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Claudia Schiessl
Claudia Schiessl, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 16834
Erfahrung:  Zwei Fachanwaltstitel; Korrespondenz in deutsch, englisch,französisch;Anwältin seit 1994;1996 Mitarbeit am Lehrstuhl für Strafrecht Universität Regensburg;1996-2010 Ausbildung von Referendaren
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Claudia Schiessl ist jetzt online.

Guten Abend, eine Abtretung ist aufgelegt und der AG entspricht

Kundenfrage

Guten Abend,

eine Abtretung ist aufgelegt und der AG entspricht dieser mit der Abführung des pfändbaren Betrages ( bei einem Netto von ca.1500,00 ( wechselnd ) rum 55-65 €. Ein zweiter Gläubiger legt Pfändung vor und fordert, die Ehefrau nicht als UVP zu sehen.
Ehefrau hat eigenes Einkommen von normal 900,00 Netto.
Wie kann ich dem entgegnen; habe bereits vorbracht, dass nach SGB 337,- + 30 % wegen Erwerbstätigkeit plus halbe Belastung Wohnen ( Eigentum der Ehefrau schon vor der Hochzeit ) geltend zu machen sind.
Gläubiger erkennt pauschal die Kosten der Unterkunft nicht an.

??
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich wie folgt beantworten möchte:

Die Höhe des Pfändungsfreibetrages richtet sich nach der Anzahl der unterhaltsberechtigten Personen.

Die mit im Haushalt lebende Ehefrau zählt grundsätzlich dazu, auch wenn sie über eigene Einkünfte verfügt.



Es kann aber der Gläubiger einen Antrag dahingehend stellen, dass die Ehefrau bei den unterhaltsberechtigten Personen keine Berücksichtigung findet.


Dieser Antrag des Gläubigers unterliegt aber bestimmten Voraussetzungen.


So muss er Art und Höhe der Nettoeinkünfte der Ehefrau nennen.


Wenn der Antrag erst nach Erlass des Pfändungsbeschlusses erfolgt, muss der Schuldner angehört werden.

Einkünfte sind alle Einnahmen aus Erwerbstätigkeit, und auch Naturalleistungen wie freie Kost und Logis.


Es gibt verschiedene Modelle wie das Einkommen zu berücksichtigen ist.


Der Bundesgerichtshof stellt auf die jeweiligen Umstände des Einzelfalls ab.


Danach muss das Vollstreckungsgericht alle Kosten prüfen, wie Kinderbetreuung, Fahrt zur Arbeit etc.

Sie sollten die Bedarflage sehr genau darstellen.

Als Freibeträge nimmt er die Regelsätze nach SGB II plus 30-50 %.


Ich empfehlen Ihnen also einen detaillierten Vortrag zu den jeweiligen Ausgaben.



Ich hoffe, dass ich Ihnen einen kurzen Überblick verschaffen konnte.



Gerne können Sie nachfragen.



Wenn ich Ihre Frage beantwortet habe bitte ich um Akzeptierung

danke





Mit freundlichen Grüßen

Claudia Marie S