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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 24917
Erfahrung:  Vertragsanwalt des Bayerischen Wohnungs- und Grundeigentümerverbandes Regensburg
32916861
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RASchiessl ist jetzt online.

Ich habe mich vor zwei Jahren von meinem Mann getrennt. Wir

Kundenfrage

Ich habe mich vor zwei Jahren von meinem Mann getrennt.

Wir haben nicht abgezahltes Haus, sind 27 Jahre ein Paar gewesen, haben gemeinsam die Hypotheken unterschrieben, die auch leider immer wieder hochgesetzt wurden.

Jetzt habe ich Einsicht in das Grundbuch erhalten und bin wie vom Donner gerührt, ich bin dort nicht als Miteigentümer aufgeführt, sondern erscheine gar nicht.

Wie verhalte ich mich jetzt bloß? Scheidung? Oder alles so laufen lassen, wegen des Zugewinns?
Vielen Dank XXXXX XXXXX für die Antwort
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

In der Sache nehme ich Stellung wie folgt:

Wenn Sie nicht Miteigentümer des Hauses sind, so haben Sie einen Anspruch auf Zugewinn, wie Sie richtig feststellen. Sofern das Haus während der Ehe hinzuerworben wurde, und den einzigen Vermögenswert darstellt haben Sie einen Anspruch auf die Hälfte des (um die Schulden bereinigten) Wertes des Hauses.

Was mir allerdings zu denken gibt ist die gemeinsame Unterzeichnung der Hypotheken.

Ich gehe davon aus, dass Sie eine Sicherungszweckerklärung mit Zwangsvollstreckungsunterwerfung unterzeichnet haben.

In diesem Falle haben Sie zwei Möglichkeiten

1.

Sie haben hinsichtlich dieser Haftung gegenüber Ihrem Mann einen Anspruch auf Freistellung. Sollte die Bank aufgrund dieser Unterwerfung an Sie herantreten, so haben Sie gegenüber Ihrem Mann einen Anspruch darauf, dass er diese Zahlungen übernimmt.

2.

Möglicherweise ist diese Zwangsvollstreckungsunterwerfung wegen Verstoßes gegen die guten Sitten nach § 138 BGB unwirksam. Dies ist dann der Fall, wenn Sie bei Unterzeichnung der Unterwerfungserklärung mit dem pfändbaren Teil Ihres Einkommens nicht einmal die Darlehenszinsen des Hausdarlehens hätten bedienen können und Sie am Haus keinerlei Vorteil (Miteigentum) hatten.

In diesem Falle kann die Bank Sie nicht zur Zahlung heranziehen.

Hinsichtlich des gemeinsamen Kontos haben Sie, da Sie als Gesamtschuldner gegenüber der Bank haften einen Anspruch gegen Ihren Mann die Überziehung zurückzuführen. Diesen Anspruch können Sie auch klageweise durchsetzen.

Ich hoffe Ihnen mit meinen Ausführungen einen ersten Überblick verschafft zu haben und bitte meine Antwort zu akzeptieren.

Sie akzeptieren in dem Sie auf das grüne Feld "Akzeptieren" klicken.



Falls Sie Rückfragen haben stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung. Ich bin auch gerne bereit, Ihnen in anderen Angelegenheiten zur Seite zu stehen.

Beachten Sie bitte, dass das Hinzufügen oder Weglassen von Informationen zu einer völlig anderen Beurteilung des Sachverhalts führen kann. Die Frage wurde beantwortet unter der Maßgabe, dass Sie die AGB (Allgemeinen Geschäftsbedingungen) gelesen haben und bereit sind, meine Antwort nach den gesetzlichen Vorgaben zu akzeptieren.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 24917
Erfahrung: Vertragsanwalt des Bayerischen Wohnungs- und Grundeigentümerverbandes Regensburg
RASchiessl und 2 weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.
Mein Mann hat das Grundstück 1989 von seinen Eltern erhalten, und wir haben dann darauf gebaut und sind 1990 eingezogen, ich begreife nicht, wie es möglich war, daß ich nicht im Grundbuch stehe.
Ich weiß, daß ein Zugewinn mit der Trennung endet, (Getrennt seit Juni 2010)
betrifft das auch den Zugewinn auf das Haus?
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Nachricht:

Nicht ganz.

Der Zugwinn hat zwei Stichtage:

Für das Anfangsvermögen den Tag Ihrer standesamtlichen Eheschließung und für das Endvermögen den Tag der Rechtshänigkeit des Scheidungsantrages (Zustellung Scheidungsantrag).

Das bedeutet, während der Trennung endet der Zugewinn nicht.

MIt freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.
wie verhält es sich mit neuen Schulden, die mein Mann machen könnte, hafte ich für Diese?
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Nachfrage:

Soweit Sie getrennt leben haften Sie nicht für neue Schulden Ihres Mannes.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.
Wie verhält es sich mit dem Rentenanspruch wenn die Ehe bestehen bleibt, zählen die Ehejahre für mich weiter?

Ich wollte mich ursprünglich nicht scheiden lassen, da mein Nochmann nächstes Jahr in Rente geht und somit einen Teil seiner Rente verlieren würde und ich bin jetzt 55 Jahre und bin somit noch nicht in Rente um davon zu profitieren.

Eigentlich ist die ganz große Frage, sollte ich einen Schlußstrich ziehen und mich scheiden lassen, oder ist es von Nachteil?

Tatsache ist, ich werde nicht zu meinem Mann zurückkehren.

Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

In der Sache nehme ich Stellung wie folgt:

Wenn die Ehe bestehen bleibt, dann profitieren Sie weiter von den Rentenanwartschaften die Ihr Mann in die Rentenkasse einzahlt. Allerdings wird er natürlich nur noch bis zu seiner Verrentung einzahlen.

Soweit Sie berufstätig sind, wird dann nur noch Ihr Mann von Ihren einzuzahlenden Rentenanwartschaften profitieren. Aus diesem Grunde wäre eine Scheidung zumindest mit dem Renteneintritt Ihres Mannes überlegenswert

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.
Herr Schiessel, ich danke Ihnen erstmal für Ihre Ausführungen, dürfte ich mich eventuell später noch mal an Sie wenden?
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 4 Jahren.
Ja, freilich, kein Problem!
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.
Kann mein Mann in der momentanen Situation (getrennt leben, nicht geschieden) das Haus allein verkaufen, oder zum Beispiel eine andere Person in das Grundbuch eintragen lassen und würde das meinen Anspruch schmälern?
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

In der Sache nehme ich Stellung wie folgt:

Wenn das Haus das im wesentlichen Gesamte Vermögen Ihres Mannes darstellt, dann kann er das Haus nach § 1365 BGB nicht alleine Verkaufen oder eine andere Person ins Grundbuch eintragen lassen.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.
ist das an dem, obwohl nur er allein im Grundbuch steht?
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Ja, dies gilt auch dann.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.
Vielen Dank,

das beruhigt mich

herzlichen Gruß
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Herr Schiessl,

nun sind doch noch Fragen entstanden, ich hoffe ich erhalte noch Antwort.

Wie verhält es sich mit dem Rentenanspruch den ich während der 26 Ehejahren erworben habe, bekomme ich diese nur im Falle einer Scheidung angerechnet?

Mein Mann geht nächstes Jahr in die Rente, müßte ich in diesem Falle vor dem Erhalt seiner Rente scheiden lassen, oder gilt der Rentenanspruch für mich weiter, auch wenn mein Mann schon in Rente ist?

mit freundlichen Grüßen
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

In der Sache nehme ich Stellung wie folgt:

Die Rentenansprüche werden nur im Falle einer Scheidung ausgeglichen. Der Ausgleich erfolgt auch dann, wenn Ihr Mann bereits Rente bezieht.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.
Hallo Herr Schiessl,

sie schreiben:
"Der Ausgleich erfolgt auch dann, wenn Ihr Mann bereits Rente bezieht."

Würde dann in diesem Fall seine Rente geschmälert werden? Ist das abhängig von seinem Einkommen, mit anderen Worten, kann man ihm die Rente auch schmälern, wenn er dann zu wenig Geld hätte?

Erhalte ich diese Rentenansprüche auch, wenn ich in einer eheähnlichen Beziehung lebe?
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

In der Sache nehme ich Stellung wie folgt:

Ja, seine Rente würde dann geschmälert werden.

Wenn Sie in einer eheähnlichen Beziehung gelebt haben, erhalten Sie nichts.

Sie erhalten dann weder Zugewinn, noch Unterhalt noch Versorgungsausgleich.


Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.
Hallo Herr Schiessl,

sie schreiben
"Wenn Sie in einer eheähnlichen Beziehung gelebt haben, erhalten Sie nichts.

Sie erhalten dann weder Zugewinn, noch Unterhalt noch Versorgungsausgleich."

Mit meinem Mann bin ich natürlich verheiratet,
aber ich lebe jetzt in einer eheähnlichen Gemeinschaft.

Hat das darauf Einfluß?
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Die neue Partnerschaft hat darauf keinen Einfluss.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt

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