgeschlossene Vertrag auch für Sie als Dritte bindend.

Eine Duldungspflicht könnte sich aber aus § 917 BGB ergeben, wenn der Nachbar ansonsten keine direkte Verbindung zu einem öffentlichen Weg hätte (sog. Notweg). Dies muss nicht einmal vereinbart werden.

Ich hoffe, Ihnen geholfen zu haben und bitte um Akzeptierung meiner Antwort.
Ernesto Grueneberg und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Nochmals Danke für die schnelle Antwort.

Etwas verunsichert bin ich über die Info per Mail, dass Sie von einer "Anzahlung" in Höhe von 60 Euro sprechen. Daher bitte ich um schnelle schriftliche Bestätigung darüber, dass es sich bei der Zahlung von 60 Euro (per Kreditkarte) nicht um eine Anzahlung gehandelt hat, sondern das von mir ausgedrückte Begehren einer einmaligen Antwort auf eine einmalige Frage komplett bezahlt ist und keine Folgekosten dafür von JustAnswer berechnet werden.

Vielen Dank,



S. Franke
Experte:  Ernesto Grueneberg hat geantwortet vor 5 Jahren.
Als Sie sich registrieren leisten Sie eine Anzahlung. Durch die Akzeptierung meiner Antwort, wird diesen Betrag mir gutgeschrieben. Ob Folgekosten entstehen, kann ich nicht beantworten.

Bitte wenden Sie sich für eine Klärung an die Moderation, da wir Experten keine Handhabe daran haben.

Die Email lautet:

info (at) justanswer.de

Ich leite aber sicherheitshalber Ihre Frage auch an die Moderation

Viel Erfolg

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