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RA_UJSCHWERIN
RA_UJSCHWERIN, Rechtsanwältin
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 2625
Erfahrung:  Rechtsanwältin
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RA_UJSCHWERIN ist jetzt online.

Hallo! Eine frühere Freundin hatte mir mal ca 1300€ geliehen

Kundenfrage

Hallo!
Eine frühere Freundin hatte mir mal ca 1300€ geliehen die ich bis auf ca 580€ monatlich zurückzahlte. Leider konnte ich weiter keine Raten tilgen aufgrund meiner finanziellen Situation. Sie fragte immer mal wieder an ob ich zahlen kann, was ich immer verneinte(dem war auch so).
Dann fragte sie wieder an und auf mein verneinen wurde sie sauer und sagte "dann behalte doch das Geld".
Jetzt kommt sie aber nach ca 18 Monaten (geschätzt) mit einem Mahnbescheid den ich widersprach und heute kam eine benachrichtigung das nun die Vorrausetzung für die Abgabe des Verfahrens vorliegen würde.

Wie geht es jetzt weiter?

Sie hat nichts schriftliches von mir über das Darlehen, höchstens ne Mail wo ich mal geschrieben habe "Du bekommst Dein Geld".
Leider habe ich auch nichts schriftliches darüber das Sie sagte "Behalte das Geld".
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  RA_UJSCHWERIN hat geantwortet vor 4 Jahren.
Werter Fragesteller,

zu Ihrem Anliegen möchte ich gern wie folgt ausführen:

Ihre Freundin muss jetzt gegenüber dem Streitgericht, das ist das Gericht an Ihrem Wohnort, den Anspruch begründen. D.h. Sie muss gegenüber dem Gericht darlegen, dass es einen Darlehensvertrag gegeben hat. Eigentlich müsste Sie auch darlegen, dass sie den Darlehensvertrag wegen ausstehender Zahlung Ihrerseits gekündigt hat oder aber, dass seit der Einstellung Ihrer Ratenzahlungen Raten in Höhe von 580 € hätten bezahlt werden müssen. Da es hierzu keine Nachweise gibt, wird es für Ihre Freundin schon einmal schwierig.

Warten Sie erst einmal die Anspruchsbegründung ab und weisen dann den Anspruch nach § 242 BGB zurück. Teilen Sie in Ihrer Erwiderung mit, dass Ihre Freundin gesagt hat, dass Sie das Geld behalten sollen und argumentieren Sie, dass die jetzige Geltendmachung des Restbetrages gegen Treu und Glauben verstoße, weil sich Ihre Freundin 18 Monate nicht mehr bei Ihnen gemeldet hat und Sie daher darauf vertrauen durften, dass keine weiteren Ansprüche mehr geltend gemacht werden.

Es ist aufgrund des Streitwertes, also wegen der Höhe der Forderung davon auszugehen, dass das Gericht im schriftlichen Verfahren ohne mündliche Verhandlung entscheiden wird. Deswegen ist es von besonderer Wichtigkeit, dass Sie sich innerhalb der vom Gericht gesetzten Fristen auch schriftlich melden und vortragen.
RA_UJSCHWERIN, Rechtsanwältin
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 2625
Erfahrung: Rechtsanwältin
RA_UJSCHWERIN und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Experte:  RA_UJSCHWERIN hat geantwortet vor 4 Jahren.
Werter Fragesteller,

Sie haben meine Antwort inzwischen gelesen. Haben Sie hierzu noch eine Nachfrage? Wenn nicht, akzeptieren bitte meine Antwort. Dankeschön.
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.
Super schnelle Antwort! Vielen Dank

Wenn ich so drüber nachdenke, bin ich mir nicht sicher ob ich ihr mal was unterschrieben habe für das Darlehen oder nicht.
Das Darlehen begann im jahr 2007. Ist also schon was her ;-)

Das Darlehen hat sie nie gekündigt, aber per Mail immer wieder die Forderung geltend gemacht. Ich denke sie hat alle Mail aufgehoben und kann diese vorlegen.
Ist das nicht ein Nachweis?
Experte:  RA_UJSCHWERIN hat geantwortet vor 4 Jahren.
Werter Fragesteller,

warten Sie erst einmal ab, was die Freundin mit der Anspruchsbegründung vorlegt.

Berufen Sie sich darauf, dass Sie Ihnen den Restbetrag erlassen hat und auch 18 Monate lang keine Forderung mehr gestellt hat. Sie durften daher darauf vertrauen, dass keine Forderung mehr geltend gemacht wird. Dies müsste die Freundin erst einmal widerlegen.
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.
Vielen Dank

Werde dann ertsmal abwarten.

Lieben Gruß Rene Sievers
Experte:  RA_UJSCHWERIN hat geantwortet vor 4 Jahren.
Ja machen Sie das, Sie können sich ja gerne wieder melden, wenn die Anspruchsbegründung vorliegt.
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.
Hallo!
Sie schrieben, ich kann mich melden wenn die Anspruchsbegründung vorliegt.

Diese habe ich jetzt und musste bemerken wie vergesslich ich doch bin. Es war mehr Geld(4884,39€), welches sie mir geliehen hatte und einen Darlehensvertrag hatte ich auch unterschrieben. Aber die offene Forderung ist tatsächlich bei ca 580€. Somit habe ich 4300€ getilgt.
Ich werde nun aufgefordert ein Stellungnahme binnen 2 Wochen abzugeben.
Was würde es mich kosten wenn Sie diese für mich formulieren?
Ich könnte ihnen das Schreiben mit 7Seiten per Fax zukommen lassen.

Vielen Dank für eine Antwort.

Lieben Gruß Rene Sievers
Experte:  RA_UJSCHWERIN hat geantwortet vor 4 Jahren.
Werter Fragesteller,

es ist schon einmal schön, dass nur eine Restforderung von 580 € besteht.

Sie schreiben dem Gericht einfach, dass der Anspruch zurückgewiesen werden muss, da die Antragstellerin auf den Restbetrag ausdrücklich verzichtet hat. Verweisen Sie hierneben noch kurz auf § 242 BGB, wonach Sie davon ausgehen konnten, dass der Verzicht bindend ist, weil Sie 18 Monate nichts mehr gehört haben. Das sollte ausreichen.
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.
Vielen Dank für die Antwort!
Besser so:

Sehr geehrter Herr Heinicke,

hiermit möchte ich zu dem schreiben der Frau Steinfartz Stellung nehmen.

Es ist richtig, dass die Antragstellerin mir das Geld in 2006 geliehen hat, aber Sie wusste derzeit auch, dass es Finanziell nicht gut aussieht bei mir. Nachdem unsere Beziehung zerbrach, wollte sie natürlich das Geld haben und wir vereinbarten das Darlehen. 2006 und 2007 lief alles Finanziell gut für mich, daher auch die hohen Rückzahlungen. Danach kamen hohe Zahlungen für Gewerbesteuer usw. auf mich zu, so dass ich nicht mehr so viel zahlen konnte. Leider musste ich mein Gewerbe einstellen und konnte nichts mehr zahlen. Das habe ich der Antragstellerin auch so gesagt und versprach das sie das Geld wieder bekommt.

Am 30.8.2010 fragte die Antragstellerin an ob ich nicht wieder was zahlen könne, was ich leider zurück weisen musste (siehe Mails). Am 31.8.2010 versuchte mich die Antragstellerin dann unter Druck zu setzen mit Anwalt und Androhungen was so an kosten auf mich zukommen würde. Doch ich lies mich nicht unter Druck setzen was Frau Steinfartz Explodieren lies. Sie rief mich am 31.8.2010 abends an und beschimpfte mich. Sie fand sehr viele Wörter für mich und war außer sich. Es gab ein Wort das andere, wobei Sie mich letztendlich anbrüllte mit dem Wortlaut „ Dann stecke Dir das Geld doch sonst wo hin“ und legte auf.

Seit dem 31.8.2010 bis jetzt habe ich nichts mehr von der Anrtagstellerin gehört. Nach §242 ging ich davon aus, dass die Sache erledigt sei, da sie mir ja im wahrsten Sinne das Restgeld erlassen hat und sich 16 Monate nicht mehr gemeldet hat.

Aufgrund dessen muss der Anspruch zurück gewiesen werden.

Oder besser so:

Sehr geehrter Herr Heinicke,

der Anspruch muss zurückgewiesen werden, da die Antragstellerin auf den Restbetrag ausdrücklich verzichtet hat. Laut § 242 BGB, ging ich davon aus, dass der Verzicht bindend ist, weil Sie sich 16 Monate nicht mehr gemeldet hat.

Kann ich im Nachhinein auf Ihre Antwort noch einen Bonus zahlen?

Würde ich dann gerne machen!

Experte:  RA_UJSCHWERIN hat geantwortet vor 4 Jahren.
Werter Fragesteller,

meistens ist weniger mehr :) Wir nehmen die zweite Variante. Hier führen Sie nur noch ein wenig zum Erlass des Restbetrages aus.

Ergänzen Sie daher die 2. Variante wie folgt:

Ende August 2010 forderte die Antragstellerin den verbleibenden Darlehnsbetrag von mir ein, wobei es mir leider finanziell nicht möglich war, der Forderung nachzukommen. In einem Telefonat am 31.08.2010 kam es dann zu der Äußerung der Antragstellerin: Dann stecke Dir das Geld doch sonst wohin. Hiermit hat die Antragstellerin auf den Restbetrag wirksam verzichtet. Sie hat sich wie bereits dargestellt seit 16 Monaten nicht mehr bei mir gemeldet, so dass ich nach Treu und Glauben darauf vertrauen konnte, dass die Antragstellerin ihren Anspruch nicht mehr mir gegenüber geltend macht.

Legen Sie den Emailverkehr als Anlage bei.

Ich wünsche Ihnen viel Glück. Über einen Bonus würde ich mich sehr freuen.
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.
Hallo!

Sorry, ich vergaß den Bonus.

Hole ich sofort nach. Ist allerdings nicht viel ;-)

Danke für die Beratung. Melde mich ggf. wenn ich wieder einen Brief bekomme.

gruß Rene Sievers
Experte:  RA_UJSCHWERIN hat geantwortet vor 4 Jahren.
vielen Dank!
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.
Hallo,
und da ist ein Brief. Nur leider verstehe ich ihn nicht. Hat die gegenseite meinen Brief ans Gericht nicht bekommen? Ich habe meinen Brief persönlich in 3-facher Ausfertigung am Gericht in den Briefkasten geworfen. Glaube das war der 5.3 oder 6.3.

Sie verstehen sicher den Brief. Würden Sie übersetzen?

vom Gericht wurde mir der Schriftsatz vom 13.03.2012 übersandt.

In dem Rechtsstreit Steinfartz/Sievers wird beantragt,

1. uns gemäß §283 ZPO nachzulassen, innerhalb einer vom Gericht zu bestimmenden Frist die Erklärung zu nicht rechtzeitig vor dem Verhandlungstermin mitgeteiltem Vorbringen dem Beklagten schriftsätzlich nachzureichen;

2. den Beklagten gemäß §307 ZPO ohne mündliche Verhandlung gemäß ihrem Anerkenntnis zu verurteilen, insbesondere wenn der Beklagte auf die Aufforderung nach §276 Abs. 1 Satz 1 ZPO den Anspruch ganz oder Teil anerkennt;

3. den Beklagten ohne mündliche Verhandlung gemäß §331 Abs. 3 ZPO zu verurteilen, falls dieser nicht rechtzeitig anzeigt, dass er sich gegen die Klage verteidigen will;

4.von den ergehenden Urteilen eine vollständige Ausfertigung zu erteilen;

5. uns Vollstreckungsklausel zu erteilen, falls das Urteil für die Klägerseite einen vollstreckungsfähigen Inhalt hat;

6. uns den Zeitpunkt der Zustellung des Urteils an den Beklagten zu bescheinigen.
Experte:  RA_UJSCHWERIN hat geantwortet vor 4 Jahren.
Werter Fragesteller,

gerne erkläre ich Ihnen den Inhalt des Schreibens.

Ihr Schreiben ist sicherlich bei der Gerichtsakte, vielleicht aber noch nicht der anderen Seite zugestellt worden, bzw. haben sich die gegenseitigen Schreiben überschnitten.

Der Anwalt der Gegenseite hat hier vergessen, ein Versäumnisurteil zu beantragen. Dies wird mit der Anspruchsbegründung beantragt, für den Fall, dass sich der Beklagte zur Klage nicht äußert. Dann wird vom Gericht ohne mündliche Verhandlung ein Versäunnisurteil erlassen. Es handelt sich hier also nur um Verfahrensanträge der Klägerseite, die in der Anspruchsbegründung vergessen worden sind. Diese müssen Sie nicht beunruhigen, also ist vollkommen in Ordnung.

Sie haben sich fristgerecht beim Gericht gemeldet, nun geht es ganz normal weiter.
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.
Vielen Dank

Ich melde mich wenn wieder ein Brief kommt und dann gibt es auch gerne wieder ein Bonus ;-)

Lieben Gruß
Rene Sievers
Experte:  RA_UJSCHWERIN hat geantwortet vor 4 Jahren.
Ja, sehr gerne und vielen Dank. Bis dahin noch einen schönen Sonntag.
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.
Hallo!
Die Antwort ist da. Sie bestreitet natürlich das Telefonat!

Wie soll ich weiter vorgehen?
Ich würde jetzt schreiben, das nicht die Klägerin am 31.8.10 androhte zum Anwalt zu gehen, sondern das ich ihr am 30.8.10 anbot zum Anwalt zu gehen. Siehe Mail.
Weiter noch das sie das in ihrer Wut gesagt hat ohne Rücksicht auf die vorherigen Mails, oder vielleicht gerade wegen der Mails.

Im Schreiben stand:
nehmen wir in der gebotenen Kürze zu dem Schreiben der Gegenseite vom 6.3.12 Stellung. Es wird ausdrücklich bestritten, dass die Klägerin auf den hier geltend gemachten Restbetrag verzichtet hätte. Das vom Beklagten beschriebene Telefonat hat nicht stattgefunden. Insbesondere hat es zu keinem Zeitpunkt die Aüßerung der Klägerin gegeben, der Beklagte solle sich das Geld doch sonst wo hinstecken!
im Übrigen würde eine solche behauptete Äußerung der Klägerin nicht zu dem Inhalt ihrer E-Mail vom 31.8.2010 passen. In der vorbenannten E-Mail hatte die Klägerin bereits angedroht, einen Rechtsanwalt mit der Durchsetzung ihrer Ansprüche zu beauftragen. Es ist mehr als Lebensfremd, wenn die Klägerin am gleichen Tag abends gegenüber dem Beklagten einen Verzicht erklährt haben soll.


In Der E-Mail vom 31.8.10 stand:
30.08.10 Anglägerin:
Hey, erwarte jetzt kein "wie gehts " oder " was macht die Jobsuche" von mir. Ich denke ich war lange genug einsichtig mit Deine n Zahlungsschwierigkeiten, doch es ist jetzt wirklich an der zeit, dass ich meinen restlichen Betrag in Höhe von 584,39€ zurück bekomme. Gruss Simone

30.08.10 Ich:
Tja, die Remi-Media ist pleite und ich habe kein Geld. Sorry!! Aber ich habe es nicht vergesse. Es geht nur zur Zeit nicht. Wenn Du mir nicht glaubst, dann leite es an Deinen Anwalt weiter. Ich melde mich sobald ich Geld in der Kasse habe. Gruß Rene

31.8.10 Anklägerin:
Hey, Deine vertröstungen höre ich nun seit über einem jahr, ohne dass Du auch nur den Ansatz eines guten Willen zeigst. Daher, wie von Dir vorgeschlagen, hörst Du dem nächst von meinem Anwalt. Ich denke Dir ist bewusst, dass dadurch noch mehr kosten auf Dich zukommen. Simone

31.8.10 Ich:
wie Du meinst!! Die kosten kommen wohl eher auf Dich zu. Ich werde alles abstreiten und zu holen ist auch nix. Du kriegst dein Geld schon. Nur eben jetzt im Moment nicht. Geht einfach nicht. Ich kann Dir nicht geben was ich nicht habe. Rene
Experte:  RA_UJSCHWERIN hat geantwortet vor 4 Jahren.
Werter Fragesteller,

es war wohl zu erwarten, dass die Klägerin das Telefonat bestreiten wird. Erklären Sie in Ihrer Erwiderung an das Gericht, die Klägerin möge sich an ihre prozessuale Wahrheitspflicht erinnern.

Teilen Sie darüber hinaus mit, dass eine Einschaltung eines Anwaltes ja gerade nicht nach der Email stattgefunden hat, sondern überhaupt kein Kontakt mehr zu Ihnen aufgenommen wurde und gerade dieses Verhalten doch lebensfremd sei, wenn man umgehend einen Anwalt beauftragen wollte. Dieses Verhalten spricht eben gerade dafür, dass die Klägerin auf den Restbetrag verzichtet hat. Sie konnten deswegen auf die Aussage in dem Telefonat vertrauen und die jetzige Geltendmachung der Forderung ist daher rechtswidrig.
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.
was halten Sie davon??

In dem Rechtsstreit

Steinfartz ./. Sievers

- 5 C 34/12 -

möchte ich zu dem Schreiben der Klägerin Stellung nehmen und Sie an ihre prozessuale Wahrheitspflicht erinnern.

Das einschalten eines Anwalts hat nicht die Klägerin angedroht, sondern der Beklagte bereits am 30.08.2010 vorgeschlagen (Anlage K3). Nach den Mails vom 31.08.2010 wurde kein Anwalt eingeschaltet und auch kein Kontakt mehr mit dem Beklagten hergestellt. Ein Mahnbescheid war der erste Kontakt der Klägerin an den Beklagten.

Dieses Verhalten untermauert die Angaben des Beklagten und lässt vermuten, dass die Klägerin es sich anders überlegt hat. Gerade diese Art und Weise könnte man als Lebensfremd bezeichnen, wenn man umgehend einen Anwalt beauftragen wolle und dies spricht eben gerade dafür, dass die Klägerin auf den Restbetrag verzichtet hat. Ich konnte deswegen auf die Aussage in dem Telefonat vertrauen und die jetzige Geltendmachung der Forderung ist daher rechtswidrig.

Lieben Gruß

Rene Sievers

Experte:  RA_UJSCHWERIN hat geantwortet vor 4 Jahren.
sehr gut :) und raus damit.
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.
Hallo!
Jetzt hat das Gericht im Juli zu einem Termin gebeten um eine Einigung zu finden.

Kann ich das irgendwie umgehen?

Ich möchte nicht alleine zu dem Termin gehen und rechlichen Beistand kann ich mir nicht leisten.

Gruß Rene
Experte:  RA_UJSCHWERIN hat geantwortet vor 4 Jahren.
Werter Fragesteller,

der Termin an sich ist doch positiv, das Gericht möchte hier eine einvernehmliche Lösung herbieführen. Umgehen können Sie den Termin nur, indem Sie einen Vertreter für sich schicken. Dies muss bei einem Streitwert von 1.300 € nicht zwingend ein Anwalt sein, Sie können sich auch von einem Nichtjuristen vertreten lassen. Ebenso haben Sie die Möglichkeit, eine vertraute Person zum Gericht mitzunehmen.
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.
;-) Für Sie ist das positiv, da sie das alles schon kennen.
Ich hingegen habe nur einmal einen Gerichtssaal von innen gesehen und das war zu meiner Scheidung vor 13J. Da kam mein Anwalt zu spät und der Richter hat ohne ihn angefangen. Ich habe wie wild gezittert und schiss gehabt was falsches sagen zu können. Dabei war es gaaanz easy.
Hier befürchte ich das selbe. Ich werde zittern und nervös sein und das könnte gegen mich verwendet werden indem der Richter ihr dann glaubt und mir nicht.
Ich bin schon nervös wenn mich eine Polizeistreife anhält obwohl ich nix gemacht habe. Scheint in meiner Natur zu liegen.

Habe auch keinen den ich schicken könnte(wer würde sowas auch freiwillig machen).
Da muss ich wohl jetzt durch!
Trotzdem Danke für ihre Hilfe.

Lieben gruß Rene
Experte:  RA_UJSCHWERIN hat geantwortet vor 4 Jahren.
Ich kann Ihre Aufregung durchaus verstehen. Wir Anwälte und auch die Richter, sind alle nur Menschen und glauben Sie mir, es gibt immer wieder Momente, wo wir alle aufgeregt sind.
Sie schaffen das schon. Und wenn Sie ganz besonders aufgeregt sind, dann sagen Sie das dem Richter und erklären, dass es alleine daran liegt, vor einem Gericht erscheinen zu müssen.
Ich drücke Ihnen die Daumen !!!

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