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ra-fork
ra-fork, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 1729
Erfahrung:  Selbständiger Rechtsanwalt in Dortmund
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ra-fork ist jetzt online.

mein Sohn hat ein Durchshnitt von 2,9 und hat eine Hauptschulempfehlung

Kundenfrage

mein Sohn hat ein Durchshnitt von 2,9 und hat eine Hauptschulempfehlung bekommen.

in der dritten hat er in beiden Jahreshaelften einen Durchschnitt von 2, 4 gekriegt

Er waechst zweisprachig auf hat fuef englisch nur fuer das erste Halbjahr in der dritten eine 1 sondern nur 2. sein englisch ist perfekt. mit 2,9 hat er eine Hauptschulempfehlung bekommen.
wir verstehen das nicht was koennen wir machen?
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  ra-fork hat geantwortet vor 5 Jahren.
Erlauben Sie mir zuvor folgende Fragen:


1.) In welchem Bundesland wohnen Sie ?


2.) Wurden bei Ihrem Sohn Arbeitsleistung, Sozialverhalten oder andere Bereiche (die nicht unmittelbar Einfluss auf die Zeugnisnote haben ) bemängelt ?
ra-fork und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Schleswig Holstein.
Er haelt sich nicht immer an die Regeln.
Experte:  ra-fork hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, welche ich anhand des von Ihnen geschilderten Sachverhalts und unter Berücksichtigung Ihres Einsatzes im Rahmen einer ersten rechtlichen Einschätzung wie folgt beantworte:




Zunächst einmal hören Sie ab jetzt mit dem Weinen auf.

Eine Hauptschulempfehlung ist verständlicherweise für alle Eltern, die nur das beste für Ihr Kind wollen, ein Schlag in die Magengrube.


Diese Lehrerempfehlung ist jedoch kein unumstößliches Dogma. Die Eltern haben in manchen Bundesländern vielmehr ein eigenes Wahlrecht. Ihr Bundesland gehört dazu. In Schleswig Holstein ist Ihnen allerdings mit Hauptschulempfehlung der Weg zum Gymnasium verbaut.


Zudem gelten viele Empfehlungen als zweifelhaft, da sich die vorgenommenen Einstufungskriterien als zu grobmaschig erweisen und das weitere Entwickelungspotential völlig außer Acht lassen.


Sie sollten zunächst den Klassenlehrer um ein persönliches Gespräch bitten und mit Ihm die Angelegenheit eingehend erörtern. Dabei sollten Sie durchblicken lassen, dass Ihnen viel an der Realschulempfehlung liegt. Versuchen Sie das Gespräch so zu führen, dass der Lehrer sein Gesicht wahren kann. Machen Sie ihm also keine direkten Vorwürfe, sondern appellieren Sie an seine Erfahrungen als Lehrer. Verweisen Sie insbesondere auf die Tatsache, dass sich das Leistungsvermögen Zehnjähriger und deren weitere Entwicklung nicht hinreichend sicher einschätzen und voraussagen lässt.
Das Kinder nicht immer die Regeln befolgen liegt in der Natur des Kindes und lässt sich mit zunehmender Reife nicht mehr als Argument heranziehen.

Eventuell lässt sich hier bereits durch das Gespräch eine Änderung bewirken.


Sollte sich der Lehrkörper Ihren Argumenten verschließen und von seiner Beurteilung nicht abweichen wollen, geht die Welt davon nicht unter, denn Sie können aufgrund Ihrer Elternempfehlung Ihr Kind auch auf einer anderen Schulform (in S/H aber nicht das Gymnasium) unterbringen.


Es wird dann unter Umständen ein Probeunterricht oder eine Aufnahmeprüfung auf Ihr Kind zukommen. Lassen Sie sich hier von den infrage kommenden Schulen beraten.

Wichtig ist weiterhin, dass Sie die Anmeldung so schnell wie möglich vornehmen. daher sollten Sie sich über die Anmeldefristen der infrage kommenden Schulen vorab informieren.










Raphael Fork

-Rechtsanwalt-

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