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RA_UJSCHWERIN, Rechtsanwältin
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 2625
Erfahrung:  Rechtsanwältin
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RA_UJSCHWERIN ist jetzt online.

Mein Freund hatte im September 2010 einen Arbeitsunfall, bezieht

Kundenfrage

Mein Freund hatte im September 2010 einen Arbeitsunfall, bezieht seitdem Verletztengeld, was jetzt im März auslaufen wird. Er ist nicht arbeitsfähig, durch diesen Unfall sind jetzt noch Folgeschäden entstanden, sprich er leidet unter einem Trauma, was noch behandelt werden muss. Was kann er jetzt bzw. muss er jetzt für seine finanzielle Absicherung tun?
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  RA_UJSCHWERIN hat geantwortet vor 5 Jahren.
Werter Fragesteller,

zu Ihrem Anliegen möchte ich gern wie folgt ausführen:

Der Anspruch auf Verletztengeld endet wie auch beim Krankengeld nach 78 Wochen.

Ihr Freund müsste daher entweder einen Antrag auf Verletztenrente oder Erwerbsminderungsrente stellen.

Wird einer der vorstehenden Anträge gestellt, so hat Ihr Freund für die Zwischenzeit einen Anspruch auf Arbeitslosengeld 1 nach § 125 SGB III.

Unter Umständen kommt eine Wiedereingliederung in den Beruf in Frage, dann hätte Ihr Freund Anspruch auf Übergangsgeld.

Kommt keine der vorstehenden Möglichkeiten in Betracht, so bleibt Ihrem Freund leider nichts anderes übrig, als Leistungen nach SGB XII (Sozialhilfe) zu beantragen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Erneut posten: Unvollständige Antwort.
Wie sieht es dann weiter aus mit dem Verletztengeld, wenn er sich aufgrund seines Traumas und der Beginn einer Depression in stationärer Behandlung durch Veranlassung des Durchgangsarztes begeben muss?
Experte:  RA_UJSCHWERIN hat geantwortet vor 5 Jahren.
Werte Fragestellerin,

zu Ihrer Nachfrage nehme ich gerne wie folgt Stellung.

Wenn sich Ihr Freund in eine stationäre Behandlung aufgrund des Traumas begibt, verlängert sich der Anspruch auf Verletztengeld zumindest bis zum Ende dieser Behandlung.

Es wäre daher empfehlenswert noch vor Ablauf der 78. Woche eine stationäre Behandlung aufzunehmen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Vielen Dank, XXXXX XXXXX eine Frage gleich hinterher, gilt die Weiterzahlung des Verletztengeldes nur für die "stationäre" Behandlung? Denn es wird ja auf jeden Fall noch eine ambulante Behandlung folgen. Mein Freund ist von Beruf Berufskraftfahrer, er ist jetzt 60 Jahre alt, für ihn war dieser Unfall sowohl körperlich als auch geistig ein schwerer Schicksalsschlag, er war mit Leib und Seele Berufskraftfahrer, hat nichts anders gemacht, und steht jetzt vor dem Aus. Verstehen sie mich bitte nicht falsch, aber unsere Nerven liegen blank.
Experte:  RA_UJSCHWERIN hat geantwortet vor 5 Jahren.
Werte Fragestellerin,

ich kann Sie sehr gut verstehen. Mit Abschluss der stationären Behandlung muss dann eine neue Prognose seitens der BG getroffen werden müssen, das bedeutet, dass grundsätzlich dann auch noch Anspruch auf Verletzengeld weiterhin bestehen kann.

Aufgrund der schwere der Erkrankung würde ich allerdings empfehlen, einen Antrag auf Verletztenrente zu stellen, wenn absehbar ist, dass eine Aufnahme der Arbeit aufgrund des schweren Traumas nicht mehr möglich erscheint.

Sie sollten den Antrag auf Verletztenrente mit dem behandelnden Arzt besprechen. Ebenso kommt auch ein Antrag auf Erwerbsminderungsrente in Frage.
RA_UJSCHWERIN und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Vielen Dank, XXXXX XXXXX uns sehr geholfen.
Experte:  RA_UJSCHWERIN hat geantwortet vor 5 Jahren.
Das freut mich sehr, ich wünsche Ihnen alles Gute!

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