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Danjel Newerla
Danjel Newerla, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 9380
Erfahrung:  Rechtsanwalt und Diplom Jurist
26039601
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Danjel Newerla ist jetzt online.

Mein Mann wohnt in Deutschland und hat von 2005-2008 in Frankreich

Kundenfrage

Mein Mann wohnt in Deutschland und hat von 2005-2008 in Frankreich gearbeitet und auch dort die Steuererklärung gemacht. Leider liegen uns für diese Zeit keine Steuerbescheide vor, die aber jetzt das deutsche Finanzamt anfordert. Vom französischen Finanzamt haben wir die Auskunft erhalten, dass dort nur 3 Jahre Daten gespeichert werden. Kommen wir jetzt nicht mehr an die Steuerbescheide heran. Können Sie uns eventuell weiterhelfen?
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,


vielen Dank für Ihre Anfrage .
Diese möchte ich sehr gerne wie folgt beantworten:




Das ist in der Tat ein Problem.

Sollten die Steuerbescheide tatsächlich nicht auftauchen, wäre das deutsche Finanzamt berechtigt/verpflichtet, Schätzungen vorzunehmen.

Hierzu würden grundsätzlich die letzten bekannten Einkommensteuerbescheide als Ausgangslage genommen werden.

Insbesondere wenn sich die Einkommenssituation aber verschlechtert haben sollte, ist eine Schätzung natürlich ungünstig.

Im Ergebnis kann ich Ihnen bereits jetzt und an dieser Stelle dringend anraten, einen im Steuerrecht erfahrenen Kollegen oder einen Steuerberater vor Ort mit der Wahrnehmung der rechtlichen Interessen zu beauftragen.

Sollte es dann letztendlich doch zu einer Schätzung kommen, wäre es meines Erachtens erforderlich einen Experten direkt vor Ort zu beauftragen, um das Beste bei der Situation herauszuholen.

Zunächst muss es aber darum gehen, die Steuerbescheide zu erhalten.

Sollte das Finanzamt die Steuerbescheide nicht mehr haben, sollte man sich an den Sozialversicherungsträger (insbesondere Krankenkasse) wenden.

Wenn ihr Mann in der gesetzlichen Krankenversicherung ist, wird diese zu gegebener Zeit auch voraussichtlich Einkommensteuererklärungen zur Berechnung des Beitrages angefordert haben.

Sollte all dieses nicht möglich sein, müsste versucht werden für die damaligen Jahre, die steuerliche Situation zu rekonstruieren. Hierzu sollte dann zunächst der Arbeitgeber ihres Mannes kontaktiert werden.

Gegebenenfalls hat der Arbeitgeber ja auch Angaben im Rahmen der Lohnsteuererklärung gemacht und kann daher bei der Aufarbeitung der steuerlichen Situation mitwirken.

Wie bereits gesagt würde es im schlimmsten Fall auf eine Schätzung hinauslaufen, zunächst sollte aber versucht werden, entweder die Bescheide von anderen Sozialversicherungsträgern zu bekommen oder zumindest die Situation nachzuvollziehen und dieses bestmöglich mit einem Steuerberater vor Ort aufzuarbeiten und mit dem Finanzamt zu kooperieren.



Ich hoffe Ihnen eine erste rechtliche Orientierung ermöglicht zu haben und wünsche Ihnen viel Erfolg und alles Gute!

Ich möchte Sie gerne noch abschließend auf Folgendes hinweisen:

Die von mir erteilte rechtliche Auskunft basiert ausschließlich auf den von Ihnen zur Verfügung gestellten Sachverhaltsangaben. Bei meiner Antwort handelt es sich lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes, die eine vollumfängliche Begutachtung des Sachverhalts nicht ersetzen kann. So kann nämlich durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen eine völlig andere rechtliche Beurteilung die Folge sein.

Sofern Sie mit meiner Antwort zufrieden sind möchte ich Sie höflich bitten meine Antwort gemäß den allgemeinen Geschäftsbedingungen dieser Plattform zu akzeptieren.

Sie akzeptieren meine Antwort, indem Sie unter meiner Antwort einmal auf das grüne Feld „akzeptieren“ klicken.

Ich hoffe, dass Ihnen meine Ausführungen geholfen haben. Sie können natürlich gerne über die Nachfrageoption mit mir Verbindung aufnehmen.

Ich wünsche Ihnen noch einen angenehmen Mittwochnachmittag!

Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt
Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

haben Sie noch Verständnisfragen?

Ansonsten möchte ich Sie höflich bitten mir mitzuteilen, was einer Akzeptierung meiner Antwort im Wege steht.


Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt
Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,

Sie haben meine Antwort bislang noch nicht akzeptiert. Ich bitte Sie dies noch nachzuholen und mich somit für meine Rechtsberatung zu bezahlen. Dieses gebietet nicht schon nur Gebot der Fairness, sondern ist auch Gegenstand der AGB (Punkt Nr. 9 der Nutzungsbedingungen), die Sie schliesslich auch akzeptiert haben.



Eine kostenlose Rechtsberatung ist nämlich zum einen von dieser Plattform nicht beabsichtigt und zum anderen nach deutschem Berufsrecht grundsätzlich nicht zulässig. Sollten Sie noch Verständnisfragen haben, so melden Sie sich bitte. Ansonsten akzeptieren Sie bitte.



Mit freundlichem Gruß

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt
Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,

Sie haben meine Antwort bislang noch nicht akzeptiert. Ich bitte Sie dies noch nachzuholen und mich somit für meine Rechtsberatung zu bezahlen. Dieses gebietet nicht schon nur Gebot der Fairness, sondern ist auch Gegenstand der AGB (Punkt Nr. 9 der Nutzungsbedingungen), die Sie schliesslich auch akzeptiert haben.



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Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

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