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Anja Merkel
Anja Merkel, Rechtsanwältin
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 2278
Erfahrung:  Staatsexamen, Internationaler Titel LL.M.Eur, Zulassung als Rechtsanwältin
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Anja Merkel ist jetzt online.

gegen mich wurde vergangenes jahr ein verfahren wegen betrugs

Beantwortete Frage:

gegen mich wurde vergangenes jahr ein verfahren wegen betrugs eingeleitet. ein betrug lag nicht vor, allerdings ein versäumnis im rahmen unserer buchhaltung, für die ich als geschäftsführer zuständig war. das verfahren wurde gegen die zahlung einer strafe an einen gemeinnützigen verein eingestellt. das ganze wurde mir mit urteil des gerichtes zugestellt und ich habe die strafe privat bezahlt. mit meinem geschäftspartner (mitgesellschafter der gmbh) habe ich mich inzwischen überworfen und wir gehen getrennte wege. ich bin nicht mehr geschäftsführer und auch nicht mehr gesellschafter der gmbh. jetzt verschickt mein ehemaliger partner an die kunden, für die ich im rahmen meiner jetzigen selbstständigkeit eventuell arbeite oder arbeiten würde schreiben ohne absender und unterschrift. inliegend eine kopie des urteils. was kann ich dagegen tun?
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Anja Merkel hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,

Sehr geehrte Ratsuchende,


ich beantworte Ihre Frage aufgrund der von Ihnen gemachten Angaben folgendermaßen.


Leider nur Schadensbegrenzung direkt bei den Adressaten der Schreiben.

Eine Handhabe gegen Ihren ehemaligen Mitgesellschafter haben Sie leider nicht, da die Schreiben weder Absender noch Unterschrift enthalten, können Sie keinerlei beweis erbringen, dass Ihr ehemaliger Mitgesellschafter der Absender ist. Sie müssten diesen Beweis jedoch erbringen.

Sollte die Post in beweiskräftiger Art und Weise dem ehemaligen Mitgesellschafter zugeordnet werden können, dann wäre der Straftatbestand der üblen Nachrede, vgl. § 186 StGB erfüllt. Hier werden Tatsachen verbreitet, die geeignet sind, Sie in der öffentlichen Meinung herabzuwürdigen. Hierzu könnten Sie dann eine Strafanzeige erwirken und das zukünftige Versenden des Urteils per Unterlassungsklage anstreben.


Aufgrund berufsrechtlicher Regelungen muss ich Sie noch darauf hinweisen, dass eine kostenlose Rechtsberatung in Deutschland nicht erlaubt ist. Ich gehe davon aus, dass Sie die AGB's des Portalbetreibers gelesen haben und die Antwort durch akzeptieren entsprechend vergüten.

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Mit besten Grüssen

Anja Merkel, LL.M.

Rechtsanwältin

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