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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 26193
Erfahrung:  Vertragsanwalt des Bayerischen Wohnungs- und Grundeigentümerverbandes Regensburg
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RASchiessl ist jetzt online.

Ich lebe seit dem 18.06.2010 von meinem Mann getrennt, bekomme

Kundenfrage

Ich lebe seit dem 18.06.2010 von meinem Mann getrennt, bekomme für unsere gemeinsamen Kinder 7,10,15 keinen Unterhalt von ihm da er finanziell nicht in der Lage dazu ist. Für die beiden kleinen bekomme ich Unterhaltsvorschuß vom Jugendamt, für die 15 jährige nichts.
Jetzt ist es so, das am 18.08.2010 sein letztes Gehalt auf mein Konto eingegangen ist, da er sich in Untersuchungshaft befand. Nun verlangt er das Gehalt von mir zurück. Meine Frage ist nun, kann ich Unterhaltszahlungen für meine Tochter geltend machen, bevor ich ihm das Geld zurück zahle?
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

In der Sache nehme ich Stellung wie folgt:

Sie sollten in jedem Fall die Aufrechnung mit den Unterhaltsrückständen für Ihre Tochter erklären. Allein wenn Sie den 100% Satz der Düsseldorfer Tabelle heranziehen, so haben Sie einen monatlichen Unterhaltsbetrag von 426 EUR (abzüglich des hälftigen Kindergelds von 92 EUR).

Sie sollten Ihren Mann daher anschreiben und hinsichtlich des Gehaltsrückstandes die Aufrechnung mit dem ausstehenden Unterhalt seit seiner letzten Unterhaltszahlung erklären.

Durch die Aufrechnung ist die Forderung Ihres Mannes erloschen.



Ich hoffe Ihnen mit meinen Ausführungen einen ersten Überblick verschafft zu haben und bitte meine Antwort zu akzeptieren. Sie akzeptieren in dem Sie auf das grüne Feld "Akzeptieren" klicken.

Beachten Sie bitte, dass das Hinzufügen oder Weglassen von Informationen zu einer völlig anderen Beurteilung des Sachverhalts führen kann. Die Frage wurde beantwortet unter der Maßgabe, dass Sie die AGB (Allgemeinen Geschäftsbedingungen) gelesen haben und bereit sind, meine Antwort nach den gesetzlichen Vorgaben zu akzeptieren und angemessen zu vergüten. Beachten Sie bitte, dass eine kostenlose Rechtsberatung in der Bundesrepublik Deutschland nicht gestattet ist.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt

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