So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten.
    Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an Danjel Newerla.
Danjel Newerla
Danjel Newerla, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 9380
Erfahrung:  Rechtsanwalt und Diplom Jurist
26039601
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Recht & Justiz hier ein
Danjel Newerla ist jetzt online.

Guten Tag, Mein Sohn wohnt seit über 10 Jahren in einer Mietwohnung

Kundenfrage

Guten Tag, Mein Sohn wohnt seit über 10 Jahren in einer Mietwohnung die der Eigentümer verkaufen möchte und wie er heute tel. mitteilte bereits einen Käufer hat. Im Herbst 2011 sagte der Eigentümer auf Anfrage, dass er nicht verkauft eventuell erst, wenn mein Sohn einmal auszieht. Wir haben daraufhin die Wohnung komplett renoviert, neue Fußböden, Küche usw.
Der Käufer möchte selbst einziehen!
Wie ist die Rechtslage? Eine Antwort von einen Fachanwalt ist uns sehr wichtig.

Vielen Dank
Bärbel Grabner
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte Frau Grabner,


vielen Dank für Ihre Anfrage .
Diese möchte ich sehr gerne wie folgt beantworten:


Meines Wissens ist auf dieser Plattform leider kein Fachanwalt für Mietrecht tätig.

Die von ihnen gestellte Frage ist aber relativ einfach zu beantworten und hierfür sind meiner Einschätzung nach auch nicht die Kenntnisse eines Fachanwalt für Mietrecht erforderlich.

Sehr gerne wäre ich Ihnen bei der Beantwortung Ihrer Frage behilflich vorausgesetzt natürlich, sie wären hiermit einverstanden.



Ich wünsche Ihnen noch einen angenehmen Dienstagnachmittag!

Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Ja ich bin einverstanden!

 

Viele Grüße

Bärbel Grabner

Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte Frau Grabner,

vielen Dank für Ihre Anfrage .
Diese möchte ich sehr gerne wie folgt beantworten:



Hier gibt es für mich zwei Aspekte, einmal die Renovierung und das andere Mal der Verkauf.

Ich kann nach ihrer Schilderung überhaupt nicht erkennen, dass sie überhaupt zur Renovierung verpflichtet gewesen sind.

Zur Durchführung von Streicharbeiten sind sie beispielsweise nur dann verpflichtet, wenn der Vertrag eine wirksame Schönheitsreparaturklausel beinhaltet und auch ein überdurchschnittliches Maß an Abnutzung vorliegt. Dieses kann ich ihre Schilderung nicht entnehmen.

Zur Erneuerung der Küche sind sie auch dann nicht verpflichtet,wenn die Küche ausdrücklich mitvermietet ist. In diesem Fall muss der Vermieter gemäß § 535 BGB die Kosten für eine neue Küche tragen.

Hierüber wollte ich sie nur der Vollständigkeit halber aufklären.

Als Eigentümer kann der Vermieter natürlich grundsätzlich selber entscheiden, ob er verkauft oder nicht.

Wichtig ist für sie beziehungsweise genauer gesagt Ihren Sohn in diesem Fall aber zu wissen, was ein Verkauf für Auswirkungen hat.

Gem. § 566 BGB gilt der Grundsatz " Kauf bricht nicht Miete".

Das Gesetz schreibt also vor, dass der Vermieter nicht aufgrund des Verkaufs kündigen darf. Er darf also nicht kündigen, um die Wohnung freizumachen , um diese dann in geräumten Zustand verkaufen zu können.

Vielmehr tritt der Erwerber des Objekts in alle Rechte und Pflichten also insbesondere in den Mietvertrag mit ihrem Sohn automatisch ein als neuer Vermieter.

Sofern der Vermieter aber selber oder nahe angehörige Personen zwangsläufig auf die Wohnung angewiesen sind, um dort selber zu wohnen, könnte der neue Vermieter gegebenenfalls unter Einhaltung der gesetzlichen Frist wegen Eigenbedarfs kündigen.




Ich hoffe Ihnen eine erste rechtliche Orientierung ermöglicht zu haben und wünsche Ihnen viel Erfolg und alles Gute!

Ich möchte Sie gerne noch abschließend auf Folgendes hinweisen:

Die von mir erteilte rechtliche Auskunft basiert ausschließlich auf den von Ihnen zur Verfügung gestellten Sachverhaltsangaben. Bei meiner Antwort handelt es sich lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes, die eine vollumfängliche Begutachtung des Sachverhalts nicht ersetzen kann. So kann nämlich durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen eine völlig andere rechtliche Beurteilung die Folge sein.

Sofern Sie mit meiner Antwort zufrieden sind möchte ich Sie höflich bitten meine Antwort gemäß den allgemeinen Geschäftsbedingungen dieser Plattform zu akzeptieren.

Sie akzeptieren meine Antwort, indem Sie unter meiner Antwort einmal auf das grüne Feld „akzeptieren“ klicken.

Ich hoffe, dass Ihnen meine Ausführungen geholfen haben. Sie können natürlich gerne über die Nachfrageoption mit mir Verbindung aufnehmen.

Ich wünsche Ihnen noch einen angenehmen Dienstagnachmittag!

Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte Frau Grabner,

haben Sie noch Verständnisfragen?

Ansonsten möchte ich Sie höflich bitten mir mitzuteilen, was einer Akzeptierung meiner Antwort im Wege steht.


Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrter Herr Newerla,

 

das mit der Küche war auch nur nebenbei bemerkt.

 

Wichtig ist zu wissen, wie denn die gesetzliche Frist geregelt ist?

 

Mit freundlichen Grüßen

Bärbel Grabner

 

Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 5 Jahren.
vielen Dank für den Nachtrag.

Sehr gerne möchte ich Ihnen die Kündigungsfrist mitteilen.

Gem. § 573c BGB beträgt die Kündigungsfrist für den Vermieter mindestens 3Monate. Die Frist verlängert sich nach fünf und acht Jahren jeweils um weitere drei Monate.

Ihr Sohn wohnt seit weitaus mehr als acht Jahren in der Wohnung, so dass er eine Kündigungsfrist von neun Monaten hätte ( vorausgesetzt natürlich nur, dass auch tatsächlich eine wirksame Eigenbedarfskündigung durch den neuen Vermieter vorliegt, siehe oben).


Ich hoffe ihre Nachfrage zu ihrer Zufriedenheit beantwortet zu haben und wünsche Ihnen noch einen angenehmen Dienstagnachmittag und alles Gute!

Bitte seien Sie auch so nett und akzeptieren sie noch kurz meiner Antwort. Sofern sie noch Verständnisfragen haben dürfen sie natürlich gerne nachfragen.


Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt
Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte Frau Grabner,

haben Sie noch Verständnisfragen?

Ansonsten möchte ich Sie höflich bitten mir mitzuteilen, was einer Akzeptierung meiner Antwort im Wege steht.


Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehreter Herr Newerla,

 

leider kann ich mit der Antwort nicht viel anfangen, da ich die gesetzliche

Regelung bei Eigenbedarf des Neuen Eigentümers erfahren wollte.

 

Sicher kann mir diese Frage nur ein Fachanwalt beantworten.

Ich habe die Rückerstattung bereits veranlasst, es tut mir leid und verbleibe,

 

mit freundlichen Grüßen

Bärbel Grabner

Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte Frau Grabner,

vielen Dank für den Nachtrag.

Ich habe Ihnen konkret auf ihre Anfrage geantwortet.

Ein Fachanwalt für Mietrecht wird ihnen nichts anderes sagen können, da die Antwort sich aus dem Gesetz ergibt und insoweit eindeutig ist.

Die Frist ergibt sich aus § 573 c Abs. 1 S. 2 BGB.

§ 573c BGB
Fristen der ordentlichen Kündigung

(1) Die Kündigung ist spätestens am dritten Werktag eines Kalendermonats zum Ablauf des übernächsten Monats zulässig. Die Kündigungsfrist für den Vermieter verlängert sich nach fünf und acht Jahren seit der Überlassung des Wohnraums um jeweils drei Monate.

(2) Bei Wohnraum, der nur zum vorübergehenden Gebrauch vermietet worden ist, kann eine kürzere Kündigungsfrist vereinbart werden.

(3) Bei Wohnraum nach § 549 Abs. 2 Nr. 2 ist die Kündigung spätestens am 15. eines Monats zum Ablauf dieses Monats zulässig.

(4) Eine zum Nachteil des Mieters von Absatz 1 oder 3 abweichende Vereinbarung ist unwirksam.




Das Gesetz ist insoweit eindeutig, eine andere Antwort wird ihnen ein Fachanwalt für Mietrecht auch nicht geben kann,zumal sie sich ausdrücklich bereit erklärt haben, dass ich Ihnen die Frage beantworten darf.

Also nochmal um es ganz konkret auf den Punkt zu bringen: sollte hier ein berechtigter Eigenbedarf des neuen Eigentümers vorliegen, hätte dieser gemäß § 573 c Abs. 1 S. 2 BGB eine Kündigungsfrist von neun Monaten einzuhalten.

An dem Mietverhältnis an sich ändert sich aber nichts, da hier lediglich ein Austausch des Vermieters geschieht. Gem. § 566 BGB tritt nämlich der neue Vermieter in den Mietvertrag ein, wie ich Ihnen bereits mitgeteilt hatte.


Ich hoffe ihre Nachfrage zu ihrer Zufriedenheit beantwortet zu haben.

Bitte seien Sie auch so nett und akzeptieren Sie noch kurz meine Antwort.


Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt
Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,

Sie haben meine Antwort bislang noch nicht akzeptiert. Ich bitte Sie dies noch nachzuholen und mich somit für meine Rechtsberatung zu bezahlen. Dieses gebietet nicht schon nur Gebot der Fairness, sondern ist auch Gegenstand der AGB (Punkt Nr. 9 der Nutzungsbedingungen), die Sie schliesslich auch akzeptiert haben.



Eine kostenlose Rechtsberatung ist nämlich zum einen von dieser Plattform nicht beabsichtigt und zum anderen nach deutschem Berufsrecht grundsätzlich nicht zulässig. Sollten Sie noch Verständnisfragen haben, so melden Sie sich bitte. Ansonsten akzeptieren Sie bitte.



Mit freundlichem Gruß

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt
Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,

Sie haben meine Antwort bislang noch nicht akzeptiert. Ich bitte Sie dies noch nachzuholen und mich somit für meine Rechtsberatung zu bezahlen. Dieses gebietet nicht schon nur Gebot der Fairness, sondern ist auch Gegenstand der AGB (Punkt Nr. 9 der Nutzungsbedingungen), die Sie schliesslich auch akzeptiert haben.



Eine kostenlose Rechtsberatung ist nämlich zum einen von dieser Plattform nicht beabsichtigt und zum anderen nach deutschem Berufsrecht grundsätzlich nicht zulässig. Sollten Sie noch Verständnisfragen haben, so melden Sie sich bitte. Ansonsten akzeptieren Sie bitte.



Mit freundlichem Gruß

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt
Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,

Sie haben meine Antwort bislang noch nicht akzeptiert. Ich bitte Sie dies noch nachzuholen und mich somit für meine Rechtsberatung zu bezahlen. Dieses gebietet nicht schon nur Gebot der Fairness, sondern ist auch Gegenstand der AGB (Punkt Nr. 9 der Nutzungsbedingungen), die Sie schliesslich auch akzeptiert haben.



Eine kostenlose Rechtsberatung ist nämlich zum einen von dieser Plattform nicht beabsichtigt und zum anderen nach deutschem Berufsrecht grundsätzlich nicht zulässig. Sollten Sie noch Verständnisfragen haben, so melden Sie sich bitte. Ansonsten akzeptieren Sie bitte.



Mit freundlichem Gruß

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt
Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,

Sie haben meine Antwort bislang noch nicht akzeptiert. Ich bitte Sie dies noch nachzuholen und mich somit für meine Rechtsberatung zu bezahlen. Dieses gebietet nicht schon nur Gebot der Fairness, sondern ist auch Gegenstand der AGB (Punkt Nr. 9 der Nutzungsbedingungen), die Sie schliesslich auch akzeptiert haben.



Eine kostenlose Rechtsberatung ist nämlich zum einen von dieser Plattform nicht beabsichtigt und zum anderen nach deutschem Berufsrecht grundsätzlich nicht zulässig. Sollten Sie noch Verständnisfragen haben, so melden Sie sich bitte. Ansonsten akzeptieren Sie bitte.



Mit freundlichem Gruß

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt
Danjel Newerla und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Wir hatten einen Sterbefall, so habe ich Ihre Post nicht mehr gelesen.

 

Ich bin doch sehr verwundert, wie ungehalten Sie sind.

 

Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte Frau Grabner,

vielen Dank für den Nachtrag.
Zunächst möchte ich Ihnen mein ausdrückliches Beileid ausdrücken.
Vor diesem Hintergrund kann ich es natürlich sehr gut verstehen, wenn Sie die Anfrage hier zunächst erstmal gedanklich zurückgestellt haben.

Ich hoffe aber dennoch, dass ich ihnen in der Sache weiterhelfen konnte.
Sollte noch etwas unklar geblieben sein, fragen Sie bitte nach.



Mit freundlichem Gruß

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

Ähnliche Fragen in der Kategorie Recht & Justiz