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RA Stämmler
RA Stämmler, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 915
Erfahrung:  2.Staatsexamen Zulassung als Rechtsanwalt
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RA Stämmler ist jetzt online.

guten tag, ich habe eine frage zum familienrecht. mein mann

Kundenfrage

guten tag, ich habe eine frage zum familienrecht. mein mann hat aus der vorherigen beziehung eine tochter. er ist als vater eingetragen. die tochter ist mit ihrem halbbruder (sie haben die gleiche mutter aber verschiedene väter) am wochenende und im urlaub bei uns. es gab einen vorfall, daß mein mann den halbbruder gehauen hat. jetzt will die mutter uns die kinder nicht mehr geben. es gab keine anzeige oder so. geht das einfach so, wie sollen wir vorgehen, daß mein mann seine tochter und den halbbruder sehen darf. vielen dank XXXXX XXXXX antwort. petra
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  RA Stämmler hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

Ihre Frage beantworte ich anhand der vorliegenden Informationen wie folgt:

Man muss hier unterscheiden zwischen der Tochter und dem Jungen.

1.

Da die Tochter das gemeinsame Kind ist, hat der Vater ein Recht und auch eine Pflicht diese zu sehen und Umgang mit ihr zu haben. Insbesondere wenn eine Umgangsregelung getroffen wurde. Existiert eine solche nicht, kann ihr Mann diese gerichtlich durchsetzen. Das Vorgehen gegen den Halbbruder wird hierbei sicherlich Berücksichtigung finden. Es kommt darauf an, wie sehr er den Jungen geschlagen hat. Eine Ohrfeige ist zwar auch schon Schlagen, wirkt sich aber sicherlich nicht so grvierend aus wie schwere Verletzungen. Darüber hinaus kommt es darauf an wie alt die Tochter ist. Je älter sie ist, desto mehr Berücksichtigung findet ihr eigener Wille.

Im Ergebnis kann bei einer bestehenden Umgangsregelung die Mutter die Tochter nicht ohne Weiteres zurückhalten. Existiert eine solche nicht kann eine Umgangsregelung mithilfe des Jugendamtes oder Familiengericht getroffen werden.

2.
Der Junge ist kein leiblicher Abkömmling. Sofern ihr Mann nicht als Vater eingetragen ist oder das geteilte Sorgerecht hat, wird die Mutter wohl oder übel selbst entscheiden ob Sie den Jungen zu Ihnen gibt oder nicht.

Sofern aus Gründen des Kindeswohls nur eine "gemeinsame" Übergabe möglich ist, wird es ohne die Hilfe des Jugendamtes oder der Entscheidung durch das Familiengericht nicht gehen.



Sollten Sie Nachfragen haben, stehe ich gerne zur Verfügung. Sofern keine Nachfragen bestehen akzeptieren Sie bitte die Antwort durch einen Klick auf den grünen Button.

Abschließend weise ich darauf hin, dass die erstellte Antwort maßgeblich von den zur Verfügung gestelllten Informationen abhängig ist.

Mit freundlichen Grüßen

André Stämmler
Rechtsanwalt
RA Stämmler und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
vielen dank, XXXXX XXXXX mir schon sehr geholfen.
alles gute und herzliche grüße aus berlin von einer gebürtigen jenenserin.
Experte:  RA Stämmler hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr gerne und viele Grüße nach Berlin.

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