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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 26196
Erfahrung:  Vertragsanwalt des Bayerischen Wohnungs- und Grundeigentümerverbandes Regensburg
32916861
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RASchiessl ist jetzt online.

Die Firma Bussek & Mengede hat mir eine Rechnung mit Hauptforderung € 1,46 und Gebühre

Kundenfrage

Die Firma Bussek & Mengede hat mir eine Rechnung mit Hauptforderung € 1,46 und Gebühren von € 31,51in Rechnung gestellt.
Die € 1,46 sind aus der Telekomrg. vom Dez.2012
und diese ist von dort auch bezahlt worden und
bei next.net am 04.01.2012 eingegangen. Der
Betrag € 1,46 sind auch in der Rechnung in Abzug gebracht worden. Muss ich jetzt die Kosten bewzahlen???
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

In der Sache nehme ich Stellung wie folgt:

Sofern Sie 1,46 EUR aus Ihrer Dezember Telefonrechnung nicht gezahlt haben sind Sie mit der Zahlung in Verzug nach § 286 BGB geraten.

Als Folge des Verzugs haben Sie der Telefongesellschaft den Verzugsschaden zu ersetzen. Verzugsschaden sind einmal die Zinsen.

Zum anderen kann die Telefongesellschaft einen Rechtsanwalt oder auch in Inkassobüro mit der einforderung der Forderung beauftragen. Im Gegensatz zu den Anwaltskosten sind die Kosten für das inkassobüro nicht geregelt. Generell werden allerdings die ersatzfähigen Inkassokosten durch die Höhe der Anwaltsgebühren begrenzt.

Bei einem einfachen Mahnschreiben wären daher Analtskosten von 10 EUR + 2 EUR Auslagen zu ersetzen gewesen, Die 31,51 EUR sind daher deutlich übersetzt.

Des Weiteren ist auch fraglich ob bei einem derart geringen Betrag, der ja offensichtlich ein Zahlungsversehen war, die Telefongesellschaft aus Gründen der Schadensminimierung nicht verpflichtet war, Sie selbst anzunehmen.

Sie sollten daher das Inkassobüro anschreiben und mitteilen, dass Sie die Kosten nicht ersetzen werden, da die Telefongesellschaft im vorliegenden Fall der Pflicht zur Schadensminderung nicht nachgekommen ist.



Ich hoffe Ihnen mit meinen Ausführungen einen ersten Überblick verschafft zu haben und bitte meine Antwort zu akzeptieren. Sie akzeptieren in dem Sie auf das grüne Feld "Akzeptieren" klicken.

Beachten Sie bitte, dass das Hinzufügen oder Weglassen von Informationen zu einer völlig anderen Beurteilung des Sachverhalts führen kann. Die Frage wurde beantwortet unter der Maßgabe, dass Sie die AGB (Allgemeinen Geschäftsbedingungen) gelesen haben und bereit sind, meine Antwort nach den gesetzlichen Vorgaben zu akzeptieren und angemessen zu vergüten. Beachten Sie bitte, dass eine kostenlose Rechtsberatung in der Bundesrepublik Deutschland nicht gestattet ist.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Ich hatte bereits geschrieben, das der Betrag in Höhe von € 1,46 von der Telekom am

04.01.2012 an next.net beglichen wurde.

In der jetzigen Rechnung von den RA wurde dieser Betrag einmal als Hauptforderung eingebucht und wieder ausgebucht.

 

Wieso dann noch Gebühren.

Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Wann war denn die Dezember Rechnung fällig?

Warum wurden die 1,46 EUR nicht gezahlt?



Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Die Telekom Rechnung wird immer um den 20. d.M. abgebucht. Die Deckung war zu dem Zeitpunkt auf dem Konto nicht garantiert.

Die Telekom hat mir gesagt, wenn eine Lastschirft zurückgeht, werden nur Telekom eigene Beträge beglichen und die anderen bleiben offen. Als ich die Mahnung

von Telekom erhalten habe, habe ich sofort am 02.01.2012 gezahlt und Telekom

hat am 04.01.2012 die Fremdgebühr von € 1,46 an next.net beglichen.

Experte:  hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

In der Sache nehme ich Stellung wie folgt:

Dann hat die Telkom als Inkassostelle gearbeitet. Sofern monatlich abgebucht wurde und die 1,46 EUR zurückgingen, waren Sie mit der Lastschriftrückgabe in Verzug, das bedeutet, ab diesem Zeitpunkt war der entstandene Verzugsschaden grundsätzlich zu ersetzen, auch dann wenn Sie den Betrag freiwillig und sofort nachentrichtet haben.

Wie bereits ausgeführt, waren jedoch die Inkassokosten bei einer so geringen Schadenshöhe unangemessen. Die Firma hätte Sie im Wege der Schadensminderung bei dieser Forderung selbst anmahmen müssen. Da die Firma dies nicht getan hat, sind die vom Inkassobüro geltend gemachten Forderungen als Verzugsschaden in Ihrem Falle nicht zu ersetzen.

Sie sollten also nicht bezahlen.



Ich hoffe Ihnen mit meinen Ausführungen einen ersten Überblick verschafft zu haben und bitte meine Antwort zu akzeptieren. Sie akzeptieren in dem Sie auf das grüne Feld "Akzeptieren" klicken.

Beachten Sie bitte, dass das Hinzufügen oder Weglassen von Informationen zu einer völlig anderen Beurteilung des Sachverhalts führen kann. Die Frage wurde beantwortet unter der Maßgabe, dass Sie die AGB (Allgemeinen Geschäftsbedingungen) gelesen haben und bereit sind, meine Antwort nach den gesetzlichen Vorgaben zu akzeptieren und angemessen zu vergüten. Beachten Sie bitte, dass eine kostenlose Rechtsberatung in der Bundesrepublik Deutschland nicht gestattet ist.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
RASchiessl und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Ich bedanke XXXXX XXXXX herzlich für Ihre Antworten und wünsche Ihnen alles Gute

und ein schönes Wochenende.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Sonja Rauch

Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 5 Jahren.
Bitte schön!

Ihnen auch alles Gute und ein schönes Wochenende!

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