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Rechtsanwalt Krüger
Rechtsanwalt Krüger, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 3713
Erfahrung:  Langjährige Praxis als Rechtsanwalt
36252690
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Rechtsanwalt Krüger ist jetzt online.

In meinem rechtwinklig errichteten EFH ist auf einem Gebäudeteil

Kundenfrage

In meinem rechtwinklig errichteten EFH ist auf einem Gebäudeteil ein Obergeschoss mit Pultdach errichtet. Die Satzung für das Baugebiet (Kleinsiedlung) sieht Eingeschossigkeit vor. Die zur Berechnung der Zweigeschossigkeit maximale Höhe von 2,30 zwischen Oberkante Fußboden OG und Dachaußenhaut ist durchgängig um 30 cm überschritten (Folge: rechnerische Zweigeschossigkeit) Kann ich den Fußboden im OG durch den Einbau von 30 cm hohen Podesten so weit erhöhen, dass hierdurch wieder eine rechnerische Eingeschossigkeit entsteht?
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Rechtsanwalt Krüger hat geantwortet vor 5 Jahren.

Besten Dank für Ihre Frage, zu der ich gerne aufgrund Ihrer Sachverhaltsschilderung informatorisch Auskunft gebe wie folgt.

Ihr Vorhaben wird wohl nicht zum Erfolg führen.

Man kann Ihnen entgegenhalten, dass ein Podest nicht der Fußboden ist, sondern ein Aufbau oder eine Auflage auf dem Fußboden.

Die lichte Höhe wird gemessen von der Oberkante Rohfußboden bis zur Schnittkante mit der Dachaußenhaut.

Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Nach meinen bisherigen Informationen (BauNV NRW)ist der Abstand Fertigfußboden bis Dachaußenhaut entscheident. Das teilweise einen ganzen Raum einnehmende Podes soll mit dem Estrich verbunden und danach mit einem Bodenbelag versehen werden. Mir sind keine Kommentare bekannt, die dagegen sprechen.
Experte:  Rechtsanwalt Krüger hat geantwortet vor 5 Jahren.

Es ist die Frage, was die Definition von Fußboden ist.

Meiner Ansicht nach kann hier nur der Rohfußboden gemeint sein.

Sinn und Zweck der vorgeschriebenen Eingeschossigkeit dürfte sein, die Höhe der Gebäude in der Siedlung zu beschränken und nicht die Höhe des verfügbaren Raumes im Dachgeschoss.

Ihr geplantes Vorgehen würde diesem Zweck zuwiederlaufen, zumal das Podest (oder was auch immer erhöhend auf den Boden aufgebracht wird) wieder entfernt werden könnte, nachdem die Vermessung der Geschosshöhe abgeschlossen ist.

Entscheidend dürfte vielmehr der Bauplan Ihres Hauses sein.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Herr Krüger, leider helfen mir Ihre Antworten überhaupt nicht weiter, da Sie nur Vermutungen äußern bezüglich Definition OK Fußboden und Geschossigkeit. Da die zulässige Firsthöhe weit unterschritten ist, treffen Ihre o.g. Ausführungen nicht zu und es stellt sich nur die Frage nach der rechtl. Würdigung von fest mit dem Boden verbundenen Podesten im OG sowie deren rechnerische Berücksichtigung bei der Bewertung von "Eingeschossigkeit". Wichtig für mich wäre gewesen, gesetzl. Grundlagen oder evtl. Vergleichsurteile als Ausgangslage für mein weiteres Vorgehen zu erhalten. Ich bitte deshalb um Verständnis, dass ich mit Ihrer Auskunft nicht zufrieden sein kann.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Herr Krüger, leider helfen mir Ihre Antworten überhaupt nicht weiter, da Sie nur Vermutungen äußern bezüglich Definition OK Fußboden und Geschossigkeit. Da die zulässige Firsthöhe weit unterschritten ist, treffen Ihre o.g. Ausführungen nicht zu und es stellt sich nur die Frage nach der rechtl. Würdigung von fest mit dem Boden verbundenen Podesten im OG sowie deren rechnerische Berücksichtigung bei der Bewertung von "Eingeschossigkeit". Wichtig für mich wäre gewesen, gesetzl. Grundlagen oder evtl. Vergleichsurteile als Ausgangslage für mein weiteres Vorgehen zu erhalten. Ich bitte deshalb um Verständnis, dass ich mit Ihrer Auskunft nicht zufrieden sein kann.
Experte:  Rechtsanwalt Krüger hat geantwortet vor 5 Jahren.

Die Eingeschossigkeit eines Hauses kann nicht durch den Einbau eines Podestes bewirkt werden.

Ich kann Ihnen bedauerlicherweise keine andere Auskunft geben.