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Tobias Rösemeier
Tobias Rösemeier, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 16816
Erfahrung:  seit 1995 als selbständiger Rechsanwalt tätig.
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Tobias Rösemeier ist jetzt online.

Meinem Mann ist vor 19 Monaten gestorben. Ich habe in seine

Kundenfrage

Meinem Mann ist vor 19 Monaten gestorben. Ich habe in seine Firma 16 Jahren full-time unentgeldet gearbeitet. Ich bin allleinerbin. Es gibt einen Sohn aus erste Ehe meines Mannes. Wir hatten keine Kindern. Gibt es eine verrechnungsmöglichkeit für meine arbeit meine Stiefsohn gegenüber. Ich hätte, über die Jahren gerechnet ung. 650.000 euro verdient.
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,


Ihre Frage beantworte ich unter Berücksichtigung Ihrer Sachverhaltsschilderung wie folgt:

Es gibt eine Verrechnungsmöglichkeit.

Sie könnten vorliegend eine Ausgleichsanspruch aus Gesellschaftsrecht haben und zwar im Hinblick auf eine sogenannte Ehegatteninnengesellschaft, die mit Ihrem Mann bestanden hat.

Dem mitarbeitenden Ehegatten steht jedenfalls im Falle einer Ehegatteninnengesellschaft bei Scheitern der Ehe ein Anspruch auf eine Geldzahlung in Höhe des Wertes seiner Beteiligung an dem gemeinsam erworbenen Vermögen nach den gesellschaftsrechtlichen Vorschriften der §§ 738 ff. Bürgerliches Gesetzbuch (BGB) zu.

Dies sollte auch im Falle des Todes des Ehegatten zutreffen.

Der Anspruch könnte Ihrerseits gegen den Nachlass geltend gemacht werden und damit den Pflichtteilsanspruch des Sohnes reduzieren.

Da es sich hierbei um eine komplexe rechtliche Angelegenheit handelt, sollten Sie umgehend einen Anwalt vor Ort hinzuziehen um die Anspruchsvoraussetzungen zu prüfen und ggf. geltend zu machen.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen eine erste rechtliche Orientierung geben.


Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 5 Jahren.
Haben Sie noch eine Nachfrage oder besteht weiterer Klärungsbedarf ?

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