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hsvrechtsanwaelte, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 1711
Erfahrung:  Mitglied der ARGE Verwaltungsrecht im DAV
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hsvrechtsanwaelte ist jetzt online.

Beförderung in nächst höhere Amt zur Regierungsamtsinspektorin:

Kundenfrage

Beförderung in nächst höhere Amt zur Regierungsamtsinspektorin: vor 1990 war ich im gehobenen Dienst. Seit 03/1993 bin ich verbeamtet auf Lebenszeit. Meine Tätigkeit hatte sich nicht geändert. Seit Anfang an gab es nur Vertröstungen, man muss erst sehen wie der Gehaltsgruppenspiegel aussieht und später bekomme ich die A 9. Wieder Vertröstung, als eine Kollegin in Rente ging hätte ich diese A9 -Stelle bekommen können. Diese Stelle wurde kurz zuvor durch das SMJus eingezogen. wieder Vertröstung. Anworten immer die selbe es ist keine A 9 im Stellenplan frei. Habe ich die Chance, ohne eine andere Tätigkeit auszuüben, bezügemäßig wenigstens die A 9 zu erhalten.
Ein Gespräch mit dem personalchef des SMJus steht noch aus. Wie kann ich mir mein Recht einfordern? Was habe ich im Gespräch zu beachten? Ich möchte nicht aufgeben und möchte um meine A 9 weiter kämpfen.
Für eine kleine Hilfestellung würde ich mich freuen.
Mit freundlichen Grüßen
gez. Veronika Pruschwitz
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  hsvrechtsanwaelte hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte(r) Fragesteller(in),

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich gerne auf Basis Ihres Einsatzes und des von Ihnen mitgeteilten Sachverhalts wie folgt beantworte:

Beförderungen unterliegen stets dem Leistungsgrundsatz (Eignung, Leistung und Befähigung) und sind abhängig von einer freien und besetzbaren Planstelle, die im Bundes-, Landes- oder Gemeindehaushalt vorgesehen ist.

Möglich wäre aber ein sogenannter Aufstieg (am Beispiel des LBG Baden-Württemberg):

Beamtinnen und Beamte können in die nächsthöhere Laufbahn derselben Fachrichtung aufsteigen, auch wenn die Bildungsvoraussetzungen für diese Laufbahn nicht vorliegen, wenn sie

1.
sich im Endamt ihrer bisherigen Laufbahn befinden; ist das Endamt ein Amt mit Amtszulage, so kann der Aufstieg auch aus dem Amt ohne Amtszulage erfolgen,

2.
sich in mindestens zwei unterschiedlichen Aufgabengebieten ihrer Laufbahn bewährt haben,

3.
seit mindestens einem Jahr erfolgreich überwiegend Aufgaben der nächsthöheren Laufbahn wahrnehmen,

4.
nach ihrer Persönlichkeit und ihren bisherigen überdurchschnittlichen Leistungen für diese Laufbahn geeignet erscheinen und

5.
sich durch Qualifizierungsmaßnahmen zusätzliche, über ihre Vorbildung und die bisherige Laufbahnbefähigung hinausgehende Kenntnisse und Fähigkeiten erworben haben, die ihnen die Wahrnehmung der Aufgaben der neuen Laufbahn ermöglichen.

Über den Aufstieg entscheidet die für die Ernennung in der neuen Laufbahn zuständige Behörde.

So kann sich jede Beamtin und jeder Beamte, unabhängig davon, ob ein Beförderungsamt erreicht worden ist, für den Aufstieg bewerben.

Beamtinnen und Beamte, die die Vorbildungsvoraussetzungen für eine höhere Laufbahn besitzen, erhalten einen Anspruch auf Teilnahme am Auswahlverfahren für die höhere Laufbahn.

Sie müssten aber zunächst eine andere Tätigkeit im Sinne von A9 zumindest vorübergehend ausgeübt haben, soweit die Bildungsvoraussetzungen für diese Laufbahn nicht vorliegen.

Sie sollten diese Möglichkeit im gemeinsamen Gespräch klären.

Ich hoffe, Ihnen damit weitergeholfen zu haben und wünsche Ihnen noch einen schönen Tag.

Vielen Dank im Voraus für Ihre Akzeptanz meiner Antwort; Rechtsrat darf hier nur gegen eine Vergütung erfolgen.
Experte:  hsvrechtsanwaelte hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte(r) Fragesteller(in), haben Sie noch irgendwelche Nachfragen?Ansonsten bitte ich darum, meine Antwort zu akzeptieren, denn Rechtsrat darf hier nach den AGB nur gegen Bezahlung erfolgen. Vielen Dank.

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