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RA Schröter
RA Schröter, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 7690
Erfahrung:  12 Jahre Erfahrung als Rechtsanwalt
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RA Schröter ist jetzt online.

Guten Tag, Ich arbeite für eine große Pharmafirma. ich

Kundenfrage

Guten Tag,

Ich arbeite für eine große Pharmafirma.

ich habe eine Frage hinsichtlich meines PDP (Performance and Delevopment Planning, dass mir letzte Woche von meinem Regionalleiter ausgestellt wurde.

Ich habe diese Beurteilung nicht unterschrieben.

Nächste Woche Donnerstag bin ich zum Mitarbeitergespräch eingeladen und mir wird höchstwahrscheinlich ein Aufhebungsvertrag vorgelegt, den ich nicht unterschreiben werde.

Zu meiner eigentlichen Frage. Unter dem letzten Punkt, hat mein RL geschrieben, Gesamtbeuerteilung, Kommentar der Führungskraft: ".... Die Einsatzfähigkeit und Belastbarkeit ist derzeit noch begrenzt bzw. beeinträchtig. ..... Eine gute und effiziente Zusammenarbeit ist dann möglich, wenn Frau St. aus gesundheitlichen Gründen kontinuierlich und engagiert über einen längeren Zeitraum arbeitet." Wortwörtlich abgeschrieben.

Dazu muss ich noch sagen, dass ich eine Behinderung von 30% habe, die der Firma auch so vorliegt. Außerdem gibt es eine BV, dass kein Mitarbeiter wegen einer Behinderung etc. diskrimniert werden darf. Und letztes Jahr nach über 10 Monaten Krankheit erst wieder im Juli angefangen habe und mehrmals kleinere Rückfälle hatte.... er meint dann wohl aus "gesündheitlichen Gründen über einen lägeren Zeitraum arbeitet, dass ich nicht wieder krank werden soll.

Jetzt meine Frage. Könnte man denn diesen Satz schon als "Diskrimnierung" im weitesten Sinne sehen? Gibt es dafür eine rechtliche Grundlage?

Ich freue mich auf Ihre Antwort

Kerstin St.
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  RA Schröter hat geantwortet vor 4 Jahren.

Sehr geehrte/r Ratsuchende/r,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf Grundlage Ihrer Angaben wie folgt beantworte:

Grundlage für eine Diskrimminierung ist das AGG, das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz. Eine Diskrimminierung sehe ich hier noch nicht, da Sie aufgrund Ihrer Behinderung nicht anders behandelt werden als die übrigen Arbeitnehmer. Jedenfalls ergibt sich dies nicht schon aus dieser Beurteilung. Sollte aus einem Verhalten des Vorgesetzten eine Ungleichbehandlung ergeben, haben Sie nach § 13 ein Beschwerderecht bei der zuständigen Stelle Ihres Arbeitgebers.

Für die weitere Vorgehensweise bei dem Beurteilungsverfahren regelt sicherlich eine Dienstvereinbarung das weitere Procedere. So ist in der Regel ein Eskalationsverfahren vorgesehen unter Einschaltung des Personalrates und der Personalabteilung. Dies erscheint mit hier der bessere Weg als mit dem schweren Vorwurf einer Diskrimminierung einzuschreiten. Sollte sich aus dem Verhalten außerhalb der Beurteilung eine Ungleichbehandlung ergeben, ist selbstverständlich die Beschwerdestelle anzurufen.

Ich hoffe ich konnte Ihnen weiterhelfen und Ihnen einen ersten Überblick verschaffen. Ich darf Sie bitten meine Antwort durch das Anklicken des grünen Feldes zu akzeptieren.

Die Beantwortung erfolgte unter der Voraussetzung, dass Sie die Allgemeinen Geschäftsbedingungen des Plattformbetreibers gelesen haben und die Antwort akzeptieren.

Mit besten Grüßen

Marcus Schröter, MBA
Rechtsanwalt & Immobilienökonom

Zertifizierter Zwangsverwalter

Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Hallo Herr Schröter,

 

danke für Ihre Antwort!

 

Das von Ihnen beschriebene Szenario ist eingeleitet. Ich habe um ein Gespräch vor der PDP-Komission gebeten. Dazu steht kein Termin fest. Donnerstag werde ich mit unserem Betriebsrat, einer Dame aus der Personalabteilung, meinem Chef und dessen direkten Vorgesetzten sprechen. Und laut BR wird mir der Aufhebungsvertrag vorgelegt werden. Den ich nicht unterschreiben werde, nach weiteren Verhandlungen bin ich dann allerdings sehr wohl bereit dazu. Deshalb auch meine ursprüngliche Frage.

Und jetzt habe ich noch eine Nachfrage, mein Chef hat mich, natürlich unter Vieraugen, kritisiert, weil ich mich aufgrund von Zahnschmerzen krankgemeldet habe, seiner Ansicht nach geht das gerade bei mir nicht, nicht bei meiner Historie und bei der derzeitigen Wirtschaftslage etc etc..... hätte ich das doch auch anders regeln können.

Dazu und zu vielen weitern Punkten habe ich ihm eine E-mail geschrieben, die er beantwortet hat. Unter anderem mit dem sinngemäßen Satz, dass er einiges an Feedback an sich daraus herausliest, er sich dementsprechend ändern möchte und wir uns darüber besser im direkten Austausch unterhalten sollten. Es gab mehrere solche Situationen, die "genzwertig" waren, aber eben immer nur unter vier Augen.

 

Danke für Ihre bisherige Hilfe!

 

Kerstin Staudigl

Experte:  hat geantwortet vor 4 Jahren.
Vielen Dank für die Nachfrage.

Angesichts Ihrer strategischen Vorgehensweise würde ich die jetzige Situation nicht durch einen Beschwerde wegen einer Dikrimminierung belasten, die die Verhandlungen möglicherweise in eine angespannte Richtung lenken.

Zweifelsfrei ist die Handlungsweise Ihres Regionalleiters im Bereich des Mobbings einzustufen, was er offenbar durch die Email(s) eingeräumt hat. Auch wenn entsprechende Äußerungen im Vier-Augen-gespräch gemacht wurden, können Sie eine Darlegung der vertragswidrigen Behandlung durch Ihren Regionaqlleiter durch ein Mobbingtagebuch führen und dies in die Verhandlungen einbringen. Ich denke, dass Sie auf diesem Wege, der sich durch die Äußerungen des Regionalleiters nachweisen läßt eher ein besseres Verhandlungsergebnis für einen Aufhebungsvertrag erreichen.

Viele Grüße
RA Schröter, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 7690
Erfahrung: 12 Jahre Erfahrung als Rechtsanwalt
RA Schröter und 2 weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Danke,XXXXXöter!

 

Genau so hatte ich es vor! Und das haben Sie mir mit Ihrem Ratschlag bestätigt. Laughing

 

Der Betriebsrat ist nämlich der Meinung, dass es keine Beweise dafür gibt, dass mein Chef mit mir anders umgeht als mit den Kollegen und die Aussagen unter vier Augen keinerlei Argument sind!

 

Herzliche Grüße und noch einen schönen Sonntag

 

Kerstin Staudigl

 

 

Experte:  RA Schröter hat geantwortet vor 4 Jahren.
Ihnen auch. Viel Erfolg bei den anstehenden Verhandlungen.

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