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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 23071
Erfahrung:  Staatsexamen Zulassung als Rechtsanwalt
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ra-huettemann ist jetzt online.

Hallo, ich habe einen Bescheid vom Jobcenter bekommen,das

Kundenfrage

Hallo,

ich habe einen Bescheid vom Jobcenter bekommen,das mein ALG 2 Geld entzogen wird,da ich 2 mal nicht bei meiner Berufsberaterin war. Der Antragssteller ist aber meine Ehefrau. Wir haben dazu noch 3 Kinder. Können die einfach das komplette Geld einbehalten? Ich würde es ja verstehen,wenn ich keins bekomme. Es muss doch eine Grundsicheung geben!? Bitte um Antwort. LG Christian
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Grundsätzlich sind Sanktionen bei Pflichtverletzungen nach § 31 SGB II möglich. Gleiches gilt bei Meldeversämnissen nach § 32 SGB II.

Die Rechtsfolgen solcher Pflichtverletzungen regelt § 31 a SGB II, wonach eine Kürzung der Bezüge in bestimmten Schritten erfolgen kann.

Danach gilt bei zwei Pflichtverletzungen in Folge, dass eine Kürzung der ALG II-Bezüge um 60% angeordnet werden kann.

Vor diesem Hintergrund ist schon nicht nachvollziehbar, dass Ihre kompletten Bezüge einbehalten werden sollen, wenn Ihnen nur zwei Pflichtverletzungen zur Last fallen.

Sie sollten daher gegen den Bescheid innerhalb eines Monates seit Zugang bei Ihnen schriftlich Widerspruch einlegen.

Teilen Sie bitte noch ergänzend mit, was Sie meinen, wenn Sie schreiben, der Antragsteller sei Ihre Ehefrau.


Ich hoffe, Ihnen behilflich gewesen zu sein. Machen Sie bei Unklarheiten gerne von Ihrem Nachfragerecht Gebrauch. Haben Sie keine Nachfrage, darf ich höflichst um Akzeptierung bitten. Beachten Sie bitte, dass kostenlose Rechtsberatung nach zwingendem Recht nicht gestattet ist. Sie akzeptieren, indem Sie das grüne Feld „Akzeptieren“ anklicken.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Grundsätzlich sind Sanktionen bei Pflichtverletzungen nach § 31 SGB II möglich. Gleiches gilt bei Meldeversämnissen nach § 32 SGB II.

Die Rechtsfolgen solcher Pflichtverletzungen regelt § 31 a SGB II, wonach eine Kürzung der Bezüge in bestimmten Schritten erfolgen kann.

Danach gilt bei zwei Pflichtverletzungen in Folge, dass eine Kürzung der ALG II-Bezüge um 60% angeordnet werden kann.

Vor diesem Hintergrund ist schon nicht nachvollziehbar, dass Ihre kompletten Bezüge einbehalten werden sollen, wenn Ihnen nur zwei Pflichtverletzungen zur Last fallen.

Sie sollten daher gegen den Bescheid innerhalb eines Monates seit Zugang bei Ihnen schriftlich Widerspruch einlegen.

Teilen Sie bitte noch ergänzend mit, was Sie meinen, wenn Sie schreiben, der Antragsteller sei Ihre Ehefrau.


Ich hoffe, Ihnen behilflich gewesen zu sein. Machen Sie bei Unklarheiten gerne von Ihrem Nachfragerecht Gebrauch. Haben Sie keine Nachfrage, darf ich höflichst um Akzeptierung bitten. Beachten Sie bitte, dass kostenlose Rechtsberatung nach zwingendem Recht nicht gestattet ist. Sie akzeptieren, indem Sie das grüne Feld „Akzeptieren“ anklicken.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 5 Jahren.
Haben Sie hierzu noch eine Nachfrage? Ist das nicht der Fall, darf ich höflichst um Akzeptierung bitten.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 5 Jahren.
Ich hoffe, Ihnen behilflich gewesen zu sein. Machen Sie bei Unklarheiten gerne von Ihrem Nachfragerecht Gebrauch. Haben Sie keine Nachfrage, darf ich höflichst um Akzeptierung bitten. Beachten Sie bitte, dass kostenlose Rechtsberatung nach zwingendem Recht nicht gestattet ist. Sie akzeptieren, indem Sie das grüne Feld „Akzeptieren“ anklicken.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

ich darf an die Akzeptierung der Ihnen erteilten Rechtsauskunft erinnern.

JA ist kein Forum. Die Erbringung kostenloser Rechtsberatung ist gesetzlich nicht erlaubt.

Bestehen Verständnisschwierigkeiten, oder sind aus Ihrer Sicht Punkte offen geblieben, fragen Sie bitte nach.


Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt