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Danjel Newerla
Danjel Newerla, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 9380
Erfahrung:  Rechtsanwalt und Diplom Jurist
26039601
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Recht & Justiz hier ein
Danjel Newerla ist jetzt online.

Meine Frau und ich leben nach knapp 3 Jahren Ehe getrennt.

Kundenfrage

Meine Frau und ich leben nach knapp 3 Jahren Ehe getrennt. Ich bin aus dem Haus meiner Ehefrau ausgezogen. Das Haus hatten wir gemeinsam modernisiert und ausgebaut. Vor dieser Maßnahme wohnte meine Frau 30 Jahre in ihrem Haus - eine ortsübliche Miete hätte 600 € betragen.
Nach der Umbaumaßnahme läge eine Miete bei ca. 1400 €.
Meine Frau rechnet im Hinblick auf einen Trennungsunterhalt jetzt einen Wohnwert von 350 € ihrem Einkommen von ca. 1200 € zu, ich dagegen meine, daß im Hinblick auf die Konstellation (lange Wohndauer) 600 € angebracht wären. Wer hat jetzt recht?
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,


vielen Dank für Ihre Anfrage .
Diese möchte ich sehr gerne wie folgt beantworten:


Hier muss differenziert werden hinsichtlich der Berechnung des Wohnwerts zwischen der Phase des Trennungsunterhalt (also bis zur rechtskräftigen Scheidung) und für die Phase nach der rechtskräftigen Scheidung.

Nach rechtskräftiger Scheidung wird der so genannte objektiven Wohnwert angesetzt (= ortsübliche Vergleichsmiete) beim Trennungsunterhalt hingegen wird der so genannte angemessene/subjektive Wohnwert zugrundegelegt.

Dieser Wohnwert berechnet sich danach, was der in dem Familienheim verbliebene Ehegatte nach seinen veränderten Lebensverhältnissen üblicherweise für eine kleinere und somit preisgünstigere Wohnung am Wohnungsmarkt ausgeben würde.

Dieses ist immer eine Wertungsfrage und eine Frage des Einzelfalles.

Hier wird man also nicht von der ortsüblichen Vergleichsmiete ausgehen können.

Bei einem Einkommen von circa 1200 € (Hier müsste auch noch ein Trennungsunterhalt hinzugerechnet werden unter Umständen) würde ihre Frau voraussichtlich kaum die Hälfte oder annähernd die Hälfte für eine Miete ausgeben.

Die Zahl von 350 € ist schon gar nicht so unrealistisch.

Hier kommt es aber wie bereits gesagt darauf an, ob und gegebenenfalls in welcher Höhe ihre Frau noch Trennungsunterhalt zu erwarten hätte.

Sollte sie noch einen nicht unerheblichen Trennungsunterhalt erhalten, so wäre der Betrag von 350 € zu niedrig angesetzt.

Dieses ist aber eine Frage des Einzelfalles, die aus der Ferne ohne konkrete Unterhaltsberechnung nicht abschließend beurteilt werden kann, so dass ich ihnen anraten würde, einen Fachanwalt für Familienrecht vor Ort mit der abschließenden Klärung der Sach- und Rechtslage und insbesondere der Durchführung einer Unterhaltsberechnung zu beauftragen.




Ich hoffe Ihnen eine erste rechtliche Orientierung ermöglicht zu haben und wünsche Ihnen viel Erfolg und alles Gute!

Ich möchte Sie gerne noch abschließend auf Folgendes hinweisen:

Die von mir erteilte rechtliche Auskunft basiert ausschließlich auf den von Ihnen zur Verfügung gestellten Sachverhaltsangaben. Bei meiner Antwort handelt es sich lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes, die eine vollumfängliche Begutachtung des Sachverhalts nicht ersetzen kann. So kann nämlich durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen eine völlig andere rechtliche Beurteilung die Folge sein.

Sofern Sie mit meiner Antwort zufrieden sind möchte ich Sie höflich bitten meine Antwort gemäß den allgemeinen Geschäftsbedingungen dieser Plattform zu akzeptieren.

Sie akzeptieren meine Antwort, indem Sie unter meiner Antwort einmal auf das grüne Feld „akzeptieren“ klicken.

Ich hoffe, dass Ihnen meine Ausführungen geholfen haben. Sie können natürlich gerne über die Nachfrageoption mit mir Verbindung aufnehmen.

Ich wünsche Ihnen noch einen angenehmen Mittwochabend!

Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt


Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

haben Sie noch Verständnisfragen?

Ansonsten möchte ich Sie höflich bitten mir mitzuteilen, was einer Akzeptierung meiner Antwort im Wege steht.


Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt
Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,

Sie haben meine Antwort bislang noch nicht akzeptiert. Ich bitte Sie dies noch nachzuholen und mich somit für meine Rechtsberatung zu bezahlen. Dieses gebietet nicht schon nur Gebot der Fairness, sondern ist auch Gegenstand der AGB (Punkt Nr. 9 der Nutzungsbedingungen), die Sie schliesslich auch akzeptiert haben.



Eine kostenlose Rechtsberatung ist nämlich zum einen von dieser Plattform nicht beabsichtigt und zum anderen nach deutschem Berufsrecht grundsätzlich nicht zulässig. Sollten Sie noch Verständnisfragen haben, so melden Sie sich bitte. Ansonsten akzeptieren Sie bitte.



Mit freundlichem Gruß

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt
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