So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten.
    Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an Claudia Schiessl.
Claudia Schiessl
Claudia Schiessl, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 16685
Erfahrung:  Zwei Fachanwaltstitel; Korrespondenz in deutsch, englisch,französisch;Anwältin seit 1994;1996 Mitarbeit am Lehrstuhl für Strafrecht Universität Regensburg;1996-2010 Ausbildung von Referendaren
44859865
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Recht & Justiz hier ein
Claudia Schiessl ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren, ich bin nach einer 13 jährigen

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich bin nach einer 13 jährigen Beziehung (keine Ehe) seit 5 Jahren getrennt. Aus der Beziehung ging ein Kind hervor. Seit der Trennung zahle ich regelmäßig Unterhalt. Die Höhe des Anspruchs haben wir aus der Düsseldorfer Tabelle entnommen.
Das Kindergeld geht zu 100 % zu der Mutter. Jetzt habe ich ein Haus gekauft, das ich ausbaue. Ausser den Material- und Handwerkerrechnungen zahle ich einen Kredit mit einer monatlichen Belastung von Ca. 1000 Euro ab. Mindern diese Aufwendungen die zu zahlenden Unterhaltsraten?

Gruß
Peter Haak
Meine Adresse:[email protected]
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich wie folgt beantworten möchte:mit dem Hausverwalter sich wie folgt: wenn sie das Haus selbst bewohnen, wird man Ihnen das was Sie sich an Mieter ersparen als Einkommen zu rechnen.

Dies ist der so genannte Wohnvorteil der als Einkommen zählt.
Von diesem Wohnvorteil sind die zu zahlenden Kreditraten in Abzug zu bringen, und zwar nur die Zinsen da eine Tilgungs Vermögensbildung wäre.


auch wenn Sie das Haus nicht selbst bewohnen wird Ihnen das was sie mit einer Vermietung des Hauses erzielen könnten als Einkommen zugerechnet, wiederum abzüglich der monatlich bezahlten Zinsen.


Sie müssen also den monatlichen Betrag ansetzen, den Sie monatlich an Miete erzielen würden und müssen sich diesen zurechnen lassen. Von diesem Betrag werden die monatlichen Zinsraten in Abzug gebracht.

Von daher können sie zwar einen Teil von ihrem Einkommen abziehen, jedoch leider relativiert sich das wieder durch die Zurechnung von Wohnvorteil oder mit Einnahmen


ob sich daher die Unterhaltszahlung vermindert hängt davon ab inwieweit die bezahlten Zinsen in Relation zum erzielbaren Mietwert sind.


ich hoffe, dass ich Ihnen über dieses sehr komplizierten Rechtsgebiet einen kurzen Überblick verschaffen konnte.


Sehr gerne können Sie weitere Fragen stellen


mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwälte
wenn ich Ihre Frage beantwortet haben sollte bitte ich sehr höflich um Akzeptierung vielen Dank







Mit freundlichen Grüßen

Claudia Marie S
Claudia Schiessl und 4 weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Vielen Dank für die Antwort,

 

ich arbeite seit 6 Jahren im Ausland. Statt 40 Stunden in der Woche arbeite ich dort 55 Stunden und erhalte eine Überstundenpauschale in Höhe von 12,5%. Ist diese auch Bestandteil des Einkommens zur Berechnung der Unterhaltsverpflichtung.

Was ist mit den Aufwendungen für Flüge von und zur Arbeitsstelle (in Nigeria)?

Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

leider zählen alle Einkommensbestandteile zu Ihrem unterhaltsrechtlich relevanten Einkommen.

Flüge zur Arbeitsstelle müssten Sie, von Ihrem Einkommen in Abzug bringen können.

Dies soweit sie von Ihrem Arbeitgeber nicht ersetzt werden und soweit sie die Pauachale von 5 %, die Sie von Ihrem Einkommen absetzen können übersteigen.

Ähnliche Fragen in der Kategorie Recht & Justiz