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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 19799
Erfahrung:  Staatsexamen Zulassung als Rechtsanwalt
42903605
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Recht & Justiz hier ein
ra-huettemann ist jetzt online.

Sehr geehrter Herr Rechtsanwalt, Sehr geehrte Frau Rechtsanwältin, ich

Kundenfrage

Sehr geehrter Herr Rechtsanwalt,
Sehr geehrte Frau Rechtsanwältin,

ich habe hier ein Problem mit meinem Stromanschluss.

Wir sind hier auf einem Gewerbegebiet. Das Gewerbegebiet ist insolvent gegangen. Das Grundstück ist in mehrere keine Grundstücke aufgeteilt wurden. Das letzte Grundstück wurde am 1. Dez. 2011 verkauft. Auf diesem Grundstück befindet sich eine Trafostation. Der Käufer des Grundstückes betreibt eine Metallbaufirma. Diese wird über die Trafostation beliefert. Da die Metallfirma Hauptabnehmer ist, hat er nur einen Vertrag mit der Energie. In unseren Räumlichkeiten befinden sich Extrazähler. Die Zählerstände werden dort jährlich erfasst. Jetzt kam die Abrechnung des neuen Grundstückseigentümer und er stellt uns pro kwh 0,31 ct in Rechnung. Diese setzen sich wie folgt zusammen: 0,210 EUR Einstandpreis der Metallbaufirma...0,021EUR Aufschlag Gemeinkosten...0,021 EUR Aufschlag Gewinn ...Aufschlag Instandhaltung Trafostation mit eigenem Trafo 0,060 EUR.
Ist dies Rechtens? Meiner Meinung nach muss er die Stormkosten 1:1 weitergeben, plus 1-2 ct. für Mehraufwendungen wie z. B. Rechnungschreiben..das war es aber dann auch schon.
Können Sie mir da bitte weiterhelfen?
Vielen Dank XXXXX XXXXX

Mit freundlichen Grüßen


Nakutec
Thomas Nagel
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Der neue Verpächter/Vermieter ist zu verbrauchsabhängiger Abrechnung der anfallenden Stromkosten Ihnen gegenüber verpflichtet.

Dies ist auch möglich, denn Sie verfügen in Ihrem Rämlichkeiten über einen eigenen Strmzähler, anhand dessen der exakte Verbrauch bestimmt werden kann, den Sie verursachen.

Zu den auf den Grundpreis eohobenen Aufschlägen ist der Neueigentümer daher nicht berechtigt, denn es handelt sich insoweit um Kostenpositionen die teils nicht näher aufgeschlüsselt (Gemeinkosten) oder gar nicht nachvollziehbar sind (Gewinn?) odeNeueigentümer selbst zur Last fallen, wie die Kosten für die Instandhaltung (mit denen er Sie nicht belasten kann).

Sie sollten daher hinsichtlich der angeblichen Gemeinkosten und des Gewinns nähere Spezifizieung verlangen, hinsichtlich der Instandhaltungskosten eine Zahlung dagegen ablehnen.


Ich hoffe, Ihnen behilflich gewesen zu sein. Machen Sie bei Unklarheiten gerne von Ihrem Nachfragerecht Gebrauch. Haben Sie keine Nachfrage, darf ich höflichst um Akzeptierung bitten. Beachten Sie bitte, dass kostenlose Rechtsberatung nach zwingendem Recht nicht gestattet ist. Sie akzeptieren, indem Sie das grüne Feld „Akzeptieren“ anklicken.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank XXXXX XXXXX Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Der neue Verpächter/Vermieter ist zu verbrauchsabhängiger Abrechnung der anfallenden Stromkosten Ihnen gegenüber verpflichtet.

Dies ist auch möglich, denn Sie verfügen in Ihrem Rämlichkeiten über einen eigenen Strmzähler, anhand dessen der exakte Verbrauch bestimmt werden kann, den Sie verursachen.

Zu den auf den Grundpreis eohobenen Aufschlägen ist der Neueigentümer daher nicht berechtigt, denn es handelt sich insoweit um Kostenpositionen die teils nicht näher aufgeschlüsselt (Gemeinkosten) oder gar nicht nachvollziehbar sind (Gewinn?) odeNeueigentümer selbst zur Last fallen, wie die Kosten für die Instandhaltung (mit denen er Sie nicht belasten kann).

Sie sollten daher hinsichtlich der angeblichen Gemeinkosten und des Gewinns nähere Spezifizieung verlangen, hinsichtlich der Instandhaltungskosten eine Zahlung dagegen ablehnen.


Ich hoffe, Ihnen behilflich gewesen zu sein. Machen Sie bei Unklarheiten gerne von Ihrem Nachfragerecht Gebrauch. Haben Sie keine Nachfrage, darf ich höflichst um Akzeptierung bitten. Beachten Sie bitte, dass kostenlose Rechtsberatung nach zwingendem Recht nicht gestattet ist. Sie akzeptieren, indem Sie das grüne Feld „Akzeptieren“ anklicken.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 4 Jahren.
Haben Sie hierzu noch eine Nachfrage? Ist das nicht der Fall, darf ich höflichst um Akzeptierung bitten.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

ich darf an die Akzeptierung der Ihnen erteilten Rechtsauskunft erinnern.

JA ist kein Forum. Die Erbringung kostenloser Rechtsberatung ist gesetzlich nicht erlaubt.

Bestehen Verständnisschwierigkeiten, oder sind aus Ihrer Sicht Punkte offen geblieben, fragen Sie bitte nach.


Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 19799
Erfahrung: Staatsexamen Zulassung als Rechtsanwalt
ra-huettemann und 3 weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Herr Rechtsanwalt Hüttemann,

vielen Dank für Ihre Antwort.
Ich habe aber noch weitere Fragen und zwar ist mir immer noch unklar, ob er berechtigt ist, den Strom verteuert in Rechnung zu stellen. Das wir den Strom, welchen wir verbraucht haben auch bezahlen ist selbstverständlich, aber zu welchem Preis?
Ist es gerechtfertigt für die kwh 0,31 EUR zu verlangen zzgl. Mwst. Da komme ich auf einen Preis von 0,37 EUR pro kwh.
Das ist in meinen Augen Wucher. Ist es gesetzlich geregelt, was er aufschlagen darf?
Was ist wenn er auf Grund der jetzigen Streitigkeiten den Strom abstellt? Wer kommt für den Produktionsausfall etc. auf? Nochmal kurz zum Verständnis. Ich bin grundsätzlich bereit meinen Verbrauch auch zu zahlen...aber nicht verteuert. Ich habe im Monat ca. 200 kwh Verbrauch und das seit 2007. Das entspricht bei 0,21 EUR ca. 49,00 EUR/Brutto im Monat. Mit 0,37 EUR entspricht dies monatlich ca. 72,00 EUR/Brutto. Er hingegen möchte einen monatlichen Abschlag von 150,00 EUR.
Das kann nicht sein.

Was kann ich tun?

Mit freunlichen Grüßen

Thomas Nagel
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 4 Jahren.
Vielen Dank zunächst für Ihre freundliche Akzeptierung.

Da es sich um einen Vertrag zwischen Privaten handelt, herrscht grundsätzlich Vertragsfreiheit. Das heißt, dass der Preis frei aushandelbar ist. Gesetzlich geregelt sind die zulässigen Aufschläge nur bei den Energieversorgungsunternehmen.

Die Grenze verläuft aber bei der Sittenwidrigkeit nach § 138 BGB: Sollte der Ihnen in Rechnung gestellte Strompreis doppelt so hoch sein wie der marktübliche, so wäre eine entsprechende Vereinbarung über den Strombezug sittenwidrig und damit nichtig.

Sollte Ihnen von Seiten des Eigentümers eigenmächtig der Strom abgestellt werden, und sollten Sie als Folge dessen Produktionsausfälle erleiden, würde es sich grundsätzlich auch um ersatzfähige Schäden handeln. Notfalls könnten Sie bei Gericht eine einstweilige Verfügung auf Wiederherstellung der Stromversorgung stellen.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

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