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Claudia Schiessl
Claudia Schiessl, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 16675
Erfahrung:  Zwei Fachanwaltstitel; Korrespondenz in deutsch, englisch,französisch;Anwältin seit 1994;1996 Mitarbeit am Lehrstuhl für Strafrecht Universität Regensburg;1996-2010 Ausbildung von Referendaren
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Claudia Schiessl ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren, ich bin geschieden, habe

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich bin geschieden, habe 3 Kinder(11 Jahre 14 Jahre 17 Jahre). 2 dieser Kinder leben bei mir im Haushalt mit meiner neuen Frau. (11 und 17 Jahre). Die 14 jährige lebt bei meiner Ex-Frau. Ich zahle zur Zeit fast 350 E Unterhalt für die 14 jährige bekomme im Gegenzug lediglich 25€ Unterhalt für die beiden bei mir im Haushalt lebenden Kinder.
So hat es das Familiengericht Nordhorn entschieden. Meine Frage ist das nach deutschem Recht so richtig ?
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich wie folgt beantworten möchte:

Es ist richtig,dass Unterhalt jeweils getrennt nach Elternteilen und getrennt nach Kindern bestimmt wird.

Wenn Sie also ein Einkommen haben, das Sie dazu befähigt, einen Unterhaltsbetrag von 350 e zu bezahlen müssen Sie das auch tun, unabhängig davon wie viel Unterhalt sie für die bei Ihnen lebenden Kinder bekommen.

eine Verrechnung der Unterhaltsbeträge ist nicht möglich.

allerdings trifft jeden der für ein minderjähriges Kind unterhaltspflichtig ist eine verstärkte Erwerbsobliegenheit.

Der Mindestunterhalt muss bezahlt werden.

Ihrer Exfrau kann zugemutet werden bei der Betreuung einer 14 jährigen Tochter ganztags zu arbeiten und so den Mindestunterhalt für die beiden bei Ihnen im Haushalt lebenden minderjährigen Kinder sicherzustellen.

Es stellt sich die Frage, warum die Frau nicht mehr arbeitet.

Der für ein minderjähriges Kind Unterhaltspflichtige muss alles tun, um den Mindestunterhalt sicherzustellen.
Er muss sich 20 bis 30 mal pro Monat bewerben, muss eine lückenlose Dokumentation seiner sämtlichen Bewerbungsbemühungen in Vorlage bringen können.

wenn er dies nicht schafft, dann wird das Einkommen, das er verdienen könnte so zugerechnet als würde er es verdienen.


Für dieses Einkommen wird es darauf ankommen, welche Ausbildung Ihre Frau hat.

Bei ungelernten wird allerdings eine Ausnahme dahingehend gemacht das man sagt, das diese ein bestimmtes Einkommen erfahrungsgemäß nicht überschreiten, dass sich ungefähr bei 1000 e brutto bewegt.


Sie können gegen den Beschluss des Familiengerichts Nordhorn im Beschwerde gehen.

Begründen würde ich an ihrer Stelle die Beschwerde mit der verstärkten Erwerbsobliegenheit gegenüber minderjährigen Kindern.


Ich hoffe, dass ich Ihnen eine erste rechtliche Orientierung geben konnte.

Sehr gerne können Sie nachfragen.



mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwälte

wenn ich Ihre Frage beantwortet habe bitte ich höflich um Akzeptierung
vielen Dank





Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 5 Jahren.
sehr geehrter Ratsuchender,

haben Sie noch Fragen? Sehr gerne!




Wenn Sie keine weiteren Fragen mehr an mich haben bitte ich Sie sehr höflich um Akzeptierung vielen Dank
Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 5 Jahren.
sehr geehrter Fragesteller,

wenn Sie keine Fragen mehr an mich haben bitte ich Sie zu akzeptieren.

Auch noch Ihrer Akzeptierung stehe ich Ihnen sehr gerne zur Verfügung

vielen Dank

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