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hsvrechtsanwaelte
hsvrechtsanwaelte, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 1730
Erfahrung:  Mitglied der ARGE Verwaltungsrecht im DAV
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Mein Sohn 17 Jahre hat über das Internet eine kostenpflichtige

Kundenfrage

Mein Sohn 17 Jahre hat über das Internet eine kostenpflichtige Erotikseite abonniert. Ich habe heute ein entsprechendes Schreiben von einem Inkassounternehmen erhalten. Laut diesen hat er sein Geburtsdatum falsch angegeben, um diesen Zugang zu aktivieren und drohen nun mit einer Anzeige wegen Betrug, wenn ich nicht zahle. Zudem wäre die Kündigung des Abos meinerseits, praktisch eine Bestätigung des Vertrages. Wie soll ich mich jetzt verhalten?
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  hsvrechtsanwaelte hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte(r) Fragesteller(in),

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich gerne auf Basis Ihres Einsatzes und des von Ihnen mitgeteilten Sachverhalts wie folgt beantworte:

Da wird man leider kaum etwas unternehmen können, denn wenn das Angebot die Kostenpflicht nicht unrechtmäßig verschleierte, dann liegt zumindestens ein Betrugsversuch vor, da es dann zu einer Vermögensgefährdung/eines Vermögensschadens kommt bzw. kommen kann, wenn man nicht zahlt.

Es war aber richtig, um weitere Informationen zu bitten, denn schließlich muss die Gegenseite den Vertragsschluss beweisen.

Sie sollten daher hilfsweise schriftlich den Widerruf des Vertragsschlusses erklären und dann die Reaktion abwarten.

Die Gegenseite soll erst einmal die mangelnde Widerrufsmöglichkeit/den Vertragsschluss nachweisen.

Vorher sollten Sie nichts zahlen und denen dieses auch derart schreiben, dass Sie vorher keine Leistung erbringen.

Kann der Vertragsschluss nämlich wirksam bestritten werden bzw. dieses über den Widerruf rückwirkend geschehen, entsteht keine Zahlungspflicht und damit kein Betrug.

Ich hoffe, Ihnen damit weitergeholfen zu haben und wünsche Ihnen noch einen schönen Tag.

Vielen Dank im Voraus für Ihre Akzeptanz meiner Antwort; Rechtsrat darf hier nur gegen eine Vergütung erfolgen.
Experte:  hsvrechtsanwaelte hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte(r) Fragesteller(in),

haben Sie noch irgendwelche Nachfragen?

Ansonsten bitte ich höflich darum, meine Antwort zu akzeptieren, denn Rechtsrat darf hier nach den AGB nur gegen Bezahlung erfolgen, was auch berufsrechtlich nicht anders zulässig ist.

Vielen Dank.