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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 27031
Erfahrung:  Vertragsanwalt des Bayerischen Wohnungs- und Grundeigentümerverbandes Regensburg
32916861
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RASchiessl ist jetzt online.

Guten Tag, ich habe eine Frage. Ich habe mich 2007 von

Beantwortete Frage:

Guten Tag,

ich habe eine Frage. Ich habe mich 2007 von meinem damaligen Freund getrennt. Wir haben in einer 3 Zimmer-Mietwohnung gewohnt. Er hatte damals beim Einzug den Vertrag unterschrieben. Zu dem Zeitpunkt der Trennung war ich noch in Ausbildung und er ist zu seiner Mutter gezogen (sein Wille). Er hat die Miete bezahlt, bis ich zum 31.07.2008 mit der Ausbildung fertig war. Danach habe ich den Mietvertrag übernommen zum 01,08.2008.
Nun wir hatten nichts schriftlich vereinbart, dass ich ihm die Miete zurückbezahlen soll. Seit einiger Zeit, schreibt er mich ständig per Email und SMS an, dass ich ihm 3.500 EUR zurückbezahlen soll. Da ich aber nur einen Halbtagsjob habe und dazu ergänzend Hartz IV bekomme - bekomme ich kein Kredit. Zumal ich von Bekannten gesagt bekommen habe, dass es eine Verjährungsfrist von 3 Jahren geben würde. Ist es so? Er droht mir, dass er ein Anwalt einschalten möchte, der das Geld eintreiben soll. Ich habe noch seinen damaligen Mietvertrag. Also er hat die Wohnung doch eigentlich gar nicht gekündigt und darf er mich erpressen dass ich einen Kredit ohne Schufaauskunft aufnehme? Bzw. kann er wirkich einen Anwalt einsetzen ohne schriftliche Beweise? wie soll ich mich verhalten - auch einen Anwalt einsetzen?

Mit freundlichen Grüßen

M. Schomburg
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

In der Sache nehme ich Stellung wie folgt:

Soweit Sie im Rahmen einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft in der Wohnung gelebt haben, kann der Freund die Miete nur dann zurückverlangen, wenn Sie zu Beginn ausdrücklich vereinbart haben, dass Sie den Geldbetrag an ihn zurückzahlen werden. Haben Sie nichts vereinbart, so kann nach Ansicht der Rechtsprechung nichts zurückverlangt werden.

Im Übrigen wäre die Forderung Ihres Freundes nach §§ 195,199 BGB zwischenzeitlich verjährt, da die Regelverjährung 3 Jahre beträgt.

Sie brauchen also Ihrem Freund nichts zurückzahlen.



Ich hoffe Ihnen mit meinen Ausführungen einen ersten Überblick verschafft zu haben und bitte meine Antwort zu akzeptieren. Sie akzeptieren in dem Sie auf das grüne Feld "Akzeptieren" klicken.

Beachten Sie bitte, dass das Hinzufügen oder Weglassen von Informationen zu einer völlig anderen Beurteilung des Sachverhalts führen kann. Die Frage wurde beantwortet unter der Maßgabe, dass Sie die AGB (Allgemeinen Geschäftsbedingungen) gelesen haben und bereit sind, meine Antwort nach den gesetzlichen Vorgaben zu akzeptieren und angemessen zu vergüten. Beachten Sie bitte, dass eine kostenlose Rechtsberatung in der Bundesrepublik Deutschland nicht gestattet ist.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
RASchiessl und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.