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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 21373
Erfahrung:  Staatsexamen Zulassung als Rechtsanwalt
42903605
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ra-huettemann ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren, wir haben am Donnerstag festgestellt,

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir haben am Donnerstag festgestellt, das mein Sohn (11 Jahre) für sich und seinen gleichaltrigen Cousine bei einem Onlinespiel zum aufstylen Ihres Onlineschiffes irgendwelche Funktionen gekauft haben. Mein Sohn hat dabei die paypal Daten meines Mannes fefunden und verwendet. Nun sind dabei ca. € 2.300 von dem Anbieter Bigpoint über das paypal Konto abgebucht worden. Kann man diese Einkäufe rückgängig machen? Was können Sie mir empfehlen?
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Sie sollten sich unverzüglich an den Anbieter Bigpoint wenden und die Rücküberweisung des abgebuchten Betrages verlangen.

Ein rechtswirksamer Vertrag, der den Anbieter zur Abbuchung des Geldes berechtigen würde, ist nämlich nicht begründet worden.

Ihr minderjähriger Sohn konnte sich nicht gegenüber dem Anbieter rechtswirksam verpflichten, denn das von ihm abgeschlossene Rechtsgeschäft ist für Ihren Sohn rechtlich nachteilig, da es ihn zur Zahlung verpflichtet (§ 107 BGB).

Daher ist die Wirksamkeit dieses Vertrags abhängig von Ihrer Zustimmung als gesetzliche Vertreter Ihres Sohnes (§ 108 BGB).

Erklären Sie deshalb gegenüber Bigpoint, dass Sie diese Zustimmung nicht erteilen, und fordern Sie daraufhin den Anbieter zur Rückzahlung des Geldes auf.



Ich hoffe, Ihnen behilflich gewesen zu sein. Machen Sie bei Unklarheiten gerne von Ihrem Nachfragerecht Gebrauch. Haben Sie keine Nachfrage, darf ich höflichst um Akzeptierung bitten. Beachten Sie bitte, dass kostenlose Rechtsberatung nach zwingendem Recht nicht gestattet ist. Sie akzeptieren, indem Sie das grüne Feld „Akzeptieren“ anklicken.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank XXXXX XXXXX Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Sie sollten sich unverzüglich an den Anbieter Bigpoint wenden und die Rücküberweisung des abgebuchten Betrages verlangen.

Ein rechtswirksamer Vertrag, der den Anbieter zur Abbuchung des Geldes berechtigen würde, ist nämlich nicht begründet worden.

Ihr minderjähriger Sohn konnte sich nicht gegenüber dem Anbieter rechtswirksam verpflichten, denn das von ihm abgeschlossene Rechtsgeschäft ist für Ihren Sohn rechtlich nachteilig, da es ihn zur Zahlung verpflichtet (§ 107 BGB).

Daher ist die Wirksamkeit dieses Vertrags abhängig von Ihrer Zustimmung als gesetzliche Vertreter Ihres Sohnes (§ 108 BGB).

Erklären Sie deshalb gegenüber Bigpoint, dass Sie diese Zustimmung nicht erteilen, und fordern Sie daraufhin den Anbieter zur Rückzahlung des Geldes auf.



Ich hoffe, Ihnen behilflich gewesen zu sein. Machen Sie bei Unklarheiten gerne von Ihrem Nachfragerecht Gebrauch. Haben Sie keine Nachfrage, darf ich höflichst um Akzeptierung bitten. Beachten Sie bitte, dass kostenlose Rechtsberatung nach zwingendem Recht nicht gestattet ist. Sie akzeptieren, indem Sie das grüne Feld „Akzeptieren“ anklicken.


Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 5 Jahren.
Haben Sie hierzu noch eine Nachfrage? Ist das nicht der Fall, darf ich höflichst um Akzeptierung bitten.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

ich darf an die Akzeptierung der Ihnen erteilten Rechtsauskunft erinnern.

JA ist kein Forum. Die Erbringung kostenloser Rechtsberatung ist gesetzlich nicht erlaubt.

Bestehen Verständnisschwierigkeiten, oder sind aus Ihrer Sicht Punkte offen geblieben, fragen Sie bitte nach.


Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 5 Jahren.
Besteht hierzu noch Klärungsbedarf? Soweit das nicht der Fall ist, darf ich um Akzeptierung bitten. Der Sachverhalt ist mit einem für Sie positiven Resultat rechtlich maximal ausgeschöpft. Kostenlose Rechtsberatung ist zudem nach zwingendem Recht nicht zulässig.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Darf ich nach dem akzeptieren noch was fragen oder muss ich dann eine neue Anfrage starten.

 

Ich bin mit dem Anbieter Bigpoint in Verbindung getreten. Bisher haben Sie uns nicht zugesagt, das wir unser Geld zurückbekommen. Bigpoint will eine Kopie des Personalausweises von meinem Sohn und ich denke auch von meinem Neffen und die Bankdaten. Diese werde ich heute abend an Bigpoint weiterleiten.

 

Falls ich mein Geld nicht wiederbekomme, können Sie dann in Verbindung treten mit Bigpoint. Ist das in diesem Rahmen zulässig? Oder muss ich einen anderen Anwalt um meine Vertrtung bitten. Ist so ein Fall mit der Rechtschutzversicherung abgedeckt. Wenn nicht wieviel würde mich das Kosten?

Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 5 Jahren.
Vielen Dank für Ihren Nachtrag.

Das ist üblich: In solchen Fällen werden regelmäßig entsprechende Kopien des Ausweises verlangt. Übersenden oder faxen Sie diese, und der Rücküberweisung dürfte nichts im Wege stehen.

Drucken Sie zusätzlich unsere Korrespondenz aus, und legen Sie diese Ihrem Schreiben (oder Fax) bei.

Für den äußerst unwahrscheinlichen Fall, dass der Anbieter nicht reagiert, können Sie anschließend gerne wieder auf mich zukommen.

Übrigens: Sie müssen nur einmal akzeptieren und können anschließend beliebig oft kostenfrei nachfragen.


Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

ra-huettemann und 2 weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrter Herr Hüttemann,

 

der Anbieter Bigpoint hat uns jetzt ein Angebot aus Kulanz gemacht. Sie bieten uns € 1787,94 an. Die Bigpoint behält sich also € 500,00. Das ist ebenfalls nicht wenig. Sollte ich da noch auf den Restbetrag bestehen? Ich konnte leider die E-Mail nicht anhängen. In dieser wird uns aber mitgeteilt, das wir die Zugangsdaten zu unserem paypal Konto besser verwahren sollten.

Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 5 Jahren.
Vielen Dank für Ihre Rückmeldung.

Von Kulanz kann hier keine Rede sein, denn ein Vertrag ist nicht zustande gekommen, da

1.) Ihr Sohn als Minderjähriger keinen wirksamen Vertrag schließen konnte
und
2.) Sie selbst den (schwebend) unwirksamen Vertrag auch nicht nachträglich genehmigt haben.

Sie sollten das "Vergleichsangebot" daher unmissverständlich zurückweisen. Stellen Sie klar, dass Sie unverzügliche Rückzahlung erwarten und andernfalls Ihre Ansprüche unter Einschaltung eines Anwalts gerichtlich durchsetzen werden.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrter Herr Hüttemann,

 

nun habe ich von Bigpiont € 1.787,94 zurückbekommen. Die restlichen € 500,00 wollen Sie uns nicht zurückgeben, da wir angeblich haftbar sind. Ich habe die E-Mail von Bigpoint als Datei beigefügt. Was kann ich hier noch machen?

 

Anlage: 2012-02-20_081115_sehr_geehrte_frau_cakir.docx

Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 5 Jahren.
Vielen Dank für Ihre Rückemeldung.

Sie sollten hier unverzüglich einen Anwalt vor Ort aufsuchen und notfalls die Restsumme gerichtlich einfordern lassen. Dier Argumentation von Bigpoint ist gänzlich fern liegend, und Sie haben hier einen Anspruch auf Rückzahlung der vollständigen Summe.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

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