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Claudia Schiessl
Claudia Schiessl, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 16348
Erfahrung:  Zwei Fachanwaltstitel; Korrespondenz in deutsch, englisch,französisch;Anwältin seit 1994;1996 Mitarbeit am Lehrstuhl für Strafrecht Universität Regensburg;1996-2010 Ausbildung von Referendaren
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Claudia Schiessl ist jetzt online.

Hallo, ich habe von Oktober bis Januar für einen Bekannten

Kundenfrage

Hallo,

ich habe von Oktober bis Januar für einen Bekannten gearbeitet. Wir haben mündlich vereinbart, daß ich pro eingeholten Auftrag 50,- € erhalte, zudem habe ich Ihm noch ein komplettes Businesskonzept geschrieben und auch diversen privaten Schriftkram für Ihn erledigt, wo er mdl zu mir sagte, dass wir uns über diese Vergütung schon einig werden. Seit ich Ihm dann Ende Januar meine Abschlussrechnung stellte, wird von Ihm behauptet ich hätte niemals für Ihn gearbeitet und ich bekomme keinen einzigen Cent von Ihm. Beweismaterial liegt mir genügend vor, wie Angebote, Business Concept, E-Mail Verkehr usw. (4 Ordner und 1 4GB USB Stick mit den von mir erledigten Sachen). Wie sehen meine Chancen vor Gericht aus?
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich wie folgt beantworten möchte:

Grundsätzlich ist es so, dass derjenige, der etwas geltend macht beweisen muss, dass die Voraussetzungen dafür vorliegen.

Das können Sie, da Sie umfangreiches Beweismaterial zur Verfügung haben.

Sie haben das für ihn gefertigte Businesskonzept, Sie haben Mails und vier Ordner.


Das dürfte genügen, denn das Gericht wird sich, wenn der bekannte bestreitet, dass Sie für ihn gearbeitet haben schon fragen, warum Sie dann diese ganzen Dinge in Besitz haben.


Keinesfalls sollten Sie auf das Schreiben des Anwalts, wonach keine Forderungen mehr bestehen sollen nachgeben.


Gegen den Mahnbescheid wird er wahrscheinlich Widerspruch einlegen.

Sie müssen dann beantragen, das Mahnverfahren an das Gericht abzugeben.
Dann findet vor dem ordentlichen Zivilgericht ein Gerichtsverfahren über ihre Forderungen statt.

Vielleicht haben Sie auch noch Zeugen, die mitbekommen haben, dass Sie für den bekannten gearbeitet haben.


Ich hoffe, dass ich Ihnen helfen konnte


Sehr gerne können Sie weitere Fragen an mich stellen



Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwältin







Wenn ich Ihre Frage beantwortet haben sollte bitte ich Sie sehr höflich darum, meine Antwort zu akzeptieren vielen Dank






Mit freundlichen Grüßen

Claudia Marie S
Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 5 Jahren.
sehr geehrter Fragesteller,

haben Sie noch Fragen?

Bestehen noch Unklarheiten?

Sehr gerne!





wenn ich Ihre Frage beantwortet habe bitte ich höflich um Akzeptierung vielen Dank

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