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Claudia Schiessl
Claudia Schiessl, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 16436
Erfahrung:  Zwei Fachanwaltstitel; Korrespondenz in deutsch, englisch,französisch;Anwältin seit 1994;1996 Mitarbeit am Lehrstuhl für Strafrecht Universität Regensburg;1996-2010 Ausbildung von Referendaren
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Claudia Schiessl ist jetzt online.

ich bin voriges Jahr 65 geworden und zahle immer noch an meine

Kundenfrage

ich bin voriges Jahr 65 geworden und zahle immer noch an meine von mir geschiedene berufstätige Frau monatlich 300,-- Euro Unterhalt. Geschieden bin ich seit 21.12.1999 und zahle auch seitdem oben aufgeführten Betrag.
Frage: wie lange muss ich noch zahlen?
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich wie folgt beantworten möchte:

Seit der Zeit, in der Sie geschieden woprden sind hat sich das Unterhaltsrecht grundlegend geändert.

Es wird mehr auf Eigenverantwortung des Unterhaltsberechtigten abgestellt.

Gleichzeitig ist aber die Entscheidung einzelfallbezogen und nicht vorhersehbar geworden.

Wenn Sie 65 geworden sind, hat sich Ihr Einkommen wahrscheinlich geändert , weil Sie jetzt in Rente sind.

Dadurch ändert sich auch die Bemessungsgrundlage für den Unterhalt.


Wenn Sie keinen Unterhaltstitel ( Urteil, notarielle Urkunde, Vergleich) haben, hören Sie auf zu zahlen und überlassen es Ihrer Frau, den Unterhalt einzuklagen.


In der Klageerwiderung führen Sie dann aus, dass Unterhalt nicht mehr geschuldet ist, weil sich das Einkommen geändert hat.



Auch wenn sich das Einkommen nicht geändert hat lohnt sich der Versuch einer Abänderung im Hinblick auf das neue Unterhaltsrecht.


Ich hoffe, dass ich Ihnen helfen konnte.


gerne können Sie nachfragen.



Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwältin


Wenn ich Ihre Frage beantwortet habe bitte ich um Akzeptierung


Danke


Wenn Sie einen Unterhaltstitel haben gehen Sie wie folgt vor:


Sie sollten eine Abänderungsklage bei Gericht einreichen, in der Sie Herabsetzung des Unterhalts , hilfweise Befristung und Begrenzung beantragen.




Mit freundlichen Grüßen

Claudia Marie S
Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratssuchender,


haben Sie noch Fragen ? Sehr gerne.


Wenn nicht bitte ich um Akzeptierung


Vielen Dank
Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,


bitte teilen Sie mir mit, was einer Akzeptierung entgegensteht.

Gibt es noch Fragen , oder Unklarheiten?



Wenn ich Ihre Frage beantwortet habe bitte ich um Akzeptierung


Danke
Claudia Schiessl und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Es ist noch folgendes zu klären. Es wurde nach dem offiziellen Scheidungstermin eine Verhandlung beim Oberlandesgericht geführt. Dieses führte zum Vergleich zwischen meiner geschiedenen Frau und mir, dass ich ihr monatlich diese 300 Euro zahlen muss. Nur die Dauer der Zahlungszeit wurde nirgendwo angeführt. Was kann ich unternehmen?
Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

das waren die damaligen Zeiten, wo die Befristung und Begrenzung noch nicht so möglich war und der Unterhalt halt dann lebenslänglich geschuldet war.


Sie müssen eine Abänderungsklage machen, die Sie entweder/ und mit dem geänderten Unterhaltsrecht und Ihrem gesunkenen Einkommen begründen.

Zuerst muss die Frau aber unter Fristsetzung aufgefordert werden, auf die rechte aus dem Titel zu verzichten.


Da das ganze recht kompliziert ist. überlässt man es am besten einem Fachanwalt für Familienrecht

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