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Tobias Rösemeier
Tobias Rösemeier, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 16816
Erfahrung:  seit 1995 als selbständiger Rechsanwalt tätig.
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Tobias Rösemeier ist jetzt online.

Es geht um folgendes: Ich arbeite als Vertriebspartner für

Kundenfrage

Es geht um folgendes: Ich arbeite als Vertriebspartner für ein neues Gutscheinportal. Da dies noch keine Gutscheinanbieter hat macht es auch noch keine teure Werbung dafür, somit liegt es an den Vertriebspartnern dafür Werbung zu machen um Gutscheinanbieter zu bekommen. Ich habe mir ca. 800 Emailadressen aus groupon.de, dailydeal ect raus kopiert und wollte diese nun einmalig anschreiben und eventuell nach 1 Woche anrufen ob bei diesen Unternehmen Interesse besteht nicht nur auf groupon.de sondern auch auf einer neuen Gutscheinplattform Gutscheine anzubieten.

Ist dies nun erlaubt? Wenn nein, welche Form von Kontaktaufnahme ist erlaubt?
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,


Ihre Frage beantworte ich unter Berücksichtigung Ihrer Sachverhaltsschilderung wie folgt:

So können Sie nicht vorgehen. Zum einen ist die Verwendung von Emailadressen des anderen Anbieters wettbewerbswidrig.

Das OLG Köln hat festgestellt, dass es wettbewerbswidrig ist, Datenbestände potenzieller Kunden zu kopieren, um sie für eigene Werbezwecke einzusetzen (OLG Köln vom 5.2.2010, Aktenzeichen: 6 O 137/09).

Ebenso ist das Zusenden von Emails ohne Zustimmung des Empfängers nicht zulässig. Sie riskieren hier eine Abmahnung des Empfängers.

Sie können das Portal nur ordnungsgemäß bewerben, in dem Sie beispielsweise in Suchmaschinen Werbeaufträge aufgeben oder auf anderen Internetseiten eine Werbung schalten.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Darf man wenigstens Firmen anrufen und diese von einem neuen Gutscheinportal berichten?
Des weiteren , darf man Firmen anschreiben (keine Werbung ect) sondern nur eine Frage stellen ob ich einmalig ein Angebot zukommen lassen kann?
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sogenannte Cold Calls sind ebenso nicht erlaubt und können zur Abmahnung führen.

Postalisch ist dies möglich.