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raschwerin
raschwerin, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 17095
Erfahrung:  Rechtsanwalt
27582713
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raschwerin ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren, ich habe folgendes Anliegen.

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich habe folgendes Anliegen. Ich wurde im Dezember letzten Jahres auf der Straße angegriffen und körperlich verletzt, bzw. während der Fahrt im Auto in eine lebensgefährliche Situation geleitet,.....

Nachdem ich eine Strafanzeige dazu gestellt habe, erhielt ich nun die Antwort, die Tat wäre als gering anzusehen. Ich habe auch erfahren,dass der Täter der Staatsanwaltschaft als Grund für seine Tat die Einnahme Psychopharmatika vorgelegt hat. Er ist anisch depressiv. Es handelt sich um eine Person aus meinem Bekanntekreis, daher habe ich diese Informationen.

Ich litt an einer Gehirnerschütterung und war vor Allem beinahe mit einem LKW zusammengeprallt. Des weiteren habe ich durch Dritte erfahren, dass er weiter drohen würde, er wäre noch nicht fertig mit mir....Mit dem Urteil der Staatsanwaltschaft bin ich äußerst unzufrieden. Ich habe vor, dies der Staatsanwaltschaft schriftlich mitzuteilen. Was muss ich dabei beachten? Wie kann ich dieses Urteil anfechten?

MfG

Ilkim Baydar
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für die Nutzung von Justanswer.

Gern beantworte ich Ihre Frage wie folgt:

Gegen den Beschluss der Staatsanwaltschaft ist eine Beschwerde möglich.

Diese ist zu richten an den Generalstaatsanwalt.

Am besten ist es wohl, wenn Sie sich von einem Anwalt helfen lassen.

Weiterhin kann auch der Privatklageweg beschritten werden.

Sie können also selbst auch anklagen lassen.

§ 374 StPO greift hier ein.

Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Erneut posten: Ungenaue Antwort.
Wie kann ich gegen dieses Urteil Beschwerde einlegen? Mit welchen Aussagen? Mir ist z.B. bekannt, dass er zur Zeit nicht in ärztlicher Behandlung ist und die Medikamente, die er angegeben hat nicht einnimmt oder nur nach solchen Atacken unregelmäßig einnimmt.
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 5 Jahren.
Es ist kein Urteil von der Staatsanwaltschaft, sondern ein Beschluss.

Gegen diesen kann man Beschwerde einlegen.

Die Beschwerde ist das Rechtsmittel gegen Entscheidungen, welche außerhalb einer Hauptverhandlung getroffen werden. Auch gegen Gerichtsentscheidungen während einer laufenden Hauptverhandlung ist in manchen Fällen eine Beschwerde möglich.

In vielen Fällen ist die Beschwerde nicht an Fristen gebunden, allerdings muss der Beschwerdeführer auch beschwert sein - das bedeutet, dass nicht jedermann, dem eine Entscheidung zuwiderläuft, auch ein Beschwerderecht hat.

In manchen Fällen muss eine "sofortige" Beschwerde innerhalb einer Woche eingelegt werden. In diesen Fällen weist das Gesetz aber ausdrücklich hierauf hin.

Auch gegen Entscheidungen über eine Beschwerde ist oft noch ein Rechtsmittel - die weitere Beschwerde - gegeben.

Es muss nochmals verdeutlich werden, wie schlimm der Angriff und dessen Folgen auf Sie waren.

Die Staatsanwaltschaft hebt den Beschluss dann auf und wird Anklage erheben.