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Claudia Schiessl
Claudia Schiessl, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 16667
Erfahrung:  Zwei Fachanwaltstitel; Korrespondenz in deutsch, englisch,französisch;Anwältin seit 1994;1996 Mitarbeit am Lehrstuhl für Strafrecht Universität Regensburg;1996-2010 Ausbildung von Referendaren
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Claudia Schiessl ist jetzt online.

Hallo,ich arbeite seit 23 J.in einer Galvanik.Habe jetzt eine

Kundenfrage

Hallo,ich arbeite seit 23 J.in einer Galvanik.Habe jetzt eine durch Biopsie festgestellte Polyneuropathie und war 1 Jahr krank.Wurde durch anraten meiner Ärzte in eine andere Abteilung versetzt (wobei der Werksleiter anmerkte,daß für ihn von Anfang an klar war,daß ich nicht mehr in die Abteilung zurückkomme-wäre dann doch eine betriebliche Versetzung???)
Ich wurde von Lohngruppe 7 in 3 gesetzt und erhalte seit 3 Monaten Verdienstsicherung,die mir jetzt gekappt werden soll.Es wurden mehrere Anzeigen wegen BK bei der BG gestellt,natürlich alle abgelehnt,Klageverfahren liegt beim Sozialgericht.
Alle wissen,"daß in der Galvanik nicht alles in Ordnung ist",Aussage von unserem Betriebsrat,aber keiner will es wissen.Wäre mit dem neuen Arbeitsplatz einverstanden,aber nur mit Verdienstsicherung.Einige meiner Kollegen wurden auch wegen Erkrankung verstzt und erhalten Verdienstsicherung (lt Betriebsrat wird es bei dem Einen gemacht und bei dem Anderen nicht-Mobbing?????).Muß am Dienstag zum Werksarzt,der mich wieder ausspionieren wird,damit die Sicherung wegfallen kann.
Wie sieht die Sache für mich aus und was soll ich tun.Im Vorraus vielen Dank.
( bin 48 J. und arbeite seit 6.6.88 in der Firma)
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich wie folgt beantworten möchte:


Zunächst einmal würde ich Ihnen dringend empfehlen, wenn Sie es nicht bereits getan haben, einen Schwerbehindertenausweis zu beantragen.

Dieser gibt Ihnen Ihrem Arbeitgeber gegenüber einen viel besseren Status.
Man kann Sie nicht einfach kündigen und wenn Sie wegen Ihrer Krankheit anders behandelt werdern, als Ihre Mitarbeitnehmer haben Sie einen Schadensersatzsanspruch gegen Ihren Arbeitgeber aus dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz.


Unabhängig davon ist es einem Arbeitgeber untersagt, einen Arbeitnehmer ohne sachlichen Grund anders zu behandeln, als den anderen.

Das verstößt gegen den arbeitsrechtlichen Gleichbehandlungsgrundsatz.

Wenn daher andere Kollegen eine Verdienstsicherung bekommen haben Sie ebenfalls einen Anspruch darauf.




Ich hoffe Ihnen mit meinen Ausführungen einen ersten Überblick verschafft zu haben und bitte meine Antwort zu akzeptieren. Sie akzeptieren in dem Sie auf das grüne Feld "Akzeptieren" klicken.

Beachten Sie bitte, dass das Hinzufügen oder Weglassen von Informationen zu einer völlig anderen Beurteilung des Sachverhalts führen kann. Die Frage wurde beantwortet unter der Maßgabe, dass Sie die AGB (Allgemeinen Geschäftsbedingungen) gelesen haben und bereit sind, meine Antwort nach den gesetzlichen Vorgaben zu akzeptieren und angemessen zu vergüten. Beachten Sie bitte, dass eine kostenlose Rechtsberatung in der Bundesrepublik Deutschland nicht gestattet ist.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwältin


Wenn ich Ihre Frage beantwortet habe bitte ich höflich um Akzeptierung


Vielen Dank





Mit freundlichen Grüßen

Claudia Marie S
Claudia Schiessl und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Hallo,mit meinem GdB 30 erhalte ich keinen Schwerbehindertenausweis,ich kann höchstens eine Gleichstellung beim Arbeitsamt beantragen.Der Arbeitgeber will mich ja auch nicht kündigen,sondern mir nur die bereits 3x gezahlte Verdienstsicherung streichen.
Ihre Antwort trifft eigentlich nicht genau meine Frage.
mit freundlichen Grüßen
Uwe Meiß
Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 5 Jahren.
sehr geehrter Ratsuchender,


sie sollen einen Antrag beim Versorgungsamt stellen, dass man ihre Schwerbehinderung feststellt, dann bekommen Sie einen Schwerbehindertenausweis.

Ich habe Sie so verstanden, dass sich seit den 30 % Grad der Behinderung noch einiges verschlechtert habe so dass sie auf 50 eigentlich kommen müssten.

Bei einem Schwerbehinderten geht es nicht nur um die Kündigung sondern es ist dem Arbeitgeber auch verboten, diesen wegen seiner Behinderung zu diskriminieren.


sie haben mit dem Schwerbehindertenstatus ganz einfach einen anderen Stand im Betrieb.



Auf die Verdienstsicherung haben Sie einen Anspruch aus dem arbeitsrechtlichen Gleichbehandlungsgrundsatz wenn diese andere Arbeitnehmer ebenfalls bekommen


es ist dem Arbeitgeber nämlich verboten, Arbeitnehmer ohne sachlichen Grund ungleich zu behandeln.

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