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Andreas Scholz
Andreas Scholz, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 1982
Erfahrung:  Rechtsanwalt
33130353
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Andreas Scholz ist jetzt online.

RA mir 1.761,08 € in Rechnung gestellt bei Gegenstandswert

Kundenfrage

RA mir 1.761,08 € in Rechnung gestellt bei Gegenstandswert von 50.011,82 €. Dieser Anwalt hat der Gegenpartei nur seine Vertetungsberechtigung übermittelt und weiterhin nichts getan. Habe aufgrund eines Ortwechsels den Anwalt gewechselt. Ist mein ehemaliger Anwalt mit einer Geschäftsgebühr von 1,3 im Recht?
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Andreas Scholz hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

ich nehme an, der Anwalt hat eine Geschäftsgebühr nach Nr. 2300 VV-RVG, Faktor 1, 3 in Rechnung gestellt.

Das ist jedenfalls dann nicht zu beanstanden, wenn er Sie in der Sache beraten hat, auf die Ausweisung ggü. der Gegenseite als mandatiert kommt es nicht ausschlaggebend für die Entstehung der Gebühr an. Allerdings ist vorgeschrieben, dass der Anwalt darüber zu informieren hat, dass für den Fall der Übernahme des Auftrages Wertgebühren anfallen. Hat er das nicht, ist er Ihnen insoweit schadensersatzpflichtig, als Sie nachweisen können, dass ein anderer Anwalt Ihre Sache günstiger abgerechnet hätte.

Ich hoffe, weitergeholfen zu haben, bei Unklarheiten fragen Sie nach. Wenn Ihre Frage beantwortet ist, bitte ich, die Antwort gemäß den Vorgaben dieser Plattform zu akzeptieren. Vielen Dank.

Mit freundlichen Grüßen

Scholz
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Der Anwalt hat mich in keiner Form beraten u. mir gesagt, dass man eine Antwort der Gegenseite abwarten muß um eine eventuelle Klage zu erwarten. Der Klagewert bezieht sich auf eine nicht rechtlich abgesicherte Forderung der Gegenseite. Eine Klage der Gegenseite ist nicht zu erwarten. Die Angelegenheit war von mir eine reine Vorsichtsmaßnahme.
Experte:  Andreas Scholz hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

es wird darauf ankommen, ob sie belehrt worden sind oder nicht. War das nicht der Fall, sollen Sie dem RA Ihre Bedenken mitteilen und darauf hinweisen, dass Ihnen eine Schadensersatzanspruch zusteht (so auch OLG Hamm, 28 U 1/09). Mgwl. lässt sich dann auf diesem Wege eine andere Vergütung für die vorgerichtliche Tätigkeit vereinbaren. Lässt sich der RA hier nicht darauf ein, bleibt Ihnen wiederum nur der Gerichtsweg mit der Klage auf Schadensersatz.

Ich hoffe, weitergeholfen zu haben, bei Unklarheiten fragen Sie nach. Wenn Ihre Frage beantwortet ist, bitte ich, die Antwort gemäß den Vorgaben dieser Plattform zu akzeptieren. Vielen Dank.

Mit freundlichen Grüßen

Scholz
Rechtsanwalt
Experte:  Andreas Scholz hat geantwortet vor 5 Jahren.


Sehr geehrter Fragesteller,

wenn Ihnen die Antwort weitergeholfen hat, bitte ich, durch Anklicken des Buttons "Antwort akzeptieren" meine Antwort zu akzeptieren, denn nur so kann der von Ihnen für die Beantwortung Ihrer Frage versprochene Betrag auch abgerechnet werden. Vielen Dank und

freundlichen Grüße

Scholz
Rechtsanwalt