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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 19785
Erfahrung:  Staatsexamen Zulassung als Rechtsanwalt
42903605
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ra-huettemann ist jetzt online.

Habe einen PKW (Bastlerfahrzeug lt. Kaufvertrag) verkauft und

Kundenfrage

Habe einen PKW (Bastlerfahrzeug lt. Kaufvertrag) verkauft und mich auf Ratenzahlung eingelassen. Anzahlung i.H. v. 300 € (erhalten) und Rest bis 21.01.12 zahlbar per Überweisung. 2Tage nach Überführung (über 600 km) wurde per tel. unter Anschuldigungen die Restzahlung verweigert. Eine Mahnung (24.01.2012 per Einwurfanschreiben) wurde mit Frist innerhalb 7 Tagen zu zahlen (ansonsten Rechtsbeistand)ignoriert. Bis heute erfolgte keine Rückmeldung. Was kan ich tun, ohne meinerseits große Kosten tragen zu müssen ???
Danke XXXXX XXXXX für eine verwertbare Antwort.

Karl
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Sie sollten den Käufer erneut anschreiben und ihn letztmalig und unter Setzung einer Frsit von maximal sieben Tagen zu gesamten Restkaufpreiszahlung auffordern. Erklären Sie die getroffene Ratenzahlungsvereinbarung ausdrücklich wegen des vertragswidrigen Verhaltens des Käufers für gegenstandslos und hinfällig.

Kündigen Sie dem Käufer an, dass Sie nach Ablauf der Frist Zahlungsklage erheben und dass sämtliche hiermit verbundenen Kosten dem Käufer zur Last fallen werden.

Zugleich sollten Sie dem Käufer mitteilen, dass Sie sich strafrechtliche Schritte - also hier die Erstattung einer Strafanzeige wegen eines möglichen Eigenhungsbetruges - ausdrücklich vorbehalten für den Fall ausbleibender Zahlung.

Versenden Sie das Schreiben sodann nachweisbar (Einschreiben mit Rückschein).



Ich hoffe, Ihnen behilflich gewesen zu sein. Machen Sie bei Unklarheiten gerne von Ihrem Nachfragerecht Gebrauch. Haben Sie keine Nachfrage, darf ich höflichst um Akzeptierung bitten. Beachten Sie bitte, dass kostenlose Rechtsberatung nach zwingendem Recht nicht gestattet ist. Sie akzeptieren, indem Sie das grüne Feld „Akzeptieren“ anklicken.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 4 Jahren.
Haben Sie hierzu noch eine Nachfrage? Ist das nicht der Fall, darf ich höflichst um Akzeptierung bitten.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

ich darf an die Akzeptierung der Ihnen erteilten Rechtsauskunft erinnern.

JA ist kein Forum. Rechtsanwälten ist die Erbringung kostenloser Rechtsberatung nach zwingendem Recht nicht gestattet. Der zur Beurteilung gestellte Sachverhalt ist mit einem für Sie günstigen Ergebnis rechtlich maximal ausgeschöpft.

Bestehen Verständnisschwierigkeiten, oder sind aus Ihrer Sicht Punkte offen geblieben, fragen Sie bitte nach.


Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 4 Jahren.
Besteht hierzu noch Klärungsbedarf? Soweit das nicht der Fall ist, darf ich um Akzeptierung bitten. Der Sachverhalt ist mit einem für Sie positiven Resultat rechtlich maximal ausgeschöpft. Kostenlose Rechtsberatung ist zudem nach zwingendem Recht nicht zulässig.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.
Erneut posten: Ungenaue Antwort.
Wie bereits beschrieben, habe ich dem Schuldner eine Frist gesetzt, welche nicht eingehalten wurde (unter Androhung der in Hilfestellung einer Rechtsvertretung)!!! Die Fristen der Zahlung wurden nicht eingehalten!!! Da ich nicht Vorlage treten möchte und bereits die 45 € sich nicht für mich rechnen, wünsche ich eine kompetente Situationsgerechte Antwort mit entprechenden, den Fall betreffenden,Fragen zum Sachverhalt. Ansonsten kann ich alles aus einschlägiger Literatur entnehmen und anwenden.
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 4 Jahren.
Vielen Dank für Ihren Nachtrag.

Da der Schuldner sich in Verzug befindet, können Sie einen Anwalt mit der Durchsetzung Ihrer Ansprüche beauftragen. Die Kosten müsste der Käufer unter dem Gesichtspunkt des Verzugsschadens übernehmen. Allerdings müssten Sie mit den Anwaltskosten in Vorlage treten, würden diese aber später bei dem Käufer liquidieren können.

Alternativ können Sie einen gerichtlichen Mahnbescheid über die Restsumme erwirken. Lässt der Käufer diesen unwidersprochen, können Sie einen Vollstreckungsbescheid ergehen lassen. Aus diesem können Sie sodann die Vollstreckung der Forderung in das Vermögen des Käufers betreiben.

Den gerichtlichen Mhanbescheid können Sie auf der Webseite der deutschen Mahngerichte auch online beantragen:

https://www.online-mahnantrag.de/omahn/Mahnantrag?_ts=1815140-1329165884109&Command=start

Auch diese Kosten muss Ihnen der Käufer ersetzen.


Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt


Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.
Danke, XXXXX XXXXX schon konkreter, aber welche Handhabe existiert bei einem Widerspruch, wenn die Rechtslage (Vertrag) zwar rel. klar ist, aber totzdem keine Bereitschaft zur Zahlung existiert (kann der Vertragsgegenstand wieder eingeholt werden, bzw. sind andere Artikel dafür pfändbar ???).Sind Aufwendungen durch das Verfahren ect. ebenfalls berechenbar ??? Danke XXXXX XXXXX für die Antwort.
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 4 Jahren.
Vielen Dank für Ihre Rückmeldung.

Der Widerspruch gegen den Mahnbescheid (hierzu verbleiben dem Schuldner=Käufer 14 Tage nach Zugang) würde hier keinen Sinn machen, denn wenn Widerspruch eingelegt würde, würde der Käufer nur weitere Kosten produzieren, die er zu tragen hätte. Die Rechtslage ist ja auch - wie Sie bereits sagen - eindeutig: Es liegt ein rechtswirksamer Kaufvertrag vor, und der Käufer ist die Restkaufpreissumme schuldig geblieben.

Daher wird der Käufer auch keinen Widerspruch einlegen. Zahlt er dann immer noch nicht freiwillig, erwirken Sie einen Vollstreckungsbescheid. Gegen diesen kann der Schuldner=Käufer wiederum binnen 14 Tagen diesmal Einspruch einlegen. Tut er das nicht, haben Sie einen Vollstreckungstitel über den Restkaufpreisbetrag.

Der Gerichtsvollzieher kann dann mit diesem Titel Sachen des Schuldners pfänden, wenn dieser dann immer noch nicht freiwillig zahlen sollte.

Höchstwahrscheinlich wird aber sein, dass der Käufer es nicht so weit kommen lassen wird, denn alle mit diesem Verfahren verbundenen Kosten muss er tragen.

Für den zu beantragenden gerichtlichen Mahnbescheid müssen Sie zunächst nun mit etwa 30 Euro rechnen. Diese müssten Sie zunächst leider auch verauslagen, können diese aber von dem Käufer zurückverlangen.

Der Kaufvertrag dagegen wird nicht rückwirkend wieder hinfällig. Das bedeutet, Sie können den PKW nicht wieder einholen.

Fragen Sie bei weiteren Unklarheiten gerne nach.


Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 19785
Erfahrung: Staatsexamen Zulassung als Rechtsanwalt
ra-huettemann und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Danke, XXXXX XXXXX ich endlich was anfangen !!!

 

Viel Erfolg !!!

 

Grüße aus dem Norden

Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 4 Jahren.
Vielen Dank für Ihre freundliche Akzeptierung.

Auch Ihnen alles Gute!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

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