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Danjel Newerla
Danjel Newerla, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 9380
Erfahrung:  Rechtsanwalt und Diplom Jurist
26039601
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Recht & Justiz hier ein
Danjel Newerla ist jetzt online.

Sehr geehrte damen und Herren Rechtsanwälte4, ich lebe seit

Kundenfrage

Sehr geehrte damen und Herren Rechtsanwälte4,
ich lebe seit 6 1/2 Jahren von meinem Mann getrennt. Im Aopril 2011 habe ich die Scheidung eingereicht. Die Rechtsanwältin hat auf den Antrag geschrieben das ich kein Unterhalt möchte. Das stimmt aber nicht. Nur weil ich gesagt hatte, das ich Trennungsunterhalt schon einmal einklagenwollte und nichts dabei rausgekommen ist.
Ich würde nun gern wissen ob mir Trennungsunterhalt zusteht und eventuell wie viel.
Soweit ich noch weiß, erhält mein Mann monatl. 1.400 Euro (war vor 2 Jahren so).Aber genau weiß ich es nicht, da er mir nichts mehr gezeigt hat. Ich bin Rentnerin und bekomme 469 Euro Rente und 213 Euro vom Sozialamt.
Für eine Antwort wäre ich Ihnen sehr dankbar.

Mit freundlichem Gruß

kARIN sCHÜRKAMP
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte Frau Schürkamp,


vielen Dank für Ihre Anfrage .
Diese möchte ich sehr gerne wie folgt beantworten:



Zunächst stellt sich natürlich die Frage, ob ein Anspruch auf Trennungsunterhalt besteht auf erster Ebene, auf zweiter Ebene stellt sich dann die Frage, ob dieser Anspruch hier (noch) geltend gemacht werden kann.

Da das Verfahren noch läuft,könnte ein entsprechender Antrag also noch nachgereicht werden. Insoweit brauchen Sie sich also grundsätzlich keine Gedanken machen.

Die andere Frage ist natürlich, ob sie hier einen Anspruch auf Trennungsunterhalt haben.

Ein Anspruch besteht grundsätzlich dann,wenn eine räumliche Trennung vorliegt (das ist hier offensichtlich der Fall) und wenn sie bedürftig sind ( als ihren Lebensunterhalt nicht aus eigenen Mitteln bestreiten können) und ihr Mann leistungsfähig ist.

Bedürftig sind sie offensichtlich. Die Frage ist, ob ihr Mann leistungsfähig ist.

Dieses ist dann der Fall, wenn er über dem so genannten Selbstbehalt nach der Düsseldorfer Tabelle liegt.

Dieser Selbstbehalt beträgt, sofern ihr Mann erwerbstätig ist, grundsätzlich monatlich 1050 €. Nur wenn ihr Mann hierüber liegt, muss der darüber liegende Betrag gegebenenfalls für Unterhaltszahlungen eingesetzt werden

Hiermit ist aber nicht sein steuerliches Nettoeinkommen, sondern sein so genanntes unterhaltsrelevantes bereinigtes Nettoeinkommen gemeint.

Vom steuerlichen Nettoeinkommen dürften also noch bestimmte Positionen (zum Beispiel Kindesunterhalt, so genannte berufsbedingte Aufwendungen, so genannte ehebedingte Schulden, etc.) abgezogen werden.

Nur wenn das Einkommen nach all diesen Abzügen noch über 1050 € liegt, wäre Geld für Unterhaltszahlungen verfügbar.

Bei der Höhe des Selbstbehalts kommt es wie bereits gesagt darauf an, ob ihr Mann erwerbstätig ist oder nicht. Wie bereits oben mitgeteilt gehe ich zunächst davon ausgegangen, dass ihr Mann erwerbstätig ist.

Um also eine Unterhaltsberechnung vornehmen zu können, müssten die Einkommensverhältnisse sowie Vermögensverhältnisse ihres Mannes bekannt sein. Um dieses festzustellen, gibt ihnen der Gesetzgeber einen so genannten Auskunftsanspruch zur Seite.

Sie sollten also mithilfe der von ihnen beauftragten Kollegin ihren Mann unter Setzung einer angemessenen Frist zur Auskunft über seine Einkommensverhältnisse und Vermögensverhältnisse auffordern, um anschließend eine korrekte und konkrete Unterhaltsberechnung durchführen zu können.



Ich hoffe Ihnen eine erste rechtliche Orientierung ermöglicht zu haben und wünsche Ihnen viel Erfolg und alles Gute!

Ich möchte Sie gerne noch abschließend auf Folgendes hinweisen:

Die von mir erteilte rechtliche Auskunft basiert ausschließlich auf den von Ihnen zur Verfügung gestellten Sachverhaltsangaben. Bei meiner Antwort handelt es sich lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes, die eine vollumfängliche Begutachtung des Sachverhalts nicht ersetzen kann. So kann nämlich durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen eine völlig andere rechtliche Beurteilung die Folge sein.

Sofern Sie mit meiner Antwort zufrieden sind möchte ich Sie höflich bitten meine Antwort gemäß den allgemeinen Geschäftsbedingungen dieser Plattform zu akzeptieren.

Sie akzeptieren meine Antwort, indem Sie unter meiner Antwort einmal auf das grüne Feld „akzeptieren“ klicken.

Ich hoffe, dass Ihnen meine Ausführungen geholfen haben. Sie können natürlich gerne über die Nachfrageoption mit mir Verbindung aufnehmen.

Ich wünsche Ihnen noch einen angenehmen Donnerstagabend!

Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt
Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte Frau Schürkamp,

haben Sie noch Verständnisfragen?

Ansonsten möchte ich Sie höflich bitten mir mitzuteilen, was einer Akzeptierung meiner Antwort im Wege steht.


Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt
Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,

Sie haben meine Antwort bislang noch nicht akzeptiert. Ich bitte Sie dies noch nachzuholen und mich somit für meine Rechtsberatung zu bezahlen. Dieses gebietet nicht schon nur Gebot der Fairness, sondern ist auch Gegenstand der AGB (Punkt Nr. 9 der Nutzungsbedingungen), die Sie schliesslich auch akzeptiert haben.



Eine kostenlose Rechtsberatung ist nämlich zum einen von dieser Plattform nicht beabsichtigt und zum anderen nach deutschem Berufsrecht grundsätzlich nicht zulässig. Sollten Sie noch Verständnisfragen haben, so melden Sie sich bitte. Ansonsten akzeptieren Sie bitte.



Mit freundlichem Gruß

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt
Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,

Sie haben meine Antwort bislang noch nicht akzeptiert. Ich bitte Sie dies noch nachzuholen und mich somit für meine Rechtsberatung zu bezahlen. Dieses gebietet nicht schon nur Gebot der Fairness, sondern ist auch Gegenstand der AGB (Punkt Nr. 9 der Nutzungsbedingungen), die Sie schliesslich auch akzeptiert haben.



Eine kostenlose Rechtsberatung ist nämlich zum einen von dieser Plattform nicht beabsichtigt und zum anderen nach deutschem Berufsrecht grundsätzlich nicht zulässig. Sollten Sie noch Verständnisfragen haben, so melden Sie sich bitte. Ansonsten akzeptieren Sie bitte.



Mit freundlichem Gruß

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Sehr geehrter Ratsuchender,

Sie haben meine Antwort bislang noch nicht akzeptiert. Ich bitte Sie dies noch nachzuholen und mich somit für meine Rechtsberatung zu bezahlen. Dieses gebietet nicht schon nur Gebot der Fairness, sondern ist auch Gegenstand der AGB (Punkt Nr. 9 der Nutzungsbedingungen), die Sie schliesslich auch akzeptiert haben.



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Mit freundlichem Gruß

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