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raschwerin
raschwerin, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 16989
Erfahrung:  Rechtsanwalt
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raschwerin ist jetzt online.

Guten Tag, im August letzten Jahres habe ich ein Einfamilienhaus

Kundenfrage

Guten Tag,

im August letzten Jahres habe ich ein Einfamilienhaus gekauft. Ohne Vorankündigung wollte der vorherige Eigentümer im September von mir anteilig für 4 Monate die Grundsteuer berechnen. Dies lehnte ich ab, da das weder im Kaufvertrag geregelt war, noch wir irgendwann darüber gesprochen haben. Grundsteuer wird immer Anfang des Jahres erhoben und der dann eingetragene Eigentümer ist für diese jährliche Abgabe zuständig. Hab ich Recht?
Beste Grüße
Manuela Kraft
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für die Nutzung von Justanswer.

Gern beantworte ich Ihre Frage wie folgt:

Die Grundsteuer wird von den Gemeinden erhoben. Viele Gemeinden verbinden die Erhebung der Grundsteuer mit der Erhebung der von den Grundstückeigentümern zu entrichtenden Benutzungsgebühren für Müllabfuhr, Straßenreinigung und Entwässerung. Sie richtet sich in der Höhe nach dem Wert des Grundstücks. Bei bebauten Grundstücken gehört die Grundsteuer zu den Betriebskosten, im Bereich des sozialen Wohnungsbaus geht sie in die Kostenmiete ein. Besteuert wird der im Inland liegende Grundbesitz (Betriebe der Land- und Forstwirtschaft sowie Grundstücke). Rechtsgrundlage ist das Grundsteuergesetz. Nähere Auskünfte z.B. über die Berechnung und Höhe der Grundsteuer erteilen die Finanzbehörden der Länder.

Der Verkäufer wollte sicher anteilig für die 4 Monate 2011 noch die Grundsteuer von Ihnen haben.

Da dies aber offenbar nicht im Kaufvertrag vereinbart war, müssen Sie diese Zahlung auch nicht leisten.

Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrter Fragesteller,

ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen und darf Sie bitten, meine Antwort zu akzeptieren und zu bewerten.

Durch die Akzeptierung wird meine Tätigkeit Ihnen gegenüber bezahlt. Dies ist insbesondere unter Berücksichtigung berufsrechtlicher Aspekte erforderlich, da eine kostenlose Rechtsberatung in Deutschland nicht erlaubt ist.

Ich danke Ihnen vielmals und stehe für Rückfragen und eine weitergehende Beauftragung natürlich jederzeit gern zur Verfügung.

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