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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 10533
Erfahrung:  Vertragsanwalt des Bayerischen Wohnungs- und Grundeigentümerverbandes Regensburg
32916861
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Bearbeitungsnummer 10222458-13 vom 11.1.2012. Sehr geehrter

Kundenfrage

Bearbeitungsnummer 10222458-13 vom 11.1.2012.
Sehr geehrter Herr Huettemann,

mit Ihrer letzten Antwort zu o.g. just answer-Vorgang, hatten Sie mir abschließend mitgeteilt, dass mein Sohn Daniel Wildgruber, trotz 2 A-Verstöße und 1 B-Verstoß keine Maßnahmen zu befürchten hat.
Das Kreisverwaltungsreferat München hat zwischenzeitlich eine mpu innerhalb von 3 Monaten ihm auferlegt. Hierbei ist der letzte B-Verstoß (Handy) noch nicht einmal berücksichtigt.Können Sie sich das erklären? ??
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Nachfolgend die grundsätzliche Abfolge bei mehrfachen Verkehrsverstößen innerhalb der Probezeit gegen Abschnitt A (gleichbedeutend mit jeweils zwei Verstößen gegen Abschnitt B):

1. Verkehrsverstoß:

In diesem Fall ordnet die Fahrerlaubnisbehörde eine Teilnahme an einem Aufbauseminar an. Außerdem verlängert sich in diesem Fall die Probezeit um weitere zwei Jahre. Dies ist bei Ihrem Sohn ja der Fall gewesen.

2. Verkehrsverstoß:

Bei einem erneuten Verstoß nach Teilnahme an einem Aufbauseminar erteilt die Fahrerlaubnisbehörde eine schriftliche Verwarnung und verweist auf die Möglichkeit zur freiwilligen Teilnahme (innerhalb von 2 Monaten) an einem verkehrs-psychologischen Beratungskurs (dies ist keine MPU!).

3. Verkehrsverstoß:

Bei einem dritten Verstoß nach Ablauf der gesetzten Teilnahmefrist wird die Fahrerlaubnis für mindestens drei Monate entzogen. Die Probezeit ruht. Der Führerschein ist der FE-Behörde auszuhändigen. Die Sperrfrist beginnt mit dem Datum der Aushändigung des Führerscheins.


Für Ihren Sohn gilt nun, dass er nach dem Aufbauseminar einen 2, Verkehrsverstoß begangen hat, nämlich die Geschwindigkeitsübertretung. Daher kann hier auch nur eine schriftliche Verwarnung erfolgen (wie oben dargestellt). Die Anordnung der MPU ist vor diesem Hintergrund nicht nachzuvollziehen.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt