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raschwerin
raschwerin, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 17049
Erfahrung:  Rechtsanwalt
27582713
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raschwerin ist jetzt online.

Guten Tag! Ich habe hier das Problem, dass ich meinen 13-jährigen

Kundenfrage

Guten Tag! Ich habe hier das Problem, dass ich meinen 13-jährigen Sohn, die Diagnose Asperger-Autismus< hat, Anspruch auf Eingliederungshilfe nach §35 a SGB VIII, nach 1,5 Jahren ohne Schulbesuch nun endlich an eine Schule zur Erziehungshilfe wieder einschulen möchte. Die Schule besteht auf einen Schulbegeleiter, den das Jugendamt aber nur bereits ist zu bezahlen, wenn er vorher mit Medikamenten eingestellt wird. Darf das Jugendamt die Hilfen davon abhängig machen, dass ein Kind mit Medikamenten gegen die sog. Impulsdurchbrüche behandelt wird? Julian hat einen Schwerbehindertenausweis und ist in Pflegestufe 1 eingestuft. Die seelische Gesundheit weicht mehr als 6 Monate von dem für sein Lebensalter typischen Zustand ab. Da er jeden Tag fragt, wann er wieder in die Schule gehen darf, möchte ich wissen, ob die Bewilligung der ihm zustehenden Hilfe von Bedingungen abhängig gemacht werden kann?
Vielen Dank,XXXXX
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für die Nutzung von Justanswer.

Gern beantworte ich Ihre Frage wie folgt:

Das Jugendamt will mit dieser Bedingung den Schulbegleiter vor den Impulsausbrüchen schützen.

Allerdings ist diese Bedingung nicht verhältnismäßig.

Wenn das Jugendamt einen erfahrenen Schulbegleiter stellen würde, wäre es nicht erforderlich, Ihren Sohn mit Medikamenten einzustellen.

Sollte es dann zu solchen Impulsausbrüchen kommen, weiß der erfahrene Schulbegleiter, wie er damit umzugehen hat.

Die Maßgabe des Jugendamtes ist nicht haltbar und muss daher auch nicht erfüllt werden.

raschwerin und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Vielen Dank für die Info! D.h. dass über die Lebenshilfe der Schulbegleiter eingestellt werden kann und das Jugendamt muss dafür aufkommen, weil das Kind einen Rechtsanspruch aufgrund der Behinderung hat? Richtig?
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 5 Jahren.
Es besteht ein Rechtsanspruch nach:

Schulbegleitung: § 35a SGB VIII ;§ 54 SGB XII

Eingliederungshilfe für seelisch behinderte Kinder und Jugendliche bzw. Hilfe zu einer angemessenen Schulbildung