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Claudia Schiessl
Claudia Schiessl, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 16679
Erfahrung:  Zwei Fachanwaltstitel; Korrespondenz in deutsch, englisch,französisch;Anwältin seit 1994;1996 Mitarbeit am Lehrstuhl für Strafrecht Universität Regensburg;1996-2010 Ausbildung von Referendaren
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Claudia Schiessl ist jetzt online.

Ich bin vor über 30 Jahren von meinem Elternhaus ausgezogen,

Kundenfrage

Ich bin vor über 30 Jahren von meinem Elternhaus ausgezogen,
da mein Bruder das Erbe (Bauernhof mit Gebäude und Grundstücke) meiner Eltern angetreten hat.
Meine Mutter lebt noch auf diesen Bauernhof. Wie ist es wenn meine Mutter ein Pflegefall werden sollte, wer muesste für die Kosten aufkommen.
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich wie folgt beantworten möchte:

Zunächst einmal müsste man sich den Übergabevertrag ansehen, den Ihre Eltern mit dem Bruder gemacht haben.

Oft beinhaltet dieser ein sog. Leibgedinge ( Wohnung, Essen etc), das sich dann beim Umzug in ein Altersheim in die Verpflichtung, eine Geldzuwendung zu leisten wandelt.


Auch ist es möglich, dass wenn der Bauernhof geschnekt wurde bei Bedürftigkeit der Mutter wenn diese nicht für ihre Heimkosten aufkommen kann, das Sozialamt die Schenkung wegen Verarmung des Schenkers widerruft.

Dann müssten aber seit der Schenkung noch keine 10 Jahre vergangen sein.


Im übrigen haften Sie und Ihr Bruder je nach Einkommen.

Sie haben gegenüber den Eltern einen Selbstbehalt in Höhe von 1.500 Euro monatlich , zuzüglich der Hälfte des darüberhinsausgehenden Einkommens.



Ich hoffe, Ihnen geholfen zu haben.

Sehr gerne können Sie nachfragen.


Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwältin


wenn ich Ihre Frage beantwortet habe bitte ich um Akzeptierung

danke




Mit freundlichen Grüßen

Claudia Marie S
Claudia Schiessl und 3 weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Vielen Dank für die Antwort auf vorherige Frage.
Ich fühle mich bei der Vergabe der Erbteile sehr benachteiligt, da mein Bruder bis zum 40 Ljebensjahr bei meinem Eltern gelebt hat und somit weder für seinen noch für den der Eltern den Lebensunterhalt bestreiten musste. Weiterhin hat er Haus und Hof mit allen drum und dran geerbt.
Dagegen musste ich bereits mit 21 Jahren ausziehen (da die Frau meines Bruders den Platz für sich beanspruchen wollte) und mich finanzieren. Später kam dann auch noch ein Kind, welches ich alleine großzog und ebenso alleine finanzierte. Somit habe ich nicht auf der Sonnenseite gelebt.
Kann ich noch (während meine Mutter lebt oder nach dem Tod meiner Mutter) meinen Bruder zwecks Erbe belangen?
Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,


es kommt darauf an, wie es bestimmt wurde.

Wenn Ihre Eltern bestimmt haben, dass der Bauernhof auf den Erbteil angerechnet werden soll, dann wird er auf den Erbteil Ihres Bruders angerechnet.


Haben Sie bei der Übertragung nichts dergleichen bestimt erfolgt keine Anrechnung.


Es tut mir sehr leid, dass Sie ungerecht behandelt wurden.

Das findet man aber häufig, dass Söhne bevorzugt werden.


Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwältin

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