So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten.
    Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an ra-huettemann.
ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 21614
Erfahrung:  Staatsexamen Zulassung als Rechtsanwalt
42903605
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Recht & Justiz hier ein
ra-huettemann ist jetzt online.

Hallo,ich Wohne in einem 3 Familienhaus,wo mir 1/3 gehört und

Kundenfrage

Hallo,ich Wohne in einem 3 Familienhaus,wo mir 1/3 gehört und meinem Schwager 2/3.
Jetzt wollte ich mal fragen wie das ist wenn wir das Haus Verkaufen würden.
Der Schwager sagt immer er bekomme mehr weil seine Wohnungen besser im Zustand sind.
Das ganze beläuft sich auf eine Erbgemeinschaft so steht es auch im Grundbuchauszug drinn.

Mfg
Ch.Nothacker
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

 

Es ist in der Tat so, dass hinsichtlich eines erzielten Erlöses aus dem Hausverkauf Ihnen 1/3 und Ihrem Schwager die restlichen 2/3 der Summe zustehen würden. Es ist insoweit maßgeblich auf die Eigentumsquote der grundbuchlichen Eintragungen abzustellen.

 

Im Übrigen gilt: Können Sie sich über den Verkauf des Hauses mit Ihrem Schwager nicht einigen, besteht zunächst die Möglichkeit, bei Erbengemeinschaften das Nachlassgericht als Schlichtungstelle anzurufen und einzuschalten.

 

Das Nachlassgericht wird sodann Sie und Ihren Schwager als Miterben zu einem Schlichtungsgespräch laden und versuchen, eine einvernehmliche Lösung herbeizuführen.

 

Das Nachlassgericht kann eine solche gütliche Einigung aber nicht erzwingen. Ist daher auch nur ein Miterbe mit dem Vorschlag des Gerichts nicht einverstanden, ist die Vermittlung gescheitert.

 

Kommt eine einvernehmliche Kompromisslösung nicht zustande, müssten Sie letztlich gegen Ihren Schwager eine Auseinandersetzungsklage erheben und ihn als Miterben auf Zustimmung zum Verkauf gerichtlich in Anspruch nehmen.

 

Mit Rechtskraft eines daraufhin ergehenden Auseinandersetzungsurteils wären dann die Voraussetzungen für eine Versteigerung oder einen Verkauf des Hauses gegeben.

 

 


Ich hoffe, Ihnen behilflich gewesen zu sein. Machen Sie bei Unklarheiten gerne von Ihrem Nachfragerecht Gebrauch. Haben Sie keine Nachfrage, darf ich um Akzeptierung der Rechtsauskunft bitten. Beachten Sie bitte, dass kostenlose Rechtsberatung nach zwingendem Recht nicht gestattet ist. Sie akzeptieren, indem Sie das grüne Feld „Akzeptieren“ anklicken.


Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 5 Jahren.
Haben Sie hierzu noch eine Nachfrage? Ist das nicht der Fall, darf ich höflichst um Akzeptierung bitten.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

ich darf an die Akzeptierung der Ihnen erteilten Rechtsauskunft erinnern.

JA ist kein Forum. Rechtsanwälten ist die Erbringung kostenloser Rechtsberatung nach zwingendem Recht nicht gestattet. Der zur Beurteilung gestellte Sachverhalt ist mit einem für Sie günstigen Ergebnis rechtlich maximal ausgeschöpft.

Bestehen Verständnisschwierigkeiten, oder sind aus Ihrer Sicht Punkte offen geblieben, fragen Sie bitte nach.


Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Ähnliche Fragen in der Kategorie Recht & Justiz