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Claudia Schiessl
Claudia Schiessl, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 16562
Erfahrung:  Zwei Fachanwaltstitel; Korrespondenz in deutsch, englisch,französisch;Anwältin seit 1994;1996 Mitarbeit am Lehrstuhl für Strafrecht Universität Regensburg;1996-2010 Ausbildung von Referendaren
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Claudia Schiessl ist jetzt online.

bin Rentnerin 68 Jahre alt und seit über 41 Jahren verheiratet.Noch

Kundenfrage

bin Rentnerin 68 Jahre alt und seit über 41 Jahren verheiratet.Noch vor 2 Jahren war ich berufstätig als Zahntechnikerin.Mein Gehalt und Rente ist klein da ich meist in Teilzeit tätig war,ca.635,Euro.Mein Mann hat gut zusammen mit seiner Betriebs und Alters-Rente über 2000,Euro Netto.Bis Ende Januar hatte er sich mit ca.250 Euro Wirtschafts-Geld am Haushalt beteiligt,außerdem zusätzlich finanzierte er die Umkosten fürs Haus,für Strom Heizung,Telefon-höchsten ca.500 Euro.Meine Frage ist wie viel habe ich Anspruch auf das Wirtschafts-Geld von ihm da ich mit meiner Rente nicht auskomme?ich bezahle davon 1 Auto auf Kredit und mein Mann finanziert noch 2 Autos für sich.Nach einem Streit in diesem Monat bekamm ich bis Heute kein Unterhaltsgeld von ihm,bite um eine Antwort.Mit freundlichen Grüßen Brigitte Schützner
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich wie folgt beantworten möchte:


Geben Sie zusammen oder leben Sie getrennt?




Mit freundlichen Grüßen

Claudia Marie S
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
zusammen lebend in einem 1 Familien Haus seit dem Jahr 1983
Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 5 Jahren.
sehr geehrte Fragestellerin,

vielen Dank für Ihre Antwort.

Wenn Sie mit Ihrem Mann zusammen leben kommt als Tatbestand lediglich der so genannte Familienunterhalt in Betracht.

Die Anspruchsgrundlage hierfür ist Paragraph 1360 des bürgerlichen Gesetzbuches

diese Vorschrift gibt jedem Ehegatten sowohl einen Anspruch, als auch eine Verpflichtung einen angemessenen Beitrag zum Lebensbedarf der Familie zu leisten.

In der Doppelverdiener eher erfolgt das doch gemeinsame Finanzierung der entstehenden Kosten und durch gleichmäßige Verteilung der Haushaltstätigkeit.

Jeder Ehegatte ist bei diesem Art von Unterhalt zugleich bedürftiger und verpflichteter Nord.

Der Familienunterhalt erfasst sowohl Geldleistungen als auch den so genannten Naturalunterhalt, also Haushaltsführung usw.

Ansprüche auf Familienunterhalt entstehen insbesondere, wenn wie in Ihrem Fall ein Ehegatte seinen Beitrag doch Haushaltsführung leistet, der andere aber das notwendige Wirtschaftsgeld nicht zur Verfügung stehen stellt.



Die Höhe dieses Anspruchs richtet sich danach wie es in vergleichbaren Haushalten aussieht.

Jeder Ehegatte hat weiterhin einen Anspruch auf ein angemessenes Taschengeld für seine persönlichen Bedürfnisse. Dessen Höhe richtet sich nach dem Familieneinkommen und dem Lebensstil

in der Regel beträgt es 5-7 % des Nettoeinkommens des Unterhaltspflichtigen Ehegatten neu.

Ist es so wie bei Ihnen das der Ehegatte, dem das Taschengeld zustünde eigenes Einkommen hat wird wie folgt vorgegangen:

das Taschengeld wird einfach vom eigenen Einkommen eingehalten. Für den gemeinsamen Unterhalt wird dann nur noch ein Rest geleistet.


Sie haben also nach Paragraph 1360 Art BGB einen Anspruch darauf, dass ihnen ihr Mann das notwendige Wirtschaftsgeld zur Verfügung gestellt.Weiterhin haben Sie einen Anspruch auf eigenes Taschengeld


Dieses beläuft sich auf fünfBis 7 % des Nettoeinkommens des Ehemanns.

Sie können das von Ihrem eigenen Verdienst einbehalten und müssen nur noch einen Rest für den emeinsamen Unterhalt leisten.




er ist also verpflichtet, ihnen Haushaltsgeld zu geben und sie dürfen ein Taschengeld einbehalten.




Ich hoffe, dass ich Ihnen einen kurzen rechtlichen Überblick verschaffen konnte.

Sehr gerne stehe ich Ihnen für Nachfragen bei diesen sehr komplizierten Thema zur Verfügung.


Wenn ich Ihre Frage aber beantwortet haben sollte bitte ich Sie höflich um Akzeptierung meiner Antwort.

Auch nach erfolgter Akzeptierung stehe ich Ihnen sehr gerne für weitere Nachfragen zur Verfügung.



mit freundlichen Grüßen



Claudia Schiessl
Rechtsanwältin und
Fachanwältin für Familienrecht



Wenn ich Ihre Frage beantwortet habe bitte ich Sie sehr höflich um Akzeptierung. Vielen Dank



Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
ich weis immer noch nicht mit welchem Betrag mein Mann müsste sich am Wirtschafts-Geld beteiligen ,da ich nur noch mit 100-150 Euro dazu beitragen kann,aber ich habe noch nicht ein mal bis Heute Geld zum leben erhalten für den Monat- Februar.
Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 5 Jahren.
sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihren Nachtrag



Anders als beim Trennungsunterhalt oder, beim nachehelichen Unterhalt ist es beim Familienunterhalt recht schwer bis unmöglich einen konkreten Betrag zu bestimmen.

Das ist deswegen so, weil die Geldleistungen gleichwertig mit dem so genannten Naturalunterhalt sind den Sie erbringen indem sie den Haushalt machen.

der Gesetzgeber hat Paragraph 1360 auch nicht als Anspruchsgrundlage auf einen bestimmten Betrag ausgestaltet, sondern hat nur gesagt das jeder Ehegatte für die entstehenden Kosten seinem Beitrag leisten muss.


ein Anspruch auf einen festen Geldbetrag wie beim Trennungsunterhalt oder beim nachehelichen Unterhalt ergibt sich aus dieser Vorschrift nicht.



Das ist deswegen der Fall weil eine Ehe aus gegenseitigen Rechten und Pflichten besteht und der Gesetzgeber in die Lebensführung von Ehegatten nicht mehr als notwendig eingreifen wollte.


Sie leisten ihren Beitrag durch die Haushaltsführung.

Ihr Mann muss ihnen das Wirtschaftsgeld zur Verfügung dafür stellen.


wie hoch dieses ist hängt von ihren Lebensverhältnissen ab.





Wenn Sie nur mit 100 bis 150 e dazu beitragen können ist der Mann verpflichtet den Rest zu bezahlen.


wenn es bisher 750 e waren dann zahlen Sie die 150 e, ihr Mann zahlt den Rest.

Der Rest von Ihrem eigenen Einkommen verbleibt ihnen als Taschengeld




ich hoffe, dass ich Ihnen habe weiterhelfen können.

Bitte zögern Sie nicht nachzufragen, wenn noch Unklarheiten bestehen sollten

mit freundlichen Grüßen

Claudia Schiessl Rechtsanwältin und Fachanwältin für Familienrecht



wenn ich Ihre Frage beantwortet habe sollte bitte ich höflich um Akzeptierung. Vielen Dank

Claudia Schiessl und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 5 Jahren.
sehr geehrte Fragestellerin

vielen Dank für Ihre geschätzte Akzeptierung.


Ihnen alles Gute!

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